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V - Die Besucher (TV-Serie) - Staffel 1
V - Season 1
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Regie
Jonathan Frakes, Yves Simoneau, Fred Toye, Dean White, David Barrett, Bobby Rich, Bryan Spicer, Robert Duncan McNeill
Drehbuch
Scott Peters, Kenneth Johnson, Sam Egan, Diego Gutierrez, Christine Roum, Cameron Litvack, Angela Russo-Otstot, Scott Rosenbaum, Natalie Chaidez, Charles Murray, Gregg Hurwitz, John Wirth
Produzent
Kathy Gilroy
Genre TV-Serie (Science-Fiction) Filmlänge 504 min Land USA, 2009-2010 DVD-Start 20.09.2011 Verleih Warner Bros. Pictures |
Story
Es ist ein ganz normaler Tag an einem ganz normalen Morgen, bis plötzlich die Erde zittert. Über den 29 größten Städten der Erde tauchen riesige außerirdische Mutterschiffe auf und versetzen die Bevölkerung in Angst und Schrecken. So auch in New York, wo die außerirdische Anführerin Anna sofort klarstellt, dass die sogenannten Vs (Visitors) in Frieden kommen und der Menschheit nichts als Wohlwollen entgegenbringen. Agentin Erica Evans, die bei einer Sonderabteilung des FBI arbeitet, traut, wie viele andere Menschen, den Vs jedoch nicht, und findet auch schnell Beweise für ihre schlechte Absichten. Tatsächlich waren die Vs schon lange vorher auf der Erde und bereiten nun eine groß angelegte Invasion vor. Erica schließt sich einer Untergrundbewegung an, die es sich zum Ziel macht, Anna und die Vs zu stoppen…
Schauspieler
Elizabeth Mitchell, Morena Baccarin, Joel Gretsch, Logan Huffman, Lourdes Benedicto, Laura Vandervoort, Scott Wolf, Christopher Shyer, Scott Hylands, Brittney Irvin, Morris Chestnut, Lexa Doig, Mark Hildreth, Charles Mesure, David Richmond-Peck, Rekha Sharma, Roark Critchlow, Alan Tudyk
Kritik von Sascha Koch
Kolossale Mutterschiffe, die über den Hauptstädten der Welt in Stellung gehen, Aliens und panische Menschen - dies alles klingt stark nach Roland Emmerichs Sci-Fi-Blockbuster „Independence Day“ aus den 1990er Jahren. Und in der Tat, was damals nur im Kino zu sehen war, ist heutzutage genauso gut oder gar besser im Serienformat möglich.
So war „V“ einer der am heißest ersehnten Serienneustarts in der Saison 2009/2010 – und das gänzlich zurecht!
Auch wenn die Grundlage für die Neuauflage von „V“ nicht neu sein mag, kommt die restliche Story weitestgehend ohne Unterstützung anderer Ideengeber aus.
Besonders die ersten vier Episoden besitzen mächtigen Eventcharakter und sind sehr spannend in Szene gesetzt. Aber auch nach der Anfangsphase weiß „V“ mit spannender und temporeicher Inszenierung zu überzeugen und präsentiert die ein oder andere Überraschung. Dies wird von Marco Beltramis Kompositionen, die etwas sehr an Bear McCreary erinnern, sehr passend akustisch untermalt.
Auch wenn der Beginn der Serie begeistert, muss man der Staffel „V“ allerdings auch klare Defizite ankreiden.
Die Kulissen an Bord des „V“-Mutterschiffs sind komplett aus dem Computer animiert, was zwar die Möglichkeiten für besonders große Sets eröffnet, aber dermaßen extrem künstlich und trashig aussieht, dass man sich dies besser hätte sparen sollen. Auch insgesamt wirkt die Serie ein wenig steril in Sachen Set und Design.
Auch schade ist, dass alle Figuren aus dem Einmaleins der Charakterschaffung gegriffen sind. In „V“ werden leider zu viele Stereotypen bedient, was mit Reporter Chad Decker beginnt und beim ehemaligen Bösewicht Kyle Hobbes aufhört.
Ebenfalls nervt von Anfang an die kitschige Teenie-Romanze zwischen Tyler und Lisa, welche ebenfalls so nicht hätte sein müssen.
Hauptdarstellerin Elizabeth Mitchell ist nicht herausragend, kann aber durchaus überzeugen. Eine Überraschung eröffnet sich einem bei Morena Baccarin, die es vermag, die Figur der zwielichtigen Anna zwischen Emotionen und Kaltherzigkeit fantastisch zu verkörpern.
