Room in Rome

Habitación en Roma

Filmplakat Room in Rome
Regie Julio Medem  Drehbuch Julio Medem  Produzenten Alvaro Longoria, Julio Medem 
Genre Drama  FSK 16  Filmlänge 104 min
Land Spanien, 2010  DVD-Start 25.02.2011  Blu-ray-Start 25.02.2011  Verleih Capelight

Story

Die Russin Natascha und die Spanierin Alba laufen sich in der ewigen Stadt Rom über den Weg. Sie reden, lachen und finden sich offensichtlich sympathisch. Der Alkohol fließt ebenfalls ordentlich. Auf dem gemeinsamen Nachhauseweg bittet Alba die schüchterne blonde Schönheit Natascha mit auf ihr Nobelhotelzimmer. Ein eindeutiges Angebot, das Natascha nicht sofort annimmt - sich aber auch nicht sehr ziert.
Erst einmal oben angekommen fallen nicht nur alle Hüllen, sondern auch schnell alle Hemmungen, wenn die beiden Frauen ihren sexuellen Bedürfnissen freien Lauf lassen. Nach dem Sex kommt es dann zu Gesprächen. Ehrlichen Gesprächen? Ungewiss. In jedem Fall erzählt jede der Frauen ihre Geschichte und weder Natascha, noch Alba wissen wirklich, wer nur eine Rolle spielt und wer die Wahrheit sagt. Die Nacht der Nächte beginnt und nimmt ihren schicksalhaften Lauf...

Schauspieler

Room in Rome Elena Anaya, Natasha Yarovenko, Enrico Lo Verso, Najwa Nimri

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 2 von 5 Ms Room in Rome Dem spanischen Filmemacher Julio Medem das Talent abzusprechen, Filme drehen zu können, wäre vermessen und an dieser Stelle auch mehr als unangebracht. Dennoch muss die Frage nach dem Zweck von „Room in Rome“ gestellt werden. Ging es nun ausschließlich darum, zwei wunderschöne Frauen in sämtlichen erotischen Posen und hemmungslos nackt zu zeigen oder um die Geschichte, die Medem zu erzählen hat? Sicherlich dann doch eher um die Frauen und ihre Körper. Es ist nun mal schon seit Urzeiten eine sexuelle Fantasie von Männern, zwei Frauen beim Sex zuzusehen. Es hat also etwas durchaus Voyeuristisches, was den Schluss zulässt, „Room in Rome“ sei ausschließlich für die Männerwelt gemacht. Der preisgekrönte Filmemacher macht es einem auch wirklich nicht sehr schwer ihn zu durchschauen, denn die doch arg dünne und aufgesetzt wirkende philosophische Geschichte kann nicht Dreh- und Angelpunkt des Films sein. Dennoch verwendet Medem tolle Bilder, um seine Frauen in Szene zu setzen.
„Room in Rome“ zeigt zwei wunderschöne Schauspielerinnen, die auch keinen schlechten Job machen. Dennoch ist aus diesem Drama ein eher belangloses Stück spanischer Film geworden, dem der Sinn des Ganzen abhanden gekommen scheint.

Wissenswertes

Room in Rome Filmemacher Julio Medem wurde bereits mehrere Male beim spanischen Filmpreis Goya nominiert und ausgezeichnet.



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