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Ein Jahr vogelfrei!
The Big Year
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Regie
David Frankel
Drehbuch
Howard Franklin
Produzenten
Stuart Cornfeld, Curtis Hanson, Karen Rosenfelt
Genre Komödie FSK 0 Filmlänge 100 min Land USA Kinostart 14.06.2012 DVD-Start 12.10.2012 Blu-ray-Start 12.10.2012 Verleih 20th Century Fox |
Story
Für den jedes Jahr stattfindenden Wettbewerb „The Big Year“ treffen immer wieder zahlreiche Vogelbeobachter zusammen, um herauszufinden wie viele verschiedene Vogelarten in Amerika nun derzeit ansässig sind. Das ganze Jahr über reisen sie zu diesem Zweck kreuz und quer durch die Lande und beobachten fleißig die Natur und ihre piependen Bewohner. In diesem Jahr sind es vor allem drei Männer, die besonders hervorstechen, und die gegeneinander antreten: der erfolgreiche und gut betuchte Unternehmer Stu, der verbissen um Anerkennung kämpfende Dachdeckmeister Kenny und der PC-Nerd Brad aus Maryland…
Schauspieler
Owen Wilson, Jack Black, Steve Martin, Rosamund Pike, Anjelica Huston, Kevin Pollak, Joel McHale, Anthony Anderson, Dianne Wiest, Brian Dennehy, Jim Parsons, Rashida Jones
Filmkritik von Kathrin Lang
Die Grundidee von „Ein Jahr vogelfrei!“ klingt zunächst ebenso skurril wie interessant: frei auf einem Sachbuch von Mark Obmascik basierend, erzählt uns „Der Teufel trägt Prada“-Regisseur David Frankel eine Geschichte über drei Teilnehmer am amerikanischen „The Big Year“-Contest. Dabei handelt es sich um einen tatsächlich existenten Wettbewerb der American Bird Assiciation, bei dem es darum geht innerhalb eines Jahres möglichst viele verschiedene Vogelarten innerhalb der USA ausfindig zu machen. Neben der ziemlich einzigartigen Grundstory, klingt „Ein Jahr vogelfrei“ auch wegen seines Regisseurs und wegen der namhaften Besetzung in den drei Hauptrollen höchst vielversprechend. Bekannte Komödiendarsteller wie Jack Black, Steve Martin und Owen Wilson scheinen geradezu drei Topgaranten für ein lustiges Filmvergnügen mit irrsinniger, aber lustig anmutender Story zu sein.
Dann entpuppt sich der ganze irrsinnige Spaß jedoch ziemlich bald schon als Blase, die schneller zerplatzt als dass man drei Vögel zählen könnte. Denn natürlich geht es hier weniger um den Contest, die Vogelarten und die verrückte Idee an sich, als um die Suche dreier Erwachsenen Männer nach ihrem ganz eigenen Lebensglück. Die Irrwege dorthin sind von Drehbuchautor Howard Franklin leider auch alles andere als innovativ oder gar interessant gestaltet. Immer wieder mangelt es „Ein Jahr vogelfrei“ an originellen Einfällen und zudem, was noch viel schwerer wiegt, an lustigen Höhepunkten. Schön ist letztlich eigentlich nur noch das harmonische Zusammenspiel der drei Hauptdarsteller, die sich überraschenderweise keinem schauspielerischen Wettkampf um Platz 1 hingeben, sondern toll mit- und nebeneinander agieren und der Komödie damit doch noch den ein oder anderen guten Momente beisteuern.
"Ein Jahr vogelfrei!" wurde im englischen Original gesehen und bewertet.