Starship Troopers

Filmplakat Starship Troopers
Regie Paul Verhoeven  Drehbuch Edward Neumeier  Produzenten Jon Davison, Alan Marshall 
Genre Science-Fiction  FSK 18  Filmlänge 129 min
Land USA  Kinostart 29.01.1998  Verleih Buena Vista International

Story

Der Erde droht das Ende. Killer-Insekten einer anderen Galaxie haben der Menschheit den Krieg erklärt und drohen mit ihrer Zerstörung. Einen letzten Versuch, die Erde zu retten, gibt es: Ein Elite Trupp Soldaten werden auf genau den Heimatplaneten geschickt, auf dem die Insekten leben, um die endgültig zu zerstören. Doch damit begeben sich die Soldaten in eine Situation, die schier nicht zu berechnen ist. Ein Krieg entbrennt, den keiner so schnell vergessen kann, denn die Starship Troopers haben ihren Feind schrecklich unterschätzt...

Schauspieler

Starship Troopers Casper Van Dien, Dina Meyer, Denise Richards, Jake Busey, Neil Patrick Harris, Clancy Brown, Seth Gilliam, Patrick Muldoon, Michael Ironside, Rue McClanahan, Marshall Bell, Eric Bruskotter, Matt Levin, Blake Lindsley, Anthony Ruivivar

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 2 von 5 Ms Starship Troopers Regisseur Paul Verhoeven steht für die einen Kinogänger für optisch einwandfreie und glänzende Kinofilme, die immer eine gewisse Faszination ausüben, für die anderen gilt er als Schundfilmer, der nicht sehr viele, sauber inszenierte und vor allem brauchbare Filme ablieferte. „RoboCop“, „Showgirls“ und „Hollow Man - Unsichtbare Gefahr“ gelten schließlich alle nicht als sonderlich beliebt. Einzig die Filme „Total Recall“ mit Arnold Schwarzenegger und „Basic Instinct“ mit Sharon Stone (mit der berühmtesten Verhör-Szene aller Zeiten inklusive) haben ihr Publikum gefunden. Mit „Starship Troopers“ geht es nach „Total Recall“ wieder ins All.
Drehbuchautor Edward Neumeier, der schon die „RoboCop“-Teile schrieb, legte mit diesem Science-Fiction-Streifen einen Film vor, der keinen sonderlich guten Gesamteindruck zurücklässt. Brutal und Gewalt verherrlichend wird hier eine Geschichte erzählt, die scheinbar nur darauf abzielt, möglichst schnell viel Blut und auf eine niveaulose Art und Weise die menschlichen Abgründe zu zeigen. Da kann einem wirklich nur noch schlecht werden. Hinzu kommen nicht sehr motivierte Schauspieler, wie etwa Denise Richards oder Casper Van Dien, und fertig ist ein belangloser, wenn auch optisch ansprechender Science-Fiction-Film.

Wissenswertes

Starship Troopers "Starship Troopers" wurde 2004 mit "Starship Troopers 2: Held der Föderation" und 2008 mit "Starship Troopers 3: Marauder" fortgesetzt.

Auszeichnungen

Starship Troopers
OSCAR-Nominierungen

Beste visuelle Effekte



Besucherbewertung
4.4 / 5  (73 votes)

Kommentare

Gnom schreibt am 27.03.08, 16:44
PS: Ich könnte dir die Gründe und den Film erklären, aber das würde nicht funktionieren...
Gnom schreibt am 27.03.08, 16:43
Schliesse mich Mathias voll und ganz an. Lese hier teils wirklich stimmige Kritiken, aber... schau den Film nochmal!!
Kinotiger schreibt am 21.12.10, 19:57
Äußerst brutal, und das ist wohl auch so gewollt. Parallelen zur Gegenwart sind also kein Zufall, denn man kann in dem Film eine zu jeder Zeit gültige Kritik an Kriegsrhetorik und dazugehöriger Propaganda erkennen, was durch die schonungslosen Gemetzel nur noch unterstrichen wird. Nichts für Sensibelchen ;)
Thorsten schreibt am 15.06.08, 20:01
Ich finde das man die eigentliche Handlung des Films durchaus ernst nehmen kann. Er spiegelt ziemlich gut wie durch Medien die Menschheit beeinflusst werden kann und wie uns Menschen beeinflusst.Das der tatsächliche Krieg weitaus härter als die Werbung ist zeigen dann die extremen Gewaltszenen. Ich denke das man Paralelen zum zweiten Weltkrieg durchaus ziehen kann. Das das Szenario natürlich durch die "Menschen gegen Käfer" total übertrienen und abgedreht daher kommt macht den Film natürlich nur für Science Fiction Freaks interessant. Ist meiner meinung nach aber ein absolut geiler Streifen und freue mich auf Teil 3 nachdem der zweite leider Müll war. Aber für den dritten ist dann auch wieder Verhhoven verantwortlich und Casper van Dien ist mit von der Partie.
Claudia schreibt am 13.04.08, 21:43
Finde die Kritik nicht gerechtfertigt. Natürlich ist der Film sehr blutig, aber das ist ja auch nicht das erste Werk von Verhoeven der mit ordentlichem Blutgehalt aufwartet. Wenn man keine brutalen Filme ab kann, dann sollte man sich auch sowas nicht anschauen. Paul Verhoeven ging es nicht nur darum ordenlich Gore Szenen zu zeigen, er hat auch einen tief schwarzen Unterton dem Film beigepackt. Er spart nicht daran sozialkritisch das Thema Krieg, Medien und Fernsehen unter die Lupe zu nehmen. Das Ganze muss man halt als Science Fiction SATIRE sehen. Wer das ganze nur als abstoßende gewaltverherrlichende Schlachtplatte sieht, hat den Film wohl nicht verstanden.
Mathias schreibt am 01.09.07, 19:14
...pffffff... eine der ungerechtesten Kritiken die ich bis jetzt hier gelesen habe. Da hat wohl einer den Film etwas zu ernst genommen....
+ Kommentar schreiben
Deine Daten
(wird nicht veröffentlicht)
Dein Kommentar*

*Pflichtfeld
Der Kommentar wird von uns vor dem Freischalten geprüft.