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Weltverbesserungsmaßnahmen
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Regie
Jakob Hüfner, Jörn Hintzer
Drehbuch
Jakob Hüfner, Jörn Hintzer
Produzenten
Jakob Hüfner, Jörn Hintzer
Genre Satire FSK 12 Filmlänge 91 min Land Deutschland Kinostart 11.08.2005 DVD-Start 13.04.2006 Verleih Concorde Film |
Story
Wirtschaftlich geht es Deutschland schlecht. Steigende Arbeitslosenzahlen und geizige Kunden treiben den Wirtschaftskreislauf gegen Null. Was also machen gegen all die Sparfüchse und faulen Couch-Potatoes? „Weltverbesserungsmaßnahmen“ schlägt vor: Wir führen Geld ein, das mit der Zeit in seine Einzelteile zerbröselt. Der ‚sorbische Euro‘ kann daher nicht im Strumpf gespart werden, sondern muss schnellstmöglich in den Wirtschaftskreislauf investiert werden. Gegen die hohe Arbeitslosenzahl könnte man hingegen hervorragend angehen, indem die vielen Einzelkinder (Problemreich: sinkende Geburtenrate) fortan mit ‚Leihbrüdern‘ und ‚Leihschwestern‘ ausgestattet werden. So findet der Langzeitarbeitslose Martin zum Beispiel einen neuen Job, indem er für den einsamen kleinen Jonas den Ersatzbruder mimt...
Schauspieler
Andreas Nickl, Peer Martiny, Dabe Paschke, Astrid Rashed, Peter Berning, Katja Rosin, Torsten Schlosser, Bernhard Marsch, Christoph Bach, Jan Schütte, Wolfgang Kaven, Vera Teltz, Luise Bähr, Claudia Geisler
Filmkritik von Kathrin Lang
Deutschland geht es schon seit Jahren nicht sonderlich gut. Von stetig steigenden Arbeitslosenzahlen, über ein schwankendes Gesundheitssystem bis hin zu Umweltschutzproblemen, gibt es zahlreiche Sorgenbereiche, die dringend behandelt werden müssen. Kurz: Ökonomische und ökologische Probleme gefährden nicht nur unser Land, sondern auch das Leben von uns allen. Jakob Hüfner und Jörn Hintzer nehmen sich diesen allübergreifenden Fragen rund um unser Land mit ihrem Episodenfilm „Weltverbesserungsmaßnahmen“ an und werfen einen scharfen und satirischen Blick auf das ‚Sorgenkind‘ Deutschland. Innerhalb acht Episoden werden die Problembereiche kritisch angegangen – das gelingt mal mehr, mal weniger gut. Während manche Passagen kurzweilig, amüsant und dabei auch überzeugend sind, verlieren sich andere wiederum in scheinbar endlosen Ausschweifungen, die nur sehr gemächlich zum Punkt kommen.
Unterm Strich muss man den beiden Regisseuren jedoch zweifelsohne zu Gute halten, dass sie mit „Weltverbesserungsmaßnahmen“ immerhin einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung gewagt haben. Auch wenn das Resultat in seiner Spielfilmlänge eher ermüdend, als unterhaltend ist, so haben Hüfner und Hintzer mit diesem Film doch einen Beitrag zur ‚Weltrettung‘ geleistet, der einen Blick zumindest verdient hat.
