The Expendables

Filmplakat The Expendables
Regie Sylvester Stallone  Drehbuch Dave Callaham, Sylvester Stallone  Produzenten Kevin King, Avi Lerner, John Thompson, Les Weldon 
Genre Action  FSK 18  Filmlänge 104 min
Land USA  Kinostart 26.08.2010  DVD-Start 28.01.2011  Verleih 20th Century Fox Germany

Story

Expendable ist jemand, der geopfert werden kann, um ein militärisches Ziel zu erreichen.

Barney Ross ist seit er denken kann ein Mensch, der in diese Kategorie passt. Der strategische Kopf einer kampferprobten Söldnertruppe riskiert sein Leben für viel Geld und fragt nur selten nach den Auswirkungen für seine Seele. Als der mysteriöse Mr. Church fünf Millionen Dollar bietet, damit Ross’s Truppe den Diktator des Inselstaates Vilena beseitigt und dessen Schreckensherrschaft beendet, sagt er zu. Zusammen mit dem SAS-Messerexperte Lee fliegt er nach Vilena und sondiert die Lage, doch die Situation gerät außer Kontrolle und ihr Kontakt, eine junge Frau, wird als Geisel genommen. Barney und Lee können fliehen, doch Barney lässt die Sache keine Ruhe. Auf eigene Faust fliegen die Expendables wieder auf die Insel und erkennen, dass Mr. Church die Lage nicht ganz so zutreffend geschildert hat wie angenommen…

Schauspieler

The Expendables Sylvester Stallone, Jason Statham, Jet Li, Dolph Lundgren, Eric Roberts, Randy Couture, Steve Austin, David Zayas, Giselle Itié, Terry Crews, Mickey Rourke, Charisma Carpenter

Filmkritik von Melanie Frommholz

Melli vergibt 3 von 5 Ms The Expendables Totgesagte leben länger. Das dachte sich wohl auch „Rambo“-Ikone Sylvester Stallone als er auf die Idee kam, mit „The Expendables“ das Action-Kino der guten alten 80er Jahre wieder aufleben zu lassen. Damit nicht genug. Er versammelte für sein Projekt, bei dem er auch am Drehbuch mitschrieb und Regie führte, wie bei einem Klassentreffen die Garde der alten Action-Recken aus jener Zeit gleich mit. Neben Sly himself gibt es Dolph Lundgren zu sehen und auch Arnie Schwarzenegger, Bruce Willis und Micky Rourke waren sich für Mini- und Nebenrollen nicht zu schade. In der Rolle des Bösewichts treffen wir Eric Roberts. Für die jüngere Zielgruppe halten Jason Statham und Jet Li die Fahne hoch.

„Es geht um Männer, die nicht mehr im Einklang mit der Welt sind, dabei aber feste Regeln befolgen. Sie haben keine Familien, ihr Privatleben ist ein einziges Chaos – sie können sich nur aufeinander verlassen. Ich möchte den Zuschauern zeigen, was in solchen Männern vorgeht.“(Sylvester Stallone)
Was Regisseur und Drehbuchautor Stallone hier verspricht, präsentiert sich auf der Leinwand als klassischer 80er-Action-Streifen, bei dem es mächtig zur Sache geht. Tiefschürfende Einblicke in Söldner-Seelen darf man hier nicht erwarten. Insbesondere gegen Ende wird geballert, abgestochen und in die Luft gejagt was die Pyrotechnik hergibt. Eine durchchoreographierte Gewaltorgie, bei der versucht wurde, Handlung und Figuren eine gewisse Tiefe mitzugeben. In den entscheidenden Momenten wächst „The Expendables“ aber nicht über sich hinaus, sondern bleibt in den Mustern vergangener Tage stecken und spult ab, was wir alle bereits dutzendfach gesehen haben. Story und Figurenzeichnung sind in ihrer Entwicklung so einfach gehalten, dass nicht ein Fünkchen Überraschung bleibt und können sich von bekannten Klischees nicht wirklich lösen. Zwischen all dem ein Sylvester Stallone, der auf Teufel komm raus den fitten Action-Helden mimt.

