Arthur Weihnachtsmann

Arthur Christmas

Filmplakat Arthur Weihnachtsmann
Regie Sarah Smith  Drehbuch Peter Baynham, Sarah Smith  Produzent Steve Pegram 
Genre Animation  FSK Filmlänge 99 min
Land Großbritannien, USA  Kinostart 17.11.2011  Verleih Sony Pictures

Story

Keiner liebt Weihnachten mehr als Arthur, der tollpatschige jüngste Sohn des Weihnachtsmanns. Leider sind die guten, alten Werte in den vergangenen Jahren irgendwie verloren gegangen, denn genau genommen ist Arthur noch der letzte in seiner Familie, bei dem der weihnachtliche Zauber noch immer seine magische Wirkung entfaltet. Während Arthurs Vater bei seiner nun 70. Weihnachtsmission endgültig den Überblick verloren hat, erweist sich Arthurs Bruder Steve als cleverer Geschäftsmann in der Familie. Keinem Geringeren als Steve ist es zu verdanken, dass Hightech nun auch am Nordpol Einzug gehalten hat. Anstelle des Schlittens und der Rentiere ist mit der S-1 ein phänomenales Raumschiff gezogen. Um die Welt navigiert sich der Weihnachtsmann daher schon lange nicht mehr mit einer simplen Landkarte, sondern mit höchst modernen Gerätschaften, mit denen sich jede erdenkliche Information in faszinierender Geschwindigkeit ermitteln lässt. Doch auch die Technik ist nicht fehlerfrei: Als die diesjährige Weihnachtsmission für vollendet erklärt wird, muss Familie Weihnachtsmann mit Entsetzen feststellen, dass ein Kind bei der Belieferung vergessen wurde. Während sich darüber niemand den Kopf zu zerbrechen scheint – immerhin haben Millionen andere Kinder ihr Geschenk erhalten – kann Arthur dem Desaster nicht tatenlos zusehen. Zusammen mit seinem Großvater bringt er den alten Schlitten wieder in Schuss und spannt die Rentiere an: Weihnachten muss gerettet werden…

Schauspieler

Arthur Weihnachtsmann Synchronsprecher (englisches Original):, Bill Nighy, James McAvoy, Hugh Laurie, Jim Broadbent, Imelda Staunton, Ashley Jensen, Miggie Donahoe, Marc Wootton, Laura Linney, Eva Longoria, Ramona Marquez, Joan Cusack

Filmkritik von Kathrin Lang

Kathrin vergibt 5 von 5 Ms Arthur Weihnachtsmann Als uns die Aardman Studios 2006 mit „Flusch und weg“ ihren ersten am Computer animierten Film in die Kinos brachten, war die Enttäuschung reichlich groß. Nach dem in Stop-Motion abgedrehten und mit einem OSCAR prämierten Animationsfilm „Wallace & Gromit – Auf der Jagd nach dem Riesenkaninchen“ (2005) hatte man sich von der britischen Animationsschmiede deutlich mehr erhofft. „Flusch und weg“ wurde daher nicht nur ein Kritikerflop, sondern erzielte auch an den Kinokassen jämmerliche Einspielzahlen. Dementsprechend lange hat es nun auch gedauert, bis sich die Aardman Studios von ihrer Niederlage erholt und sich einem zweiten Versuch gewidmet haben. Beinahe fünf Jahre später glänzen sie nun mit ihrem handwerklichen Geschick in Sarah Smiths weihnachtlichem Regiedebüt mit „Arthur Weihnachtsmann“.

Als Ausgangspunkt für die Geschichte dient Sarah Smith und ihrem Co-Drehbuchautor Peter Baynham die schon lange für Staunen sorgende Frage, wie es der Weihnachtsmann eigentlich schafft, in nur einer Nacht alle Kinder auf der Welt mit Geschenken zu beliefern. Die Antwort, die die beiden auf diese Frage finden, bewegt sich irgendwo zwischen weihnachtlicher Magie und dem erstaunlichen Fortschritt der Technologie: Das Märchen vom Weihnachtsmann, der am 24. Dezember mit Schlitten und Rentieren ausrückt, ist in „Arthur Weihnachtsmann“ schon lange passé. Heutzutage saust der Weihnachtsmann mit seiner S-1 in einem Tempo durch die Erdatmosphäre, bei der selbst den Kollegen von „Star Trek“ Hören und Sehen vergehen könnte. Eine gute Million hochmotivierte Elfen tummeln sich dabei um den Rauschebart, seilen sich über den Dächern der Städte ab, um die weihnachtliche Mission schließlich mit verblüffender Routine und irrsinniger Geschwindigkeit über die Bühne zu bringen. Der Einfallsreichtum, den die Macher vor allem zu Beginn ihres Animationsfilmes an den Tag legen, ist absolut bemerkenswert. Viele kleine Details und lustige Einfälle lassen die erste halbe Stunde des neuen Animationsspaßes in Lichtgeschwindigkeit vorüberziehen. Doch auch danach, wenn die Geschichte langsam sachte von der weihnachtlichen Moral eingeholt und zu ihrem magischen Ursprung zurückgeführt wird, verliert „Arthur Weihnachtsmann“ nicht an seinem hohen Unterhaltungswert. Nicht nur die Geschichte, sondern auch die Figuren sind ebenso liebenswert wie irrekomisch gestaltet. Vor allem die fleißige Einpackelfe Bryony, die für jedes Geschenk niemals mehr als drei Streifen Tesafilm benötigt und zudem absurd viele Geschenkschleifenvarianten in- und auswendig beherrscht, sorgt in jeder Szene für die besten Gags.

Am 17. November wird Weihnachten auf der Leinwand offiziell für eröffnet erklärt – und das mit einer Sony Pictures-Großmission, die sich durch und durch sehen lassen kann. Famose Kinounterhalt für Groß und Klein!

Wissenswertes

Arthur Weihnachtsmann "Arthur Weihnachtsmann" wurde in 3D gesehen und bewertet.

Auszeichnungen

Arthur Weihnachtsmann
Golden Globe-Nominierungen

Bester animierter Film



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