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The New Daughter
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Regie
Luis Berdejo
Drehbuch
John Travis
Produzent
Paul Brooks
Genre Horror-Thriller FSK 16 Filmlänge 108 min Land USA, 2009 DVD-Start 07.01.2011 Verleih Universum Film |
Story
Der Schriftsteller James hat sich gerade von seiner Frau getrennt und trägt nun die Verantwortung für seine beiden Kinder. Zusammen mit seinem kleinen Sohn Sam und seiner Tochter Luisa, die im Teenageralter ist, zieht er in ein schönes Häuschen in einer Kleinstadt. Obwohl vor allem seine Tochter mit der Scheidung und dem Umzug zunächst nicht klar kommt, fühlt sich die dreiköpfige Familie in ihrem neuen Heim schon bald wohl. Doch dann verändert sich Luisa – und diese Veränderungen haben nicht mit ihrer rebellischen, pubertären Phase zu tun. Als James damit beginnt nach dem Grund für die Veränderungen seiner Tochter zu suchen, sieht er sich schon bald mit unerklärlichen Geschehnissen konfrontiert. Etwas Übernatürliches scheint seine Finger im Spiel zu haben...
Schauspieler
Kevin Costner, Ivana Baquero, Samantha Mathis, Gattlin Griffith, Erik Palladino, Noah Taylor, James Gammon, Sandra Ellis Lafferty, Margaret Anne Florence, Christopher Harvey, Brynn Massey, Martin Thompson
Filmkritik von Kathrin Lang
Es ist schon lange her, dass wir Kevin Costner in einem wirklich guten Film gesehen haben. Dem einstigen Star, den wir in Filmen wie „Der mit dem Wolf tanzt“ oder „The Bodyguard“ lieben und bewundern lernen durften, werden heute kaum noch gute Rollen angeboten. Immer wieder tritt er in zweitklassigen Filmen auf, die sein Potential nicht ausschöpfen. Und so ist auch der Horror-Thriller „The New Daughter“, der es bei uns zulande nur bis in die Videotheken geschafft hat, ein erneut enttäuschender Auftritt Kevin Costners. Dass „The New Daughter“ nicht funktioniert, liegt vor allem an dem Drehbuch. Neben vielen grottigen Dialogen, ist es vor allem die Story, die durch ihre Langatmigkeit nicht zu überzeugen weiß. Viel zu langsam kommt das 'Grauen' ins Rollen. Während die Inszenierung schon lange eine dichte und Angst einflößende Horroratmosphäre aufgebaut hat, ist das Drehbuch noch immer damit beschäftigt ein Geheimnis aus sich zu machen. Erst nach vielen langen Filmminuten nimmt die Erzählung an Fahrt auf und das Geheimnis, das schon lange keines mehr ist, wird gelüftet. Leider zu spät, denn zu diesem Zeitpunkt hat der Zuschauer schon lange die Lust, und vor allem das Interesse an „The New Daughter“ verloren.
Handwerklich gut umgesetzt, aber in seinem Erzählfluss viel zu gehemmt, ist „The New Daughter“ ein langweiliger Horror-Thriller, in dem ein Name wie Kevin Costner ebenso deplatziert erscheint wie die DVD-Veröffentlichung des Films.
"The New Daughter" basiert auf einer Kurzgeschichte von John Connolly.