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Damned Forest
Engine Trouble
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Regie
Marc Ickx
Drehbuch
Liam Bradley, Marc Ickx
Produzenten
Paul Keurvers, Johan Vandewoestijne
Genre Horror FSK 18 Filmlänge 89 min Land Belgien, 2002 DVD-Start 15.08.2008 Verleih Sunfilm |
Story
Sandra und Rebecca wollen sich zusammen ein schönes Wochenende machen und fahren in einem geliehenen Auto los. Doch unterwegs haben die beiden, mitten in der Einöde, eine Autopanne. Sandra bleibt nichts anderes übrig, als zu Fuß zu einer Tankstelle zurückzulaufen, an der sie kurz zuvor getankt haben und dort Hilfe zu holen. Währenddessen bleibt Rebecca im Wagen zurück und wartet – und aus den Minuten werden Stunden und irgendwann bricht die Nacht herein. Sandra kehrt nicht zurück und Rebecca ist mit ihren Nerven am Ende, als ein Automechaniker auftaucht, den sie zuvor an der einsamen Tankstelle getroffen hatte. Gemeinsam fahren die beiden zurück zur Tankstelle, doch dort ist keine Spur von Sandra zu finden und es kann sich auch niemand erinnern, die junge Frau gesehen zu haben. Verzweifelt macht sich Sandra mit dem reparierten Auto auf die Suche nach ihrer Freundin – und ahnt nicht, dass sich das Böse bereits an ihre Fersen geheftet hat…
Schauspieler
Cecilia Bergqvist, Bob Dougherty, Marcel Romeijn, Marlene Simons, Christa De Vries, Corine Boon, Arlette Adriani, Ron Smoorenburg, Karin Van Duuren, Sharon Gosler
Filmkritik von Stefanie Rufle
In der Kategorie schlechtester, langweiligster und unglaubwürdigster Horrorfilm würde „Damned Forest“ mit Sicherheit einen der ersten Plätze belegen. Die Handlung ist von der ersten Sekunde an derart vorhersehbar, dass es beinahe schon lächerlich ist. Hier wird so ziemlich jedes Klischee des Genres bedient und Spannung bleibt für den Zuschauer bis zum Ende ein Fremdwort. Vor allem Hauptdarstellerin Cecilia Berquist macht ihre Sache unfassbar schlecht und von ihr geäußerte Sätze wie etwa „Nein, nicht, nein, nicht, nein, bitte nicht töten!“, die den Hauptteil der „Dialoge“ dieses Slasher-Films ausmachen, tragen nicht eben dazu bei, ihre Rolle glaubhafter wirken zu lassen. Hinzu kommt noch eine mehr als dilettantische Synchronisation – mit monotoner Stimme schreit die Protagonistin um ihr Leben und klingt dabei, als würde sie sich gerade im Restaurant ihr Abendessen bestellen.
Der Bösewicht wirkt so wenig Furcht erregend oder erschreckend, dass „Damned Forest“ auch bei diesem Aspekt komplett versagt. Wenn der Typ mit der Maske und etwas auf den Augen, das wie ein Fernglas aussieht, daherschwankt, dann kann man ein Lachen kaum noch unterdrücken. Nichts an dieser Geschichte kann überraschen oder gar verblüffen und am Ende ist man nur noch froh, dass dieses langweilige Abschlachten und Herumbrüllen endlich ein Ende hat. Allen Genrefans sei geraten: Finger weg von „Damned Forest“!
