#9

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Filmplakat #9
Regie Shane Acker  Drehbuch Pamela Pettler  Produzenten Timur Bekmambetov, Tim Burton, Dana Ginsburg, Jim Lemley 
Genre Animation  FSK 12  Filmlänge 79 min
Land USA  Kinostart 25.02.2010  DVD-Start 22.07.2010  Blu-ray-Start 22.07.2010  Verleih Universal Pictures

Story

Die Erde, in nicht allzu ferner Zukunft: Ruinen säumen das Blickfeld. Menschen gibt es schon lange keine mehr, seit die Maschinen den Krieg gegen ihre Erbauer gewannen und so die Erde für sich eroberten. Doch auch die stählernen Kolosse sind nicht mehr zu finden. Die Welt ist ein trostloser Ort geworden. Ohne Leben. Ohne Liebe. Ohne Sinn. Tot.
Als er aus seinem tiefen Schlaf erwacht, der zusammengenähte Kerl mit der Nummer 9 auf dem Rücken, weiß er nicht, wer er ist, wo er ist oder was er zu tun hat. Schnell stellt er jedoch fest, dass er nicht allein ist auf dieser Welt. Es gibt weitere wie ihn, Nummer 9. Auf der Straße, im Niemandsland, trifft er auf Nummer 2 und ehe er es sich versieht, rennt er mit seinen neuen Freunden um sein Leben. Es gilt die Erde zu retten. Doch wie?

Schauspieler

#9 Synchronsprecher (englisches Original):, Christopher Plummer, Martin Landau, John C. Reilly, Crispin Glover, Jennifer Connelly, Fred Tatasciore, Elijah Wood, Alan Oppenheimer, Tom Kane, Helen Wilson

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 5 von 5 Ms #9 Bereits 2005 inszenierte Shane Acker seinen 11minütigen Kurzfilm „#9“, der unter anderem bei den OSCARs als bester animierter Kurzfilm nominiert wurde. 2010 kam dann die Langversion in die Kinos – mit Acker auf dem Regiestuhl und mit Meisterregisseur Tim Burton und Actionkollege Timur Bekmambetov als Produzentengespann dahinter.
Visionär sind sie wohl alle drei, was man „#9“ auch die gesamte Lauflänge anmerkt. Dieses Abenteuer hat ein bisschen was von vielen Filmen. „Terminator“, „I am Legend“, „Wall-E“,… sie alle fließen in dieses Animationsfilmchen ein, das durchweg gelungen ist. Nicht nur optisch, sondern auch inhaltlich weiß dieser Film zu überzeugen. Dennoch ist „#9“ lediglich für Erwachsene oder ältere Jugendliche wirklich zu empfehlen. Sehr düster (typisch Burton!) wurde die Inszenierung angelegt und auch konsequent durchgezogen. Oftmals wirkt „#9“ bedrohlich und Angst einflössend.
Vielleicht ist er genau deshalb so genial. Seine Kompromisslosigkeit und seine Aussage machen „#9“ auf jeden Fall besonders, weil anders. Jetzt muss nur noch jeder genau das Richtige aus diesem Film mitnehmen und schon hat er sein Ziel erreicht.

Wissenswertes

#9 Regisseur Shane Acker gibt mit „#9“ sein Langfilmdebüt. Der Film basiert auf seinem eigenen Kurzfilm aus dem Jahre 2005. Hinter ihm standen kreative Köpfe wie Tim Burton ("Corpse Bride - Hochzeit mit einer Leiche", "Nightmare Before Christmas") und Timur Bekmambetov ("Wanted", „Wächter der Nacht“).



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