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5 Dollars a Day
$ Five a Day
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Regie
Nigel Cole
Drehbuch
Neal H. Dobrofsky, Tippi Dobrofsky
Produzenten
Carol Baum, Jane Goldenring, Kia Jam
Genre Tragik-Komödie FSK 12 Filmlänge 94 min Land USA 2008 DVD-Start 08.07.2011 Blu-ray-Start 08.07.2011 Verleih Koch Media |
Story
Job weg, Freundin weg: Es ist nicht gerade Ritchie Flynn Parkers Woche. Als sich dann auch noch sein Vater Nat bei ihm meldet und verkündet er werde sterben, wäre es eigentlich an der Zeit sich selbst den Strick zu nehmen. Nicht nur, dass man Nat nichts glauben kann, kein Geringerer als sein Erzeuger hatte zu verantworten, dass Ritchie wegen Betrugs für elf Monate hinter schwedischen Gardinen landete. Dennoch fährt er zu seinem Vater. Dieser eröffnet ihm, dass er einen Gehirntumor hat und sein Sohn ihn nach New Mexiko zu einer neuartigen Behandlung bringen muss. Da ein Flug aus medizinischen Gründen ausscheidet, machen sich Vater und Sohn mit dem Auto auf die weite Fahrt. Eine Reise der besonderen Art beginnt, denn Nat wäre nicht Nat, wenn sie dafür auch nur einen Cent bezahlen müssten. Mit Gutscheinen und kleinen Betrügereien organisiert er Hotelzimmer, Mittagessen und Benzin. Eigentlich hasst Ritchie seinen Vater für diese Tricks, doch mit jedem Kilometer kommen sich die Männer näher.
Schauspieler
Christopher Walken, Alessandro Nivola, Sharon Stone, Amanda Peet, Dean Cain, Peter Coyote
Filmkritik von Melanie Frommholz
„5 Dollars a Day“ ist ein klassisches Road-Movie, das dieses Genre weder neu erfindet, noch mit revolutionären Interpretationen aufwartet. Dennoch ist die Tragikkomödie, die der britische Regisseur Nigel Cole mit seinem Team in nur 23 Drehtagen realisierte, ein sehenswerter Vertreter seiner Gattung geworden. Die Geschichte hat Herz, viel Charme und lebt von ihren authentischen Figuren. Entlang der bekannten Route 66 führt die Reise von Vater Nat und Sohn Parker und mit jedem Kilometer kommen sich nicht nur die beiden in einer Hass-Liebe verbundenen Hauptfiguren näher, sondern auch der Zuschauer empfindet mehr und mehr eine tiefe Sympathie für dieses illustere Pärchen in ihrem pinken Auto. Cole hat das Drehbuch von Neal und Tippi Dobrofsky mit viel Gefühl und dem richtigen Gespür für den darin enthaltenen feinen Humor inszeniert. So ist eine witzige Vater-Sohn-Geschichte entstanden, die aber auch traurige Nuancen mit Leichtigkeit glaubwürdig einbindet. Eine Glanzleistung liefert Christopher Walken als alternder Betrüger Nat ab. Der Schauspielstar ist ganz eins mit seiner Rolle und bildet zudem mit Alessandro Nivola, der den Ritchie gibt, ein stimmiges Gespann. Mit diesen beiden wurden die richtigen Säulen für dieses Road-Movie gefunden. In einem gelungenen Kurzauftritt gibt es außerdem noch eine heiße Sharon Stone zu bewundern.
„5 Dollars a Day“ – nicht immer muss ein Film das Rad neu erfinden, um zu überzeugen.
"5 Dollars a Day" wurde ein Kinostart verwehrt. Der Film erhielt bei uns erst 2011 eine Chance als DVD-Veröffentlichung. 