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Im Netz der Spinne
Along came a Spider
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Regie
Lee Tamahori
Drehbuch
Marc Moss
Produzenten
David Brown, Joe Wizan
Genre Thriller FSK 16 Filmlänge 103 min Land USA Kinostart 12.07.2001 DVD-Start 14.06.2003 Verleih United International Pictures |
Story
Die Agentin Jessie Flannigan hatte nur eine einzige Aufgabe. Die Tochter des Senators zu beschützen, was sie nicht geschafft hat. Flannigan hat in dieser Hinsicht voll und ganz versagt, denn das Mädchen wurde unter ihrer Obhut entführt. Auf den Fall angesetzt wird der renommierte Dr. Alex Cross, nachdem der Entführer ausgerechnet mit ihm telefonisch Kontakt aufnahm. Offenbar handelt es sich dabei nicht um ein einfaches Kidnapping, sondern um weit mehr. Es dauert nicht lange und ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt, bei dem Cross bald nicht mehr weiß, wem er wirklich noch vertrauen kann...
Schauspieler
Morgan Freeman, Monica Potter, Michael Wincott, Penelope Ann Miller, Michael Moriarty, Mika Boorem, Billy Burke, Jay O. Sanders
Filmkritik von Thomas Ays
Lee Tamahori („Auf Messers Schneide - Rivalen am Abgrund“), der Regisseur des Films hat eindeutig an der falschen Stelle dieses Thrillers gespart. Während die Schauspieler nämlich überzeugende Leistungen abrufen, versagen die visuellen Effekte und schrecken mehr ab, als dass sie bringen. Auch am Drehbuch wurde herumgepfuscht und die Vorlage eher passend gestaltet, als wirklich werksgetreu zu verfilmen. Im Buch sind die beiden Figuren Alex Cross und Jezzie Flanagan ein Liebespaar, zudem ist Cross erst Ende 30 und nicht wie im Film, Ende 50. Die Geschichte in der Vorlage spielt sich außerdem in einem Zeitraum von über zwei Jahren ab, während die Handlung im Film nur ein paar Tage umspannt. Nach ersten Testvorführungen wurde das Ende neu gedreht, nachdem das Publikum sich vor allem daran störte. Doch auch mit diesem Schluss, der zwar überrascht, aber nicht schockt, ist den Filmemachern kein Thrillerjuwel gelungen.
„Im Netz der Spinne“ ist unterm Strich ein durchweg solider Thriller, der eher spannend als blutig geraten ist. Jedoch ist dieser Streifen nichts für jene, die besonderen Wert auf Logik legen und auch die wenigen Special Effects sind mehr als lausig und grausam, was vor allem der Darsteller wegen schade ist.
Bei den Image Awards wurde Morgan Freeman als bester Schauspieler nominiert. Komponist Jerry Goldsmith erhielt einen BMI Film Music Award für seine Leistungen in diesem Film.