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The Good Night - Träum weiter...
The Good Night
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Regie
Jake Paltrow
Drehbuch
Jake Paltrow
Produzenten
Donna Gigliotti, Bill Johnson
Genre Tragik-Komödie FSK 12 Filmlänge 90 min Land USA, Großbritannien, 2007 DVD-Start 20.05.2009 Verleih Ascot Elite |
Story
Nach einer aufregenden Zeit als Komponist und Texter einer angesagten Band ist Gary in der grauen Wirklichkeit des normalen Lebens angekommen. Heute komponiert er keine Hits mehr, sondern Jingles für Werbespots und mit seiner Freundin Doro läuft es auch eher lau als heiß. Gary flüchtet sich zunehmend in seine Träume. Hier ist er ein toller Mann und mit der geheimnisvollen Anna hat er eine klasse Frau, die ihn begehrt. Immer mehr Energie verwendet Gary darauf zu schlafen und zu träumen. Seine Träume werden mehr und mehr zu seinem wahren Leben. Doch dann sieht er eines Abends Annas Gesicht auf einem Werbeplakat. Sind seine Träume plötzlich in der Realität angekommen?
Schauspieler
Gwyneth Paltrow, Martin Freeman, Simon Pegg, Danny DeVito, Penélope Cruz, Steffan Boje, Michael Gambon, Keith Allen, Sonia Doubell, Stephen Graham, Juliana Kiehl, Meredith MacNeill
Filmkritik von Melanie Frommholz
“Eine Gute-Nacht-Geschichte für Erwachsene: romantisch, witzig, sexy” – Ein Webeslogan, der wirklich Lust macht auf “The Good Night”. Fällt der zweite Blick dann auch noch auf die von Gwyneth Paltrow, Penélope Cruz, Simon Pegg, Martin Freeman und Danny DeVito prominent angeführte Besetzungsliste, denkt man bei sich: dieser Streifen ist die perfekte Unterhaltung. Knappe 90 Minuten später ist man ernüchtert und um die Erkenntnis schlauer, dass Webeslogans und bekannte Schauspieler eben noch lange keinen guten Film machen. „The good Night“ ist nämlich nur in Anätzen romantisch und sexy. Den Witz sucht man auch eher vergebens. Dafür fallen einem Attribute wie dialoglastig, anstrengend und überambitioniert zum Regiedebüt von Gwyneth Paltrow Bruder Jake Paltrow ein. Man erahnt zwar, um was es dem Filmemacher, der hier auch das Drehbuch schrieb, ging, dennoch bleibt die Aussage des Streifens schwammig und man fragt sich lange: „Was will uns die Handlung eigentlich sagen?“. Bricht Paltrow nun eine Lanze für das Träumen, für das Leben in der Realität oder möchte er uns die Ironie des Lebens vor Augen führen? Selbst wenn einem das „Warum?“ seines Filmes nicht so wichtig ist und man sich gerne auch einmal von einer etwas abstrusen Geschichte gefangen nehmen lässt, entwickelt „The Good Night“ zu wenig Sogkraft, um wirklich zu fesseln. Es fehlt die erzählerische Leichtigkeit, die die komischen mit den tragischen Momenten verbindet. Hinzukommen überwiegend blassen Figuren, die einem seltsam egal bleiben. Zusammengenommen ist dieser Film leider nicht die versprochene Gute-Nacht-Geschichte für Erwachsene sondern eher ein Grund gleich schlafen zu gehen. Schade!
