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The Big Bang Theory (TV-Serie) - Staffel 1
The Big Bang Theory - Season 1
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Regie
James Burrows, Mark Cendrowski, Andrew D. Weyman, Ted Wass, Joel Murray
Drehbuch
Chuck Lorre, Bill Prady, Robert Cohen, Dave Goetsch, Lee Aronsohn, David Litt, Jennifer Glickman, Stephen Engel
Produzenten
Michael Collier, Steven Molaro, Faye Oshima Belyeu, Peter Chakos
Genre TV-Serie (Comedy) FSK 12 Filmlänge 342 min Land USA, 2007-2008 DVD-Start 16.04.2010 Verleih Warner Bros. Pictures |
Story
Leonard und Sheldon sind Physiker aus Leidenschaft und wohnen zusammen in einer Wohngemeinschaft. Auch kommen regelmäßig ihre beiden Freunde Howard und Rajesh vorbei, um über die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse, Computerspiele oder Science-Fiction Neuheiten zu sprechen.
Eines Tages zieht gegenüber von Leonard und Sheldon die attraktive Penny ein, die den vier Freunden schnell mächtig den Kopf verdreht. Während Rajesh aus Schüchternheit nicht mit Frauen sprechen kann, Howard zu aufdringlich ist und Sheldon unter zu vielen Zwangsstörungen leidet, schließt Leonard Penny in sein Herz, weiß aber nie, wie er seine Gefühle für Penny ausdrücken soll…
Schauspieler
Johnny Galecki, Jim Parsons, Simon Helberg, Kunal Nayyar, Kaley Cuoco, Sara Gilbert, Brian Wade, Laurie Metcalf, Mark Harelik, Rachel Cannon, Erin Allin O'Reilly, Brooke D'Orsay, James Hong, Sarayu Rao, Adam Gregor, Andrew Walker
Kritik von Sascha Koch
Leonard: „Hätten wir sie zum Essen einladen sollen?“
Sheldon: „Nein, wir wollten uns doch die zweite Staffel von ‚Battlestar Galactica’ ansehen!“
Leonard: „Haben wir nicht schon die DVDs der zweiten Staffel gesehen?“
Sheldon: „Ja, aber nicht mit Regiekommentaren!“
Aus der Feder von Chuck Lorre kommt mit „The Big Bang Theory“ ein weiterer Sitcom-Hit aus den USA, wobei schon der Titel verrät, dass diese Comedy auf eine für Sitcoms etwas ungewöhnliche Thematik abzielt.
Die Nerd-WG rund um Leonard und Sheldon beschreibt den Alltag von Physikern der etwas verdrehten Sorte. Wer hier eine Serie voller Klischees und Nerd-Witze erwartet, hat nicht unrecht. Jedoch gelingt es „The Big Bang Theory“ diese Personengruppe ohne unnötiges Niedermachen als doch recht liebenswerte und witzige Computerfreaks darzustellen, die einfach nur einen anderen Interessenbereich haben, als andere.
Zwar arbeit die Sitcom mit altbekannten Klischees, doch nie in einer Weise, die irgendwie verletzend oder entwürdigend wäre.
Auch zeigt sich, dass „The Big Bang Theory“ fast ohne schlüpfrige Anspielungen und niveaulose und frauenfeindliche Scherze auskommt, wie manch andere Sitcoms unserer Zeit, die allzu häufig nur auf Sex in all seinen ach so lustigen Facetten abzielen. Natürlich ist „The Big Bang Theory“ dadurch und auch trotz der pseudo-wissenschaftlichen Fassade nicht sonderlich anspruchsvoller als andere Sitcoms, doch sorgt die Serie für neuen Stoff in der Comedy-Welt und dadurch für unverbrauchte und nicht nur aufgewärmte Witze, die einen oftmals bis in einen Lachanfall treiben.
Penny: „Spricht Rajesh unsere Sprache nicht?“
Howard: „Doch, bestens sogar. Er kann nur nicht mit Frauen sprechen…“
Penny: „Warum nicht?“
Howard: „Er ist sozusagen… ein Nerd…“
Schauspielerisch können dabei Johnny Galecki, Simon Helberg und Kunal Nayyar durchaus durch ihre verschrobene und unwirkliche Art überzeugen, wohingegen Jim Parsons mit seiner Figur des Sheldon eher nervt. Sein neurotisches Verhalten und sein ständiges Fachgelaber stören irgendwann nur, als das es belustigend wäre. Sonst funktioniert das Ensemble im Zusammenspiel aber sehr gut und kann mit seinen Späßen fast durchweg unterhalten.
Penny: „Welcher Schauspieler hält den Rekord des People Magazine für den Sexiest Man Alive?“
Sheldon: „William Shatner!“
Leonard: „Warte! Ich denke nicht, dass es Shatner ist…“
Sheldon: „Dann kanns bloß Patrick Stewart sein!“
Unterm Strich ist „The Big Bang Theory“ als zeitgemäße und vergleichsweise niveauvolle Comedy-Serie zu betrachten, die sich einer aktuellen Thematik bedient und irgendwo doch eine Schraube locker hat. Aber gerade diese lockere Schraube macht die Serie so komisch. Hier gibt es frische Gags und lustige Situationskomik, deren Skurrilität auf jeden Fall viel Spaß macht!
Wissenswertes
„The Big Bang Theory“ wurde von Chuck Lorre, dem Schöpfer von „Two and a half Men“, entwickelt.
Das Wort “Nerd” steht für u.a. „Sonderling“, „Langweiler“, „Streber“, „Außenseiter“ oder „Fachidiot“ und beschreibt zumeist jemanden, der sich extrem in eine bestimmte Materie vertieft. Meistens sind damit Computer- bzw. Technik versierte Menschen gemeint. Der Begriff „Nerd“ war dabei ursprünglich negativ behaftet, hat sich aber mittlerweile im Sprachgebrauch als Beschreibung für jene Personengruppe etabliert.
Die erste Episode auf CBS wurde von 9,52 Millionen Amerikanern gesehen. Im Schnitt verfolgten 8,34 Millionen Menschen die erste Staffel der Sitcom.
Episodenguide:
• Penny und die Physiker
• Chaos-Theorie
• Erregungsfaktor: Null
• Die Leuchtfisch-Idee
• Die andere Seite der Krawatte
• Das Mittelerde-Paradigma
• Das Vorspeisen-Dilemma
• Das Lalita-Problem
• Der Cooper-Hofstadter-Antagonismus
• Loobenfelds Netz der Lügen
• Alles fließt
• Das Jerusalem-Projekt
• Superbowl für Physiker
• Die Zeitmaschine
• Sheldon 2.0
• Die Erdnuss-Reaktion
• Schrödingers Katze
Die Serie umfasst folgende Staffeln:
The Big Bang Theory (TV-Serie) - Staffel 1
The Big Bang Theory (TV-Serie) - Staffel 2
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