Mit „The Expendables“ versucht Sylvester Stallone das Rad der Zeit des Action-Kinos zurückzudrehen und beweist damit jedoch, dass Filme dieser Machart wohl keine flächendeckende Wiederauferstehung erleben werden. Letztlich versucht sich Stallone als Ikone alter Tage erneut in Szene zu setzen und verpasst dabei die Gelegenheit mit Ironie und einer gesunden Portion Selbstkritik an Glaubwürdigkeit zu gewinnen. Nostalgiker dürfen hier noch einmal in alten Kinoerlebnissen schwelgen und echte Kerle bewundern. Die übrigen Kinogänger erleben gute Darsteller, die aber überwiegend nur körperlich gefordert werden, knallharte Action und Effekte, aber wenig mehr.

Wissenswertes

The Expendables Die Reihe umfast folgende Filme:
The Expendables
The Expendables 2



Besucherbewertung
4.5 / 5  (20 votes)

Kommentare

Expertable schreibt am 30.08.10, 21:19
Bester Film für Mann! 5 Sterne
Florian schreibt am 27.08.10, 02:01
Also... der Film wurder von einer Frau bewertet... hmmm... in der Regel bin ich für gleichberechtigung..., aber ganz ehrlich... das wäre wie wenn ein Mann SEX AND THE CITY bewerten würde.

Und was erwarten wir Männer von so einem Film?

RICHTIG!

-Gewalt
-Boommm Bang
-und nochmal Boommm

undmöglichst wenig Tiefgang.

Nicht jeder Film bedarf einer ausgefeilten Handlung. Dem männlichen, testosteron gesteurten Geschlecht reicht es auch mal wenn ein wenig geschlachtet wird.

:P
Kinotiger schreibt am 26.09.10, 21:48
Rumms Bumms-Action und ein paar coole Sprüche.. mehr hat der Film nicht versprochen, womit er allerdings alles gehalten hat! Mal ehrlich.. bei FSK 18 und dem Cast wird wohl niemand einen Heulsusenfilm erwartet haben. Und für Freunde des Genres in alter Handwerksmanier ein absoluter Kracher der kurzweiligen Actionunterhaltung.
Klint Ostwald schreibt am 12.09.10, 01:13
Bumm! Zack!!! Kawusch!!
So könnte man "The Expandables" wohl am besten beschreiben.
Die Story ist wie zu erwarten hauchdünn und überaschungsfrei. Darstellerisch ragt hier ein gut aufglegter jason Statham und Mickey Rourke heraus.
Wie von Stallone zu erwarten wird hier alles niedergefetzt, in die Luft gesprengt oder einfach mal erstochen was sich bewegt. Wer´s mag.....
Was mich hier auch sehr genervt hat war Statham´s Nebenstory, selten so etwas schwachsinninges gesehen.
Fazit:
Wer die 80´er Actioner geliebt hat, wird sich freuen.
Ich tat es nicht xD bin ja auch erst 14
Martin schreibt am 06.09.10, 15:08
Ich kann die Kritik von Melanie nur unterstreichen. Es werden wirklich die standard Klischees bedient und die Story bietet keine einzige überraschende Wendung. Weder steigt die Spannung noch können witzige oder coole Sprüche überzeugen.
Für Fans von Actionfilmen (zu denen ich mich zähle ;) ) ist der Film natürlich schon zu empfehlen, auch dank der angenehm kurzen Dauer (es gibt also doch noch Actionfilme die mit eineinhalb Stunden auskommen).
Aber in Anbetracht des "großartigsten Actioncast aller Zeiten" ist der Film eine reine Enttäuschung. Es bleibt ein 0815 Actionfilm den man nicht gesehen haben muss. 2/5 oder 3/5 Sterne, mehr sind nicht drin.
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