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Star Trek: Enterprise (TV-Serie) - Staffel 1
Star Trek: Enterprise - Season 1
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Regie
James L. Conway, Allan Kroeker, David Livingston, Michael Vejar, LeVar Burton, Roxann Dawson, Terry Windell, Robert Duncan McNeill, Winrich Kolbe, James A. Contner, Les Landau, Rob Hedden, James Whitmore Jr., Jim Charleston, Patrick R. Norris, David Straiton, Michael Dorn
Drehbuch
Rick Berman, Brannon Braga, Phyllis Strong, Antoinette Stella, Fred Dekker, André Jacquemetton, Maria Jacquemetton, Mike Sussman, Phyllis Strong, James Duff, Tim Finch, Stephen Beck, André Bormanis, Chris Black, Alan Cross
Produzenten
Dawn Velazquez, J.P. Farrell, Antoinette Stella
Genre TV-Serie (Science-Fiction) FSK 12 Filmlänge 1144 min Land USA, 2001-2002 DVD-Start 06.05.2005 Verleih Paramount Pictures |
Story
Wir schreiben das Jahr 2151. Das erste Warp 5 Raumschiff, die „NX-01 Enterprise“, liegt fast fertig gebaut im Trockendock im Orbit um die Erde, als ein Zwischenfall Captain Jonathan Archer und seine noch unerfahrene Crew auf den Plan ruft. Ein Klingone, der auf der Erde gestrandet war, muss so schnell wie möglich wieder zu seiner Heimatwelt zurück. Gegen den Willen der Vulkanier, die Alliierten der Erde, macht sich die Enterprise auf, um diese ihre erste Mission zu meistern. Doch während des Fluges wird das Schiff angegriffen und der Klingone entführt.
Nur langsam dämmert der Sternenflottencrew, dass sie hier in etwas viel Größeres hineingezogen wurden. Sie befinden sich plötzlich zwischen den Fronten eines „Temporalen kalten Krieges“…
Schauspieler
Scott Bakula, Connor Trinneer, Jolene Blalock, Dominic Keating, John Billingsley, Linda Park, Anthony Montgomery, Jeffrey Combs, Ethan Phillips, Vaughn Armstrong, John Fleck, Matt Winston
Kritik von Sascha Koch
Bis dahin hat nichts das „Star Trek“ Franchise so gespalten, wie die fünfte Serie „Star Trek: Enterprise“. Und tatsächlich hat man als Fan nach 30 Minuten nur zwei Möglichkeiten: Abschalten und sich grün und blau ärgern oder über die Canon Ungereimtheiten hinwegsehen und erstmal die Unterhaltung genießen. Und man kann fast wirklich nur von Fans reden, denn die Gelegenheitszuschauer, für welche die Serie eigentlich attraktiv sein sollte, werden handlungstechnisch schnell auf der Strecke bleiben.
So entflammte der Fan-Streit innerhalb des Franchise, ob und wie dieses Prequel zum „Star Trek“ Universum passen kann und sollte.
Von den Canon Streitereien der Fans ganz abgesehen und objektiv betrachtet, startet „Star Trek: Enterprise“ gar nicht mal schlecht. Die Idee zu zeigen, wie es mit der Sternenflotte losging, ist richtig interessant und nach über 40 Jahren „Star Trek“ wohl auch bitter nötig. Hier bietet das Prequel viele Schmankerl und erklärt realistisch die Anfänge von Phasern, Transportern, Kraftfeldern und vielem mehr.
Doch allein davon kann eine Serie nicht leben, und das muss sie auch nicht. Der Pilotfilm von „Enterprise“ ist spannend und effektreich in Szene gesetzt. Man taucht komplett in die neue Welt ein und dabei entwickelt der Pilot eine Eigendynamik, die Spaß macht und unterhält.
Der neue Feind, die Suliban, sind faszinierende und facettenreiche Gegenspieler und der Temporale kalte Krieg scheint noch mal ein wichtiges Thema zu werden.
