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The Time Machine
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Regie
Simon Wells
Drehbuch
John Logan
Produzenten
Walter F. Parkes, David Valdes
Genre Science-Fiction FSK 12 Filmlänge 96 min Land USA Kinostart 21.03.2002 DVD-Start 22.08.2002 Verleih Warner Bros. Pictures Germany |
Story
Alexander Hartdegen ist nicht nur Wissenschaftler, sondern auch ein echter Erfinder. Er will beweisen, dass Zeitreisen möglich sind – kein leichtes Unterfangen. Ein persönlicher Schicksalsschlag verwandelt seinen Ehrgeiz dann schlagartig in Verzweiflung. Er muss unbedingt in die Vergangenheit reisen, um den Lauf der Dinge zu verändern. Als er es schließlich schafft, wird er 800.000 Jahre in die Zukunft katapultiert. Dort muss er vor allem eines feststellen: Es gibt nur noch zwei Arten von Menschen: Jäger und Gejagte. Zu welcher Gattung Alex gehört, stellt sich ganz schnell heraus...
Schauspieler
Guy Pearce, Samantha Mumba, Mark Addy, Sienna Guillory, Phyllida Law, Alan Young, Omero Mumba, Yancey Arias, Orlando Jones, Jeremy Irons, Laura Kirk, Josh Stamberg, John W. Momrow, Max Baker, Jeffrey M. Meyer, Myndy Crist
Filmkritik von Thomas Ays
„Wenn man nichts erwartet, kann man wenigstens nicht enttäuscht werden.“, dürfte eine passende Grundeinstellung sein, bevor man sich „The Time Machine“ antut. Der Film strotzt geradezu vor logischen Fehlern, die bei Zeitreisegeschichten immer gefährlich sind. Bereits zu Anfang hat man als Zuschauer einige Fragezeichen über dem Köpfchen schweben und wenn man dem weiteren Handlungsverlauf folgt, werden diese nicht kleiner, sondern eher noch größer. Dennoch ist nicht alles schlecht. Die Maske und die Actionsequenzen sind durchweg gelungen und auch Spannung erzeugt „The Time Machine“ durchaus.
Auch die Schauspieler zeigen glaubhafte Leistungen, auch wenn lediglich Guy Pearce durchweg überzeugen kann. Den Charakterkopf, der ja immer auf der Suche nach besonderen Rollen ist, dürfte an diesem Angebot wohl die massiven Actionsequenzen gereizt haben, die er meist selbst drehte. Wenn er das von Regisseursseite nicht durfte, soll Pearce sehr frustriert gewesen sein. Im Übrigen brach er sich während der Dreharbeiten eine Rippe, was die Macher hinter der Kamera wohl dazu verleitete, ihren Star keiner weiteren Gefahren auszusetzen.
Wer Zeitreisen mag, der wird bei „The Time Machine“ zur zeitweise befriedigt. Dennoch zeigt diese Science-Fiction-Streifen solide Actionunterhaltung.
"The Time Machine" basiert auf der Roman von H.G. Wells. Sein Urengel Simon Wells saß hier auch auf dem Regiestuhl. Das Buch wurde bereits 1960 verfilmt.
