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Konferenz der Tiere
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Regie
Reinhard Klooss, Holger Tappe
Drehbuch
Oliver Huzly, Reinhard Klooss, Klaus Richterm, Sven Severin
Produzenten
Reinhard Klooss, Holger Tappe
Genre Animation FSK 0 Filmlänge 93 min Land Deutschland Kinostart 07.10.2010 DVD-Start 24.03.2011 Blu-ray-Start 24.03.2011 Verleih Constantin Film |
Story
Die Tiere in der afrikanischen Savanne sitzen von einem Tag auf den anderen auf dem Trockenen. Wo ist das ganze Wasser hin, das sämtliche Tiere in der Steppe versorgt? Billy, ein Erdmännchen, macht sich mutig auf den Weg durch das Tal des Todes, um dem Geschehen auf den Grund zu gehen. Wenig später die schreckliche Erkenntnis: Der Mensch hat einen Staudamm gebaut – für seine eigenen Zwecke.
Es gibt nur einen Weg, um sich gegen den Menschen aufzulehnen. Sie müssen kämpfen. Kämpfen für die eigene Freiheit, für ihre Rechte und vor allem gegen einen todbringenden neuen Feind…
Schauspieler
Synchronisation:, Ralf Schmitz, Thomas Fritsch, Christoph Maria Herbst, Bastian Pastewka, Oliver Kalkofe, Peter Groeger, Bianca Krahl, Uli Krohm
Filmkritik von Thomas Ays
Es ist eine ernste Geschichte, die uns die beiden Regisseure Reinhard Klooss und Holger Tappe da erzählen. So ernst, dass einem als erwachsener Zuschauer das Lachen im Halse stecken bleibt. Offensichtlich wollten die Filmemacher Umweltbewusstsein und Verantwortung vermitteln. Gleichzeitig verpackten sie ihren Film mit Witz und lockerleichter Slapstick-Unterhaltung, die nicht zündet und vergaßen, für wen sie eigentlich Filme drehen. Den Kindern ist dieser Streifen entschieden zu unlustig und den Erwachsenen zu wenig ernst. In jedem Fall eine tödliche Mischung.
Natürlich muss man den Machern zugute halten, wie viel Kraft es gekostet haben muss, einen Animationsfilm in Deutschland überhaupt zu stemmen. Dennoch muss man hier die Maßstäbe ansetzen, die man auch bei anderen, meist amerikanischen Filmen zu Rate zieht – und mit denen kann „Konferenz der Tiere“ überhaupt nicht und nicht einmal im Ansatz mithalten. Im Gegenteil. Liebevolle Figuren sucht man hier (fast) vergebens und auch die Gestaltung der Umgebung hat nicht das Niveau der Filme heutzutage.
Es ist wichtig, Filme solchen Inhalts zu produzieren. Nicht aber, wenn man nicht über die technischen Möglichkeiten verfügt, die dazu nötig sind. „Konferenz der Tiere“ ist ein solch wichtiger Film. Dennoch bringt er fast nichts mit, damit man etwas für sich selbst aus dem Kinofilm mit nach Hause mitnimmt. Schade!
"Konferenz der Tiere" wurde von Erich Kästners gleichnamigem Literaturklassiker „Die Konferenz der Tiere“ (1949) inspiriert.

