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Jonah Hex

Filmplakat Jonah Hex
Regie Jimmy Hayward  Drehbuch Mark Neveldine, Brian Taylor  Produzenten Akiva Goldsman, Andrew Lazar 
Genre Comic-Verfilmung  FSK 16  Filmlänge 79 min
Land USA, 2010  DVD-Start 04.02.2011  Blu-ray-Start 04.02.2011  Verleih Warner Bros. Pictures

Story

USA, kurz vor der 100-Jahr-Feier: Jonah Hex hat einst alles verloren, was ihm wichtig war – und das nur, weil er für das kämpfte, an das er glaubte. Nun sind seine Frau und sein kleiner Sohn tot – verbrannt durch den gesetzlosen Irren Quentin Turnbull, der nun selbst bei einem Feuer ums Leben kam. Derweil konnte Jonah Hex, gepeinigt durch Turnbull, dem Tod entkommen und verdient als Kopfgeldjäger seine Brötchen. Eine weitere Gabe hilft ihm dabei, zu finden, wen er finden will: Er kann mit den Toten reden und sie kurzzeitig ins Leben zurückholen.
Als er erfährt, dass Turnbull noch lebt und einen vernichtenden Schlag gegen die USA plant, ist Jonah Hex sofort zur Stelle, um ihm heimzuzahlen, was der ihm einst nahm. Dabei ist ihm jedes Mittel recht...

Schauspieler

Jonah Hex Josh Brolin, John Malkovich, Megan Fox, Michael Fassbender, Will Arnett, John Gallagher Jr., Tom Wopat, Michael Shannon, Wes Bentley, Julia Jones, Luke James Fleischmann, Rio Hackford, David Jensen, Billy Blair, Sean Boyd

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 3 von 5 Ms Jonah Hex Regisseur Jimmy Hayward inszenierte vorher „Horton hört ein Hu“ und arbeitete lange Jahre beim Animationsriesen PIXAR, was ihm einiges an Erfahrung bescherte, sodass in Sachen „Jonah Hex“ eigentlich wenig schief gehen konnte. Tatsächlich ist aber so einiges richtig schief gelaufen.
Die Comicverfilmung ist ein High-Tech-Western, der in manchen Szenen übertrieben cool geraten ist und den man über weite Strecken nicht ernst nehmen kann. Die Effekte hingegen sind ordentlich und auch die Maske ist großartig geworden. Josh Brolin als entstellter Jonah Hex ist eine sichere Bank und agiert gewohnt souverän. John Malkovich als fieser Quentin Turnbull und Megan Fox als Jonah Hex’ Geliebte Lilah bleiben ungewöhnlich blass. Zum einen haben sie kaum Screentime, zum anderen spielt vor allem Malkovich seine Rolle höchst gelangweilt. Es ist jedoch nicht nur die Schuld der Schauspieler, dass die Rollen nicht funktionieren. Die Drehbuchautoren Mark Neveldine und Brian Taylor konzentrierten sich auf alles und auf nichts richtig. Die Figuren und die Handlung, in der sie zu sehen sind, wollen nicht gänzlich zusammen passen und die vielen interessanten Charaktere haben zudem gar nicht die Zeit, dem Zuschauer nahe zu kommen.
Unterm Strich ist „Jonah Hex“ eine durchschnittliche Comicverfilmung geworden, die zu Recht lediglich auf DVD erschienen ist. Bei dem Cast und den zur Verfügung stehenden Special Effects wäre es wünschenswert gewesen, eine packende Geschichte zu erzählen und die Figuren konsequent einzuführen.

Wissenswertes

Jonah Hex "Jonah Hex" basiert auf der gleichnamigen Comic-Reihe aus dem Hause DC-Comics ("Batman").



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