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Der Rebell des Königs
Snapphanar
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Regie
Måns Mårlind, Bjorn Stein
Drehbuch
Niklas Rockström
Produzenten
Lars Blomgren, Robertas Urbonas, Kalle Wessblad
Genre Historien-Drama FSK 16 Filmlänge 159 min Land Schweden, Litauen DVD-Start 08.05.2009 Verleih Sunfilm |
Story
Wir schreiben das Jahr 1678: Die skandinavischen Länder Dänemark und Schweden befinden sich in einem unerbittlichen Krieg, der in der Vergangenheit schon einige schwere Opfer gefordert hat. Vor allem das in Südschweden gelegene Schonen ist von diesem unbarmherzigen Kampf betroffen. Dort leben in einem kleinen Dorf der angehende Pfarrer Nils Geting und seine Familie. Als eines Tages schwedische Soldaten das Dorf ausrotten, gehört Nils zu den wenigen Überlebenden. Er schwört sofort Rache, lässt den Glauben weitestgehend hinter sich und schließt sich den Snapphanar an - einer Gruppe dänischer Untergrundkämpfer. Mit ihnen kämpft er fortan gegen die Schweden, doch der Gegner ist stark…
Schauspieler
André Sjöberg, Tuva Novotny, Anders Ekborg, Malin Morgan, Gustaf Skarsgård, Peter Andersson, Kim Bodnia, Jörgen Persson, Dag Malmberg
Filmkritik von Kathrin Lang
Mal wieder ist es ein nordeuropäisches Land, das uns einen Film beschert, der sowohl inszenatorisch, als auch schauspielerisch und inhaltlich zu überzeugen weiß. Schon lange ist es kein Geheimnis mehr, dass die skandinavischen Länder eine gut funktionierende Filmindustrie besitzen und doch bringen Filme, die von dort kommen, immer wieder auf ein Neues zum Staunen. Optisch stehen sie dem großen Konkurrenten Hollywood nur in einigen wenigen Momenten nach. Auch die Schauspieler beherrschen ihr Handwerk, ebenso wie die Drehbuchschreiberlinge und der Rest der Crew. So wurde uns mit „Der Rebell des Königs“ ein toller Film in die Videotheken gebracht, der eine große Schlacht bildgewaltig in Szenen setzt, dabei aber auch auf die ruhigen und besinnlichen Momente setzt.
Trotz einer Spiellänge von geschlagenen 159 Minuten, vermag es der abenteuerliche Historienfilm beinahe durchweg gut zu unterhalten. Einige Längen können zwar nur schwerlich verleugnet werden, doch fallen diese im großen Gesamteindruck kaum ins Gewicht. Die Geschichte ist knifflig und erfordert einen stets wachen Zuschauer, der vor allem in den Anfangsminuten ein gutes Gedächtnis für die Völker haben sollte. Schweden, Dänen, Schonen, Snapphanar – wer sich mit der Geschichte der Länder im Voraus nicht schon einmal auseinandergesetzt hat, dürfte hier zu Beginn einige Schwierigkeiten bei der Zuordnung haben. Wer kämpft nun gegen wen? Wer hat sich mit dem verbündet? Das sind Fragen, in denen man sich schnell verloren sieht, wenn man nicht wachsam genug bleibt. Dieser Herausforderung stellt man sich jedoch gerne, ist „Der Rebell des Königs“ doch ein spannender Historienfilm geworden, der nicht nur in seiner Machart zu überzeugen weiß, sondern zudem einen spannenden Einblick in die Geschichte von Schweden und Dänemark liefert.