Insgesamt ist das Comeback aber geglückt. Sci-Fi-Fans dürfen sich über ein gelungenes Remake von „V“ freuen. Die Serie ist spannend und aufregend erzählt, wenngleich auch einzelne Elemente zu sehr trashig sind und so ein Stück der Ernsthaftigkeit der Serie verspielt wird. Für die zweite Staffel wäre zu wünschen, dass dies abgestellt wird, weswegen es für die erste Runde leider nur zu einem überzeugenden „gut“ reicht.
Wissenswertes
„V“ ist ein Remake der gleichnamigen Miniserie von 1983 von Kenneth Johnson, der auch bei der Neuauflage beteiligt war.
Die Pilotepisode wurde von über 14 Millionen Amerikanern gesehen und die komplette Staffel von durchschnittlich 7,73 Millionen. Trotz stark sinkender Quoten verlängerte ABC die Serie um eine zweite Staffel und gab „V“ damit den Vorzug vor „FlashForward“.
Elizabeth Mitchell war unter anderem schon in „Lost“ und „Emergency Room“, Joel Gretsch in „The 4400“ und „Taken“ und Morena Baccarin in „Firefly“ und „Stargate: SG-1“ zu sehen.
Episodenguide:
• Wir kommen in Frieden
• Nichts ist mehr normal
• Ein strahlender Tag
• Das ist nur der Anfang
• Willkommen im Krieg
• Ein Pfund Fleisch
• John May
• Wir können nicht gewinnen
• Die Ketzergabel
• Herz und Verstand
• Reifezeit
• Brennender Himmel
Diese Serie umfasst folgende Staffeln:
• V – Die Besucher (TV-Serie) - Staffel 1
• V – Die Besucher (TV-Serie) - Staffel 2
Auszeichnungen
Emmy Nominierungen: Beste visuelle Effekte („Wir kommen in Frieden“)
| Besucherbewertung |
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Kommentare
darkie schreibt am 25.07.11, 23:05
Ich kenne ja noch die alte Serie von Anfang der 80iger. Geschichte ist nicht neues, Effekte haben sich auf Grund der techn. Weiterentwickling verbessert aber ansonsten schläft man spätesten bei der 2. Folge ein... Gute Nacht!!!!
Roman schreibt am 18.10.11, 01:53
Gerade zum ersten mal gesehen und schon genug. Folter wird als legitimes Mittel dargestellt. Story wird unnötig in die Länge gezogen und die Dialoge laden zum einschlafen ein.
Tombon schreibt am 15.10.11, 23:57
Auweia, da hat der poplulismus mal wieder voll zugeschlagen, und was hats gebracht, nichts... nach zwei Staffeln mangels Einschaltquoten abgesetzt. Wenn die Raumschiffkulissen das einzige sind, was unser Rezensent hier bemängelt, dann wage ich zu bezweifeln, das er sich mehr als die erste Folge angeschaut hat. Selten so viele Storyfehler gesehen. Sei es nun das hämische grinsen der emotionslosen Königin wenn ihr mal ein besonders gemeiner Coup gelingt oder auch nur die Tatsache das die achso fähige 5. Kolonne es nach der 14. Folge noch nicht geschafft hat die Menschen über die wahre Echsennatur aufzuklären. Gelegenheiten waren da reichlich vorhanden. Arme Serienwelt wenn diese Serie als das Serienhighlight des Jahres dargestellt wird.
Flynn schreibt am 08.08.11, 02:10
@ tdurban:
Wenn Du Logik brauchst, dann besuch einen Mathe-Kurs. Gehapert hat\\\'s in der Serie an der Story! Der nervende Nebenplot um Ericas Sohn und seiner Alien-Ische hat\\\'s versaut.
Aber wohl kaum irrgendwelche irdischen Naturgesetze bei einer SciFi-Serie
tdurban schreibt am 01.08.11, 22:47
Ja es ist SiFi, trotzdem ist es größtenteils einfach nur lächerlich. Das Weibchen frisst das Männchen nach der Kopulation? Da ist wohl ein Texter bei einer NATIONAL GEOGRAPHIC Doku über Spinnen eingeschlafen? Was hat die Olle in dem Becken gemacht? Abgelaicht? Dann sind das gar keine Echsen, sondern Molche? Wieso schmerzt es wenn man die "Menschenhaut" welche die Echsen drüber haben, wieder zunäht? Das ist doch das Prinzip Taucheranzug? Wie unwahrscheinlich ist es, das man eine vollkommen fremde Spezie attraktiv findet? Bei Menschen heißt sowas Zoophilie, und ist einfach nur krank! Noch dazu haben sie den größten Schwachsinn aus der Originalserie übernommen. Die Zeugung eines Mensch/Echsen Mischlings. Da kann man dann nur noch den Kopf schütteln!
Ich kann sehr gut verstehen, das nach 2 Staffeln Schicht im Schacht war. Kein Verlust. Morena sieht in Firefly auch um Lichtjahre ;-) besser aus.

