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One Last Dance
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Regie
Lisa Niemi
Drehbuch
Lisa Niemi
Produzenten
Lisa Niemi, Rhonda Baker, Patrick Swayze
Genre Tanzfilm FSK 6 Filmlänge 96 min Land Kanada, 2003 DVD-Start 22.10.2009 Blu-ray-Start 16.08.2011 Verleih KSM |
Story
Alex McGrath, einer der brillantesten, aber auch strengsten Choreografen der USA, stirbt bei den Proben seiner neuen Aufführung. Um ihm ein Denkmal zu setzen, wollen die Verantwortlichen der Firma das Stück aufführen, was vor Jahren kurz vor ihrer Premiere stand, dann aber gestoppt wurde. Doch dafür brauchen sie die Tänzer von damals, um erfolgreich arbeiten zu können. Travis MacPhearson, Chrissa Lindh und Max Delano lassen sich überreden und merken schnell, dass ihre Kondition nicht mehr die ist, die sie mal war. Werden sie den Strapazen gewachsen sein?
Schauspieler
Patrick Swayze, Lisa Niemi, George De La Pena, Matthew Walker, Stefan Wenta, Timothy Webber, Marie Stillin, Aundra Ford, Daniel Heifetz, Elena Heifetz, Muriel Hogue, Nancy Drake, Thom Allison, Rasta Thomas
Filmkritik von Thomas Ays
"Patrick Swayzes letzter großer Tanzfilm nach 'Dirty Dancing'!" steht auf dem Cover zu "One Last Dance“. Dabei würde man diesen Film weder als "groß" noch als "Tanzfilm" bezeichnen, sondern eher als Erinnerungsstück von Swayzes Frau Lisa Niemi, die den Film schrieb, Regie führte und die Hauptrolle übernahm.
Es ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit so, dass die Verleiher durchaus wussten, was für ein Produkt sie hier anbieten und auch kein Wunder, dass die Scheibe einen Monat nach Patrick Swayzes Tod veröffentlicht wurde. Wäre aus "One Last Dance" ein "großer Tanzfilm" geworden, hätte man mit der Veröffentlichung in Deutschland sicherlich nicht sechs Jahre gewartet, sondern ihn gleich unter die Kinogänger gemischt.
Die Dialoge des Films sind hölzern, die Handlung vollkommen hanebüchen und die Darsteller in keiner Form überzeugend. Patrick Swayze sieht aus, als würde ihn schon die Ballettstange an sich überfordern und Lisa Niemi hat nichts, aber auch gar nichts, was man darstellerische Größe oder Überzeugungskraft nennen könnte. Die Choreographien des Films sind zwar ganz nett, sind aber von einer langweiligen Kamera eingefangen worden, sodass nicht einmal die Tänze irgendwelche Highlights bergen.
„One Last Dance“ ist kein würdiger Abschluss von Patrick Swayzes Tanzkarriere auf der großen Leinwand. Dann doch lieber hundert Mal hintereinander „Mein Baby gehört zu mir, ist das klar?!“ und „Dirty Dancing“ – da weiß man, was man hat.

