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The Soul of Love
Disappearing Acts
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Regie
Gina Prince-Bythewood
Drehbuch
Lisa Jones
Produzent
Lydia Dean Pilcher
Genre Love-Story FSK 12 Filmlänge 111 min Land USA DVD-Start 31.01.2011 Verleih 3L Filmverleih |
Story
Als Zora nach Brooklyn zieht, hat sie große Träume. Sie ist eine talentierte Sängerin und hat nun die Hoffnung, in ihrer neuen Heimat endlich den Durchbruch als Popstar zu schaffen. Zunächst entwickelt sich auch alles zu ihrer vollen Zufriedenheit. Nicht nur, dass sie bereits kurze Zeit nach ihrer Ankunft einen Produzenten findet, der an ihr Talent glaubt und sie auf ihrem Weg in den siebten Popstarhimmel unterstützt, auch die Liebe fürs Leben könnte ihr gleich am ersten Tag in Brooklyn begegnet sein. Der Handwerker Franklin ist gutaussehenend und sehr charmant. Schon bald entwickeln die beiden tatsächlich Gefühle zueinander und führen eine Beziehung. Die ersten Probleme tauchen erst auf, als Zora erfahren muss, dass Franklin bereits zwei Kinder hat und sich von seiner Frau noch nicht hat scheiden lassen. Zudem werden die finanziellen Probleme der beiden immer größer: Zora verdient sich nebenbei ihr Geld als Musiklehrerin, kann sich damit jedoch kaum selbst über Wasser halten. Als Franklin seinen Job verliert und keinerlei Willen zeigt, sich neu zu orientieren, kriselt die Beziehung der beiden ordentlich. Doch dann wird Zora schwanger...
Schauspieler
Sanaa Lathan, Wesley Snipes, Michael Imperioli, Laz Alonso, Clark Johnson, Regina Hall, Lisa Arrindell Anderson, Cleveland Sampson, Q-Tip, Fernando Phifer Cameron, Dequan Henderson
Filmkritik von Kathrin Lang
In den USA im Jahr 2000 als Fernsehspielfilm produziert, schafft es „The Soul of Love“ bei uns in Deutschland, elf Jahre nach Entstehung, auf DVD. Warum das Liebes-Drama so lange unentdeckt blieb und in Amerika mit einer Fernsehausstrahlung abgespeist wurde, wird alsbald offensichtlich. Autorin Lisa Jones nahm sich für ihr Drehbuch viel vor: Eine Liebesgeschichte sollte von ihrem Anfang, bis zu ihrem Ende erzählt werden. Und so verfolgen wir Zora (Sanaa Lathan) und Franklin (Wesley Snipes) von dem Punkt an, als sie sich kennenlernen, über erste Annäherungsversuche, die zum Beginn einer Beziehung führen, bis hin zu der Geburt eines Kindes, dem Gedanken an die Eheschließung und erste Streitereien. Die Zeit rast geradezu; immer wieder springt die Geschichte Monate oder Jahre voran. Die vielen harten Schnitte in der Erzählung verhindern letztlich auch, dass „The Soul of Love“ seine Wirkung erzielt und sich zu einer emotionalen Romanze entfalten kann. Regisseurin Gina Prince-Bythewood und Drehbuchautorin Lisa Jones lassen ihrem Zuschauer kaum Zeit sich in die Geschichte einzufühlen. Sie sind zu ambitioniert, wollen zu viel und inszenieren damit eine Liebesgeschichte, die sich leider nur im Mittelfeld bewegt. Die wenigen Höhepunkte hat „The Soul of Love“ letztlich nur seinen guten Schauspielern zu verdanken. Mit Sanaa Lathan und vor allem Wesley Snipes konnten zwei nicht nur namhafte, sondern auch zwei überzeugende Darsteller gewonnen werden, die dem Film zu einigen Pluspunkte verhelfen.
