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Insomnia - Schlaflos
Insomnia
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Regie
Christopher Nolan
Drehbuch
Hillary Seitz
Produzenten
Paul Junger Witt, Edward L. McDonnell, Broderick Johnson, Andrew A. Kosove
Genre Thriller FSK 16 Filmlänge 118 min Land USA, Kanada Kinostart 10.10.2002 DVD-Start 20.03.2003 Blu-ray-Start 16.07.2010 Verleih Warner Bros. Pictures Germany |
Story
Schlafen kannst du lange genug, wenn du tot bist.
Detective Will Dormer und sein Partner Hap werden nach Alaska geschickt, um den Mord einer 17jährigen jungen Frau aufzuklären. Das Problem an diesem Fleck der Erde ist, dass hier die Sonne im Sommer nie untergeht, was bereits im Vorfeld für Probleme sorgt. Vor Ort wird alles noch schlimmer. Dennoch schaffen es die Beamten, eine erste heiße Spur zu bekommen, kaum sind sie in Alaska gelandet. Der Hauptverdächtige Autor Walter Finch soll den Mord begangen haben, zumindest glauben dies Dormer und Hap. Es dauert nicht lange und es beginnt ein tödliches Katz-und-Maus-Spiel, bei dem Finch einen entscheidenden Vorteil hat: Er kennt sich hierzulande aus, und Dormer macht der Schlafausfall erheblich zu schaffen...
Schauspieler
Al Pacino, Robin Williams, Hilary Swank, Martin Donovan, Paul Dooley, Nicky Katt, Larry Holden, Jay Brazeau, Lorne Cardinal, Crystal Lowe, Andy Serkis
Filmkritik von Thomas Ays
Die PR-Masche zum Film hat funktioniert – und das bestens! Drei OSCAR-Preisträger sind in „Insomnia – Schlaflos“ zu sehen. Al Pacino erhielt seinen 1993 für „Der Duft der Frauen“, Robin Williams ergatterte ihn 1998 für „Good Will Hunting“ und Hilary Swank griff im Jahr 2000 nach dem Goldjungen für „Boys don’t cry“. Auf dem Regiestuhl nahm Christopher Nolan platz, der zahlreiche Fans mit seinem „Memento“ bereits überzeugen konnte.
Als Zuschauer ist es ziemlich leicht, sich in die von Nolan erschaffene Atmosphäre hineinzufinden, so überzeugend ist seine Inszenierung. Das von Hillary Seitz geschriebene Drehbuch, an dem Nolan ungenannt mitschrieb, schafft es über weite Strecken den Zuschauer zu verwirren und/ oder zu überraschen. Getragen wird die Handlung der drei Hauptdarsteller, wobei Hilary Swank ganz klar zu kurz kommt. Hier hätte man doch mehr Screentime erwartet.
Unterm Strich ist aus „Insomnia – Schlaflos“ ein sehenswerter, wenn auch nicht gänzlich überzeugender Thriller geworden, der inszenatorisch einwandfrei geworden ist.
Wissenswertes
Die London Critics Circle Film Awards zeichneten Christopher Nolan als besten Regisseur des Jahres aus und nominierten Al Pacino als besten Schauspieler. Die Satellite Awards faszinierte der Schnitt und nominierten selbigen in dieser Kategorie und die Empire Awards schlugen Hilary Swank als beste Schauspielerin vor. Robin Williams erhielt eine Nominierung von der Academy of Science Fiction, Fantasy & Horror Films.
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