Deadly Secrets

Confession

Filmplakat Deadly Secrets
Regie Jonathan Meyers  Drehbuch Jonathan Meyers  Produzenten Craig Anderson, Randy Holleschau, Alex P. Yanev 
Genre Drama  FSK 12  Filmlänge 90 min
Land USA, 2005  DVD-Start 15.07.2011  Verleih S.A.D. Home Entertainment

Story

Luther Scott ist in dem strengkatholischen Knabeninternat, in dem er lebt, der Mann für die Dinge, die verboten sind. Drogen, Alkohol, Medikamente, Pornoheftchen,... all dies beschafft Luther im Handumdrehen - wenn der Preis stimmt. So sorgt er dafür, dass die Schule zwar nach außen hin einen entsprechenden Ruf behält, innerlich jedoch so versaut ist, wie ein Pornoladen. Doch irgendwann fliegt Luther auf. Der Grund: David Bennet hat gequatscht. Luther will Bennet eine Lektion erteilen und als es zum Streit kommt, stirbt der Junge. Luthers Zimmergenosse und alter Freund Robbie schwört ihm, nichts zu sagen. Zu niemandem. Doch wie lange, katholisch oder nicht, kann man eine solche Bürde tragen?

Schauspieler

Deadly Secrets Chris Pine, Cameron Daddo, Bruce Davison, Tom Bosley, Peter Greene, Lukas Behnken, Adam Bussell, Robert Pine, Janet Carroll, Kate Vernon, Evan Ellingson

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 3 von 5 Ms Deadly Secrets Vier Jahre, bevor Chris Pine mit der Neuauflage von "Star Trek" als Captain James T. Kirk das Universum unsicher machen durfte, spielte er unter Regisseur und Drehbuchautor Jonathan Meyers in dessen katholischem Drama die Hauptrolle. Auch 2005 zeigte sich schon, welche Qualitäten Pine besitzt, auch wenn die störende, kostengünstig wirkende deutsche Synchronisation am Ausdruck des Schauspielers und dem seiner Kollegen gehörig kratzt. Vielleicht sollte man dann lieber keine deutsche Tonspur produzieren und lieber gleich untertiteln?
Doch dieser Mangel ist nicht der einzige dieser 2011 auf DVD erschienen Direktveröffentlichung. Meyers versteht es nicht, seine Inszenierung fesselnd zu gestalten, im Gegenteil. In 90 Minuten Laufzeit entstehen zu viele Längen, die sich mehr als störend auf den Gesamteindruck ausüben. Zwar überzeugt das Ende in Sachen Dramatik und der Frage nach Schuld und Sühne, insgesamt gesehen hätte Meyers weitaus mehr an der Thrillerschraube drehen müssen, um restlos überzeugen zu können. So ist aus "Deadly Secrets" ein lediglich durchschnittlicher Film geworden, der seine Chance kaum zu nutzen weiß.



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