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Vergebung
Flickan som lekte med elden
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Regie
Daniel Alfredson
Drehbuch
Jonas Frykberg, Ulf Ryberg
Produzent
Søren Stærmose
Genre Thriller FSK 16 Filmlänge 146 min Land Schweden Kinostart 03.06.2010 DVD-Start 04.10.2010 Blu-ray-Start 04.10.2010 Verleih NFP |
Story
Nach dem furchtbaren Kampf mit ihrem Vater Alexander Zalatschenko und dessen Sohn wird Lisbeth Salander ins Krankenhaus eingeliefert. Zunächst ist Lisbeths Zustand mehr als kritisch, zudem steht sie unter Mordverdacht und soll erneut für geschäftsunfähig erklärt werden. Der Journalist Mikael Blomkvist ist nach wie vor von Salanders Unschuld überzeugt und stößt bei seinen Recherchen auf eine Verbindung zwischen dem ehemaligen russischen Agenten Zalatschenko und der schwedischen Regierung, die mehr als brisant ist. Als hätte Lisbeth nicht sowieso schon genug Probleme, bekommt sie es nun auch noch mit dem schwedischen Geheimdienst zu tun, der alles daran setzt, die unbequeme Ermittlerin ein für alle Mal mundtot zu machen.
Während die Schwerverletzte an ihr Krankenhauszimmer gefesselt ist, setzt Mikael Blomkvist alles daran, die Unschuld seiner alten Freundin zu beweisen und das Komplott, das eingeschworene Kreise gegen sie führen, aufzudecken. Doch der Journalist hat es hier mit mächtigen Gegnern zu tun und ihm ist klar, dass er alles auf eine Karte setzen muss, um Lisbeth Salander vor dem Schicksal zu bewahren, das ihre Widersacher für sie vorgesehen haben.
Schauspieler
Noomi Rapace, Michael Nyqvist, Lena Endre, Annika Hallin, Jacob Ericksson, Sofia Ledarp, Anders Ahlbom, Micke Spreitz, Georgi Staykov, Mirja Turestedt, Hans Alfredson, Niklas Falk
Filmkritik von Stefanie Rufle
Mit „Vergebung“ präsentiert uns Regisseur Daniel Alfredson nun also endlich den letzten Teil der furiosen „Millennium-Trilogie“ von Stieg Larsson und damit einen stimmigen Showdown. Dieser dritte Teil knüpft direkt an den letzten an und nimmt den Zuschauer damit sofort mit in die Handlung. Die konspirative Verschwörung gegen Lisbeth Salander wird hier nun mehr und mehr offen gelegt. Doch ehe alle Zusammenhänge klar werden, gehen einige Filmminuten ins Land, was vor allem in der ersten Stunde von „Vergebung“ für einige Verwirrung seitens des Zuschauers sorgt und damit seine volle Konzentration fordert. Es ist nicht ganz leicht, bei all den Verschwörern und Feinden Lisbeths noch den Überblick zu behalten: Schwedischer Geheimdienst, der Halbbruder mit dem Gen-Defekt, der ehemalige Psychiater Lisbeths – sie alle haben das größte Interesse, die charismatische Heldin um die Ecke zu bringen.
Bei „Vergebung“ von einem typischen Thriller zu sprechen, wäre nicht ganz korrekt, denn vor allen Dingen geht es hier um Wirtschaftskriminalität in hohem Ausmaß. Die Verschwörung gegen Lisbeth steht dabei im Vordergrund und vor allem in der zweiten Hälfte wird „Vergebung“ mehr und mehr zu einem Gerichtsthriller. Erneut ist es die großartige und vor allem eigenartige Lisbeth Salander, die in jeder Sekunde überzeugt und fesselt. Sie wird von einer grandios agierenden Noomi Rapace authentisch und faszinierend dargestellt. Nicht umsonst ist es vor allem Lisbeths Schicksal, das den Zuschauer in diesem Finale der „Millennium-Trilogie“ gefangen nimmt. Auch Michael Nyqvist als Reporter Mikael Blomkvist, der wie ein Fels in der Brandung zu Lisbeth steht, gibt in seiner ruhigen und unaufdringlichen Art eine durch und durch überzeugende Darstellung ab. Überhaupt punktet dieser schwedische Film in vielen kleinen Nuancen mit seiner Glaubwürdigkeit und großen Überzeugungskraft.
„Vergebung“ ist, obwohl er sich nicht ganz so eng an der literarischen Vorlage orientiert wie seine Vorgänger, ein überzeugender und fesselnder Abschluss der „Millennium-Trilogie“, der die Konspiration um Lisbeth Salander schlüssig aufklärt.
Wissenswertes
Die Millennium-Trilogie von Stieg Larsson umfasst folgende Filme:
Verblendung
Verdammnis
Vergebung
"Vergebung" wurde im schwedischen Original gesehen und bewertet.

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