Worauf die Fans natürlich besonders ihr Augenmerk legen, ist das nigelnagelneue Schiff und die Crew. Das Schiff der NX-Klasse ist wirklich nicht das tollste, was einem hätte einfallen können. Die ganze Konstruktion erinnert sehr an die „Akira-Klasse“ aus alten „Star Trek“ Tagen. Insgesamt ist das Raumschiff wenig spektakulär bis langweilig. Schade, dass man hier kein besseres Design im petto hatte.
Das Cast um den neuen Captain Scott Bakula ist rundum gelungen und sympathisch. Vor allem das Verhalten der Charaktere untereinander ist interessant. Wo bei Captain Picard noch strenge Autorität angesagt war, führt Captain Archer eher ein freundschaftliches Verhältnis zu seinen Offizieren, was für die junge Zeit, in der „Enterprise“ spielt, absolut passt. Ob man Jolene Blalock wieder quotenwirksam in einen hautengen Anzug hätte stecken müssen, sei mal dahin gestellt. Eigentlich ist es bedauerlich, dass „Star Trek“ nach „Seven of Nine“ in „Voyager“ wieder auf solche Mittel zur Quotenerhöhung zurückgreifen muss.
Nach dem Piloten und anfänglicher Begeisterung, kehrt jedoch schnell der serientechnische Alltag auf der Enterprise ein, bei dem man schnell merkt, dass „Enterprise“ filmtechnisch eben leider doch nicht im neuen Jahrtausend angekommen ist. Die Handlungen und Actionszenen werden so lahm bzw. ruhig umgesetzt, wie auch schon in den 80ern und 90ern. Ein bisschen mehr Geschwindigkeit und Spannung oder auch mehr Charme und Humor sucht man in der nun schon fünften Serie meist vergebens. „Star Trek“ war aber schon immer eine Serie, die Geschichten erzählte und sich dabei nicht hetzen lies. Dieses Konzept hat in den vergangenen Jahren ja auch gut funktioniert, doch die sinkenden Zuschauerquoten zeigten schnell, dass das Publikum nach etwas Aufregenderem sucht, das Enterprise leider nicht bieten kann.
Eine Erwähnung wert ist sicherlich auch das Intro der Serie, welches mit allen „Star Trek“-Traditionen bricht und für Erstaunen bei den Fans sorgte. Mit dem Titelsong „Where my heart will take me“, das von Diane Warren komponiert und von Tenor Russell Watson rockig gesungen wurde, und den Bildern dazu, welche die Entwicklung und Entdeckungen der Menschheit zeigen, ist den Produzenten ein Geniestreich gelungen. Sowohl das Lied als auch die bewegten Bilder dazu lassen einen träumen und auch ein wenig stolz auf seine eigene Spezies sein. So verkörpert das Intro genau das, was „Star Trek“ ausmacht. Ein tolles Opening mit Seele und Emotion!
Insgesamt ist der Start der Serie gelungen, allerdings hat sie den Weg ins neue Jahrtausend mit ihrer langsamen und schwerfälligen Art mit dieser Staffel noch nicht gefunden. Als Fan bekommt man handlungstechnisch viele schöne Erklärungen zum „Star Trek“-Universum und eine sympathisch harmonische Crew geboten, muss dafür aber einige kleinere Canon-Brüche in Kauf nehmen. Staffel eins ist ziemlich gute „Star Trek“ Unterhaltung für Fans, leider jedoch werden Gelegenheitszuschauer Probleme haben, den Zusammenhängen zu folgen, was bei „Star Trek“ aber auch noch nie anders war.
Wissenswertes
„Enterprise“ ist die fünfte Serie, die unter dem Titel „Star Trek“ läuft. Die Premiere verfolgten fast 15 Millionen Menschen auf UPN.
In mehreren Episoden der Staffel führen die ehemaligen „Star Trek“ Schauspieler Michael Dorn, Roxann Dawson, LeVar Burton und Robert Duncan McNeill Regie.
