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30 Minuten oder weniger
30 Minutes or Less
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Regie
Ruben Fleischer
Drehbuch
Michael Diliberti
Produzenten
Stuart Cornfeld, Jeremy Kramer, Ben Stiller
Genre Action-Komödie FSK 16 Filmlänge 83 min Land Deutschland, Kanada, USA Kinostart 24.11.2011 DVD-Start 12.04.2012 Blu-ray-Start 12.04.2012 Verleih Sony Pictures |
Story
Nick bekommt sein Leben nicht so richtig in den Griff. Während sein Freund Chet es immerhin zum Aushilfslehrer gebracht hat, verbringt Nick seine Zeit immer noch als Pizzalieferant. Genau dieser Job wird ihm eines Tages zum Verhängnis. Zwei Typen mit Affenmasken kidnappen Nick und schnallen ihm eine Bombe um. Er soll innerhalb der nächsten zehn Stunden eine Bank überfallen und mit 100.000 Dollar zurückkommen, sonst fliegt er in die Luft. Eine blöde Situation. Nick weiß nur einen Rat: Er muss Chet um Hilfe bitten. Alleine kann er diese Aufgabe unmöglich lösen...
Schauspieler
Jesse Eisenberg, Danny McBride, Aziz Ansari, Nick Swardson, Dilshad Vadsaria, Michael Pena, Bianca Kajlich, Fred Ward
Filmkritik von Thomas Ays
Kleine Alarmlämpchen leuchten schon auf, nachdem man Jesse Eisenberg in "30 Minuten oder weniger" gesehen hat. Diese Art Film kann doch nach "Social Network" und seiner tollen Leistung unmöglich die Zukunft des Schauspielers sein? Wenn doch, wird er vermutlich nicht nur seine Fans enttäuschen, sondern auch jene in seinem direkten Umfeld, die ihm Größeres zutrauen.
"30 Minuten oder weniger" bewegt sich auf zweifelhaftem Niveau. Es ist das Terrain, auf dem sich Schauspieler Danny McBride wohl zu fühlen scheint, wie er schon einige Male unter Beweis gestellt hat. Drehbuch-Neuling Michael Diliberti hat hier in Sachen Dialoge mächtig in die unterste Schublade gegriffen und einige grenzwertige und überwiegend absolut nicht lustige Dialoge fabriziert. Regisseur Ruben Fleischer war da nicht kreativer. "The Heat is on" von Glenn Frey aus "Beverly Hills Cop" unter eine Action-Sequenz zu knallen macht zwar auch hier Spaß, neu ist das aber bei weitem nicht. Von einem Regisseur, der mit "Zombieland" sehr überzeugend unterwegs war, wäre hier eindeutig mehr zu erwarten gewesen.
Der Grundplot der Geschichte mag in Ordnung sein, die Inszenierung von "30 Minuten oder weniger" und die niveaulosen Dialoge rücken den Film in ein belangloses Licht, aus dem er bis zum Schluss nicht mehr herauskommt. Zeitverschwendung!
Es ist die zweite Zusammenarbeit zwischen Regisseur Ruben Fleischer und Hauptdarsteller Jesse Eisenberg. Die beiden arbeiteten schon bei "Zombieland" zusammen.
