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Ca$h
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Regie
Stephen Milburn Anderson
Drehbuch
Stephen Milburn Anderson
Produzenten
Stephen Milburn Anderson, Naveen Chathappuram
Genre Thriller FSK 16 Filmlänge 107 min Land USA, 2009 DVD-Start 18.03.2010 Blu-ray-Start 18.03.2010 Verleih Ascot Elite |
Story
Für Sam Phelan beginnt der Tag mit Sorgen. Er und seine Frau Leslie sind mit den Rückzahlungen für die Hypothek im Rückstand und es scheint, als würden sie ihr Haus verlieren. Doch dann fällt Sam mitten auf dem Highway ein Koffer voller Geld auf das Auto. Einfach so. Aus heiterem Himmel. Über 600.000 Dollar machen aus den Phelans die glücklichsten Leute der Stadt. Nachdem die ersten Skrupel überwunden sind, beginnen sie das Geld auszugeben. Doch Geld fällt nicht einfach vom Himmel. Schon gar nicht solch eine ungeheure Summe. Wenige Tage später steht bei Sam und Leslie ein mysteriöser Mann vor der Tür. Er stellt sich nicht vor, doch er macht nachdrücklich klar, dass er sein Eigentum zurück will. Das gesamte Geld. Nachdem alle Konten und Sparstrümpfe geleert sind verbleibt eine Restsumme vom 74.316,47 $, die Sam und Leslie bereits auf den Kopf gehauen haben. Doch Pyke, der ruhige aber bestimmte Geldeintreiber, gibt keine Almosen…
Schauspieler
Sean Bean, Chris Hemsworth, Victoria Profeta, Mike Starr, Glenn Plummer, Michael Mantell, Antony Thekkek
Filmkritik von Melanie Frommholz
Wie weit geht man für Geld? Eine Frage, die im Hintergrund bei „Ca$h“ ständig mitschwingt und um deren Beantwortung Filmemacher Stephen Milburn Anderson einen aberwitzigen Thriller konzipiert hat. Leider vergeudet Anderson jedoch etliche Filmminuten bis der Spannungsbogen zu greifen beginnt. Erst ab der Hälfte gewinnt die Story mit dem „Einzug“ von Psychopath Sean Bean bei den Phelans an Fahrt. Danach entwickelt sich die Handlung solide, aber auch nicht durchgängig packend. Von Minute zu Minute wird klarer, das „Ca$h“ wie so viele Filme vor ihm in der Vermarktungsfalle gelandet ist, aber auch selbst nicht so richtig weiß was er sein will. Der Zuschauer erwartet einen actiongeladenen Thriller mit einer „atemlosen Ca$h-Jagd“ und bekommt eine ironisch angehauchte Geschichte, die nach den eigenen moralischen Maßstäben fragt, und wie man reagiert, wenn sich die Chance bietet seine „dunkle“ Seite auszuleben. Bis auf Sean Bean, der den kalten Buchhalter-Killer mit Hang zur brutalen Gewalt eindrucksvoll gibt, hat aber auch diese Interpretation wenig zu bieten. Stephen Milburn Anderson ergründet dafür zu wenig die seelischen Abgründe von Killer und Opfern. Insgesamt ist die Gangstergeschichte nicht konsequent und ohne das richtige Timing erzählt. Es fehlt die atmosphärische Dichte, damit man vom Geschehen gepackt wird. Auch das Ende liefert leider keinen, das Ruder noch einmal herumreißenden, überraschenden Kick.