Episodenguide:
• Aufbruch ins Unbekannte (1)
• Aufbruch ins Unbekannte (2)
• Freund oder Feind
• Geistergeschichten
• In guter Hoffnung
• Terra Nova
• Doppeltes Spiel
• Das Eis bricht
• Die Saat
• Familienbande
• Der kalte Krieg
• Lautloser Feind
• Lieber Doktor
• Schlafende Hunde
• Im Schatten von P´Jem
• Allein
• Verschmelzung
• Gesetze der Jagt
• Raumpiraten
• Schiff der Geister
• In sicherem Gewahrsam
• Vox Sola
• Gefallene Heldin
• Durch die Wüste
• Zwei Tage auf Risa
• Die Schockwelle (1)
Diese TV-Serie umfasst folgende Staffeln:
• Star Trek: Enterprise (TV-Serie) - Staffel 1
• Star Trek: Enterprise (TV-Serie) - Staffel 2
• Star Trek: Enterprise (TV-Serie) - Staffel 3
• Star Trek: Enterprise (TV-Serie) - Staffel 4
Weitere "Star Trek"- Links:
“Star Trek: Raumschiff Enterprise” (1966-1969):
• Star Trek: Raumschiff Enterprise (TV-Serie) - Staffel 1
• Star Trek: Raumschiff Enterprise (TV-Serie) - Staffel 2
• Star Trek: Raumschiff Enterprise (TV-Serie) - Staffel 3
”Star Trek: The Next Generation” (1987-1994):
• Star Trek: The Next Generation (TV-Serie) - Staffel 1
• Star Trek: The Next Generation (TV-Serie) - Staffel 2
• Star Trek: The Next Generation (TV-Serie) - Staffel 3
• Star Trek: The Next Generation (TV-Serie) - Staffel 4
• Star Trek: The Next Generation (TV-Serie) - Staffel 5
• Star Trek: The Next Generation (TV-Serie) - Staffel 6
• Star Trek: The Next Generation (TV-Serie) - Staffel 7
”Star Trek: Deep Space Nine” (1993-1999):
• Star Trek: Deep Space Nine (TV-Serie) - Staffel 1
• Star Trek: Deep Space Nine (TV-Serie) - Staffel 2
• Star Trek: Deep Space Nine (TV-Serie) - Staffel 3
• Star Trek: Deep Space Nine (TV-Serie) - Staffel 4
• Star Trek: Deep Space Nine (TV-Serie) - Staffel 5
• Star Trek: Deep Space Nine (TV-Serie) - Staffel 6
• Star Trek: Deep Space Nine (TV-Serie) - Staffel 7
”Star Trek: Voyager” (1994-2001):
• Star Trek: Voyager (TV-Serie) - Staffel 1
• Star Trek: Voyager (TV-Serie) - Staffel 2
• Star Trek: Voyager (TV-Serie) - Staffel 3
• Star Trek: Voyager (TV-Serie) - Staffel 4
• Star Trek: Voyager (TV-Serie) - Staffel 5
• Star Trek: Voyager (TV-Serie) - Staffel 6
• Star Trek: Voyager (TV-Serie) - Staffel 7
Die Kult-Kino-Reihe "Star Trek" umfasst folgende Filme:
• Star Trek - Der Film
• Star Trek II - Der Zorn des Khan
• Star Trek III - Auf der Suche nach Mr. Spock
• Star Trek IV - Zurück in die Gegenwart
• Star Trek V - Am Rande des Universums
• Star Trek VI - Das unentdeckte Land
• Star Trek VII - Treffen der Generationen
• Star Trek: Der erste Kontakt
• Star Trek: Der Aufstand
• Star Trek: Nemesis
• Star Trek
Auszeichnungen
Emmy Nominierungen: Beste visuelle Effekte („Das Eis bricht“), Bester Ton-Mix („Aufbruch ins Unbekannte“), Beste Maske („Aufbruch ins Unbekannte“)
Gewonnene Emmys
Beste visuelle Effekte („Aufbruch ins Unbekannte“), Bestes Hairstyling („Zwei Tage auf Risa“)
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