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Psych ( TV-Serie) - Staffel 1
Psych - Season 1
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Regie
Michael Engler, Mel Damski, Michael Zinberg, Jeffrey Melman, Matt Shakman, John Fortenberry, Michael Lange, John T. Kretchmer, Tim Matheson, Lev L. Spiro, James L. Conway, Joanna Kerns, John Landis
Drehbuch
Steve Franks, Tami Sagher, Andy Berman, Douglas Steinberg, Kerry Lenhart, John J. Sakmar, Anupam Nigam, Lee Goldberg, William Rabkin, James Roday
Produzent
Tracey Jeffrey
Genre TV-Serie (Comedy) FSK 12 Filmlänge 648 min Land USA, 2006-2007 DVD-Start 24.04.2008 Verleih Universal Pictures |
Story
Shawn Spencer ist der Sohn eines in Santa Barbara angesehenen und mittlerweile pensionierten Polizisten, der sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser hält. Mit einer besonderen Beobachtungsgabe ausgestattet, meldet er der Polizei die Lösung eines Verbrechens und gerät dabei selbst in das Visier der Ermittler. Shawn behauptet ein Hellseher zu sein und bietet sich der Polizei bei einem wichtigen Entführungsfall als Medium an. Als Shawn diesen Fall löst, erhält er weitere Aufträge von der Polizei. Also macht er zusammen mit seinem besten Freund Gus eine Privatdetektiv-Agentur auf, die sich besonders obskurer Fälle annimmt…
Schauspieler
James Roday, Dulé Hill, Timothy Omundson, Maggie Lawson, Corbin Bernsen, Kirsten Nelson, Josh Hayden, Richard Zeman, Bud Collins, Christine Chatelain, Michael Adamthwaite, Bre Blair, Ashley Williams, Kurtwood Smith, Debra Mooney, Shannon Woodward, Nicole Lyn, Mayte Garcia, Jolie Jenkins:Michael Weston, Peter Michael Goetz, Claire Coffee:Tracy Trueman, Katya Virshilas, Sage Brocklebank, Gina Holden, Liam James, Anne Marie DeLuise, Steve Bacic, Ben Cotton, Pascale Hutton, Donnelly Rhodes, Teryl Rothery, Colin Cunningham, Ryan Robbins, Anne Dudek, Don S. Davis, David Nykl, George Takei
Kritik von Sascha Koch
Mit „Psych“ kommt die etwas andere Krimi-Serie nach Deutschland: Eine Serie, die durch abgedrehte und verrückte Fälle manchen Lachmuskel anregen soll. Und genau dieses Vorhaben gelingt anfangs auch. Der Pilotfilm und die ersten Episoden von „Psych“ präsentieren sich frisch, frech, vorlaut und bieten dabei einen lockeren Humor, der einen oft zum Lachen bringt und der vor allem durch die beiden Hauptdarsteller getragen wird. Mimik und Gestik von James Roday und Dulé Hill, sowie ihr Zusammenspiel sind oftmals einfach köstlich. Durch eine ausgeklügelte Handlung und unerwartete Wendungen, sowie zündender Gags verspricht diese Serie kurzweilige und lustige Unterhaltung für Zwischendurch zu werden. Leider wird dieser erste Eindruck jedoch im Laufe der ersten Staffel relativiert.
Der recht infantile Humor von „Psych“ beginnt mit der Zeit zu nerven. Die Gags verebben in kindlichen Spielereien und unausgereiften Figuren. In vielen Szenen wird der Gag fast schon erzwungen, wodurch der Spaß ziemlich schnell verschwindet. Nach dem guten Start findet man keine neuen kreativen Anreize mehr. Die einzelnen Episoden plätschern vor sich hin, ohne noch wirklich etwas zu bieten, über das man herzhaft lachen könnte. Selbst ein müdes Schmunzeln rückt für den Zuschauer in immer weitere Ferne. Indem man immer dem gleichen Grundmuster folgt und die Vorgänge zwischen den Charakteren immer die gleichen sein lässt, generiert man leider keinen Humor; was den Produzenten allerdings nicht ganz klar zu sein scheint. Irgendwann sind die hellseherischen Attacken von Shawn, der Dackelblick von Lassiter oder Gus` Panikattacken einfach nicht mehr lustig, auch wenn es das zu Beginn noch war.
Genau mit diesem Problem haben auch die Darsteller zu kämpfen. Die Riege ist eigentlich schauspielerisch gut und sympathisch, wird aber ganz automatisch durch die Ideenarmut der Verantwortlichen langweilig. James Roday kann durch seinen Charme und seine Schlitzohrigkeit genauso überzeugen, wie Dulé Hill durch seine Mimik und Timothy Omundson durch seinen fassungslosen `passiert-das-jetzt-wirklich?´-Blick.
Ohne Frage hat „Psych“ weiterhin seine lustigen Momente, vor allem wenn George Takei nach seinen Blaubeeren sucht und dabei von Shawn und Gus zum Narren gehalten wird. Der Spaß geht mit der Zeit jedoch ganz klar verloren. Der Humor ist ziemlich kindlich und einfach gehalten, was auch der ganzen Wesensart der Serie entspricht. So ist „Psych“ vielleicht auch nur für ein ziemlich junges Publikum wirklich lustig und unterhaltsam. Darüber hinaus kann man nur hoffen, dass sich die Autoren von „Psych“ für Staffel zwei etwas Neues einfallen lassen, denn langsam beginnt es leidenschaftslos zu werden.
Wissenswertes
Den Pilotfilm verfolgten 6,10 Millionen Zuschauer auf USA Network, was „Psych“ zum erfolgreichsten Serienstart auf einem Kabelsender im Jahre 2006 machte.
In der ersten Staffel spielen sich der Journalist Bud Collins und Fernseh-Legende George Takei selbst. Hauptdarsteller James Roday schrieb das Drehbuch zum Staffelfinale.
Der Titelsong wird von der Band des Serienschöpfers Steve Franks, The Friendly Indians, gesungen und heißt „I know, you know“.
Die Serie spielt zwar in Santa Barbara (Kalifornien), wird aber in White Rock und Vancouver (British Columbia) gedreht.
Episodenguide:
• Mit einer Ausrede fängt es an
• So spannend kann ein Buchstabierwettbewerb sein!
• Man möge jetzt sprechen … oder für immer schweigen
• Attraktive Frau sucht toten Mann zwecks Geldanlage
• Katze krallt sich Killer?
• Da möchte man in Frieden Bürgerkrieg spielen …
• Ein Geschlechterkampf der etwas anderen Art
• Shawn gegen „Das Rote Phantom“
• Tiere, Menschen, Endstationen
• Erde ruft Lassiter
• Er liebt mich, er liebt mich nicht, er liebt mich, huch … er ist tot!
• Überwiegend wolkig … gebietsweise Mord
• Spiel, Satz … und Straftat?
• Pokerface gegen Pokerface
• Zimmer 413: Studentinnen des Todes
Die Serie umfasst folgende Staffeln:
Psych (TV-Serie) - Staffel 1
Psych (TV-Serie) - Staffel 2
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