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Eine ganz heiße Nummer
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Regie
Markus Goller
Drehbuch
Andrea Sixt
Produzenten
Florian Deyle, Philip Schulz-Deyle, Martin Richter
Genre Komödie FSK 12 Filmlänge 91 min Land Deutschland Kinostart 27.10.2011 DVD-Start 18.05.2012 Blu-ray-Start 18.05.2012 Verleih Universum Film |
Story
Die kleine bayerische Dorfgemeinschaft in der Nähe von Regensburg steht kurz vor dem Bankrott. Die jungen Leute zieht es immer mehr in die Stadt und die lokalen Geschäfte und kleine Firmen werden von Großunternehmen und Einzelhandelsketten in den Ruin getrieben. Besonders schlimm trifft es den kleinen Tante-Emma-Laden von Maria und Waltraud mit der Angestellten Lena. Mit diversen Billigdiscountern in unmittelbarer Nähe können sie schlicht nicht konkurrieren, weshalb die Bank nun droht den Geldhahn endgültig zuzudrehen. Doch Maria hat eine glorreiche Idee und mache den Vorschlag, durch Telefonsex die Schulden zurückzuzahlen. Diese Idee und deren Umsetzung haben jedoch nicht nur für die drei Damen weitreichende Folgen, sondern schließlich auch für das ganze Dorf...
Schauspieler
Gisela Schneeberger, Bettina Mittendorfer, Rosalie Thomass, Monika Gruber, Sigi Zimmerschied, Cleo Kretschmer
Filmkritik von Kathrin Lang
Komödien aus Bayern feiern spätestens seit Marcus H. Rosenmüllers Lokalfilm und Kassenschlager „Wer früher stirbt ist länger tot“ im deutschen Kino ansehnliche Erfolge. Es ist wohl der sehr menschliche Charakter, den man in Filmen, die in bayerischer Mundart gedreht sind, schnell finden kann und der die Figuren von der ersten Minute an sympathisch wirken lässt. Auf genau diese Wirkung setzt nun auch Regisseur Markus Goller in seiner neuen Komödie „Eine ganz heiße Nummer“. Nachdem dem Filmemacher 2010 mit „Friendship!“ einen der erfolgreichsten deutschen Filme des Jahres gelungen ist, rudert er mit „Eine ganz heiße Nummer“ zwar wieder ein paar Schritte zurück, gerne haben muss man die deutsche Komödie aber dennoch.
Was auf der großen Leinwand vielleicht ein bisschen zu gewöhnlich war, entfaltet im Heimkino auf dem Sofa gleich eine ganz andere Wirkung. Dort schaut man den drei Damen aus einem bayerischen Dorf in der Nähe von Regensburg unglaublich gerne dabei zu, wie sie - ganz unchristlich – von gesitteten Dorffrauen mit gutem Ruf zu Göttinnen am Sextelefon mutieren. Viel Situationskomik, der treffsichere Witz in den Dialogen und drei unheimlich lebendig aufspielende Hauptdarstellerinnen lassen aus „Eine ganz heiße Nummer“ einen Film werden, der sicherlich nicht als der ganze große Wurf betitelt werden kann, der jedoch rund und gut für 90 Filmminuten unterhält.
Markus Goller inszenierte 2010 die Erfolgskomödie "Friendship!".
