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Arthur
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Regie
Jason Winer
Drehbuch
Peter Baynham
Produzenten
Chris Bender, Russell Brand, Larry Brezner, Kevin McCormick, J.C. Spink, Michael Tadross
Genre Komödie FSK 12 Filmlänge 110 min Land USA Kinostart 05.05.2011 DVD-Start 09.09.2011 Verleih Warner Bros. Pictures Germany |
Story
Arthur lebt recht ziellos in den Tag hinein. Seine Mutter versorgt ihn beständig mit einigen Millionen Dollar auf dem Konto, er hat eine große Luxuswohnung mit allem Schnickschnack, den man(n) sich wünscht, einen Chauffeur und sogar eine Nanny. Um solch banale Dinge wie Alltag oder arbeiten gehen, muss sich Arthur keine Sorgen machen. Stattdessen feiert er lieber wilde Partys mit lauter fremden Menschen oder heizt nachts mit einer seiner heißen Karren durch die Metropole. Dann geschehen jedoch zwei Dinge auf einmal: Gerade als ihm seine Mutter Vivian verkündet, dass sich Arthur aus unternehmerischen Gründen mit der toughen Geschäftsfrau Susan verheiraten muss, wenn er weiterhin von den Millionen zehren will, verliebt er sich Hals über Kopf in die Fremdenführerin Noami. Arthur ist hin- und hergerissen: Geld oder Liebe?
Schauspieler
Russell Brand, Helen Mirren, Greta Gerwig, Jennifer Garner, Nick Nolte, Luis Guzmán, Geraldine James, Christina Calph, Murphy Guyer, José Ramón Rosario, John Hodgman, Evander Holyfield
Filmkritik von Kathrin Lang
Bereits 1981 brachte die Geschichte rund um den verwöhnten und stets alkoholisierten Millionär Arthur die Zuschauer zum Lachen. „Arthur – Kein Kind von Traurigkeit“ wurde an den Kinokassen ein voller Erfolg und durfte bei der damaligen OSCAR-Verleihung sogar zwei Trophäen mit nach Hause nehmen. Vor allem Titeldarsteller Dudley Moore sagte man überdurchschnittliche Leistungen nach, die von der Jury des Academy Awards immerhin mit einer Nominierung für die beste männliche Hauptrolle bedacht wurden. Nun also, rund drei Jahrzehnte später, darf die Geschichte erneut das Licht der Leinwand erblicken. Auch wenn Jason Winers Remake sicherlich nicht an alte Erfolge anknüpfen kann, und dies wohl auch kaum der Anspruch war, so ist seine Version des verwöhnten Bengels, der im stattlichen Mannesalter noch immer von seiner Nanny bemuttert wird, doch eine gelungene Komödie, die 110 Minuten kurzweilig und lustig unterhält.
Russell Brand („Männertrip“), den man auf dem Markt bislang kaum als ernstzunehmenden Schauspieler wahrgenommen hat, liefert mit seiner Darbietung ein herrlich lustiges und überraschend facettenreichen Schauspiel ab. Brand überzeugt nicht nur, wenn er im Batman-Kostüm mit einer Irrsinnsgeschwindigkeit durch New York heizt oder volltrunken das Herz der Frau seiner Träume erobern möchte, sondern auch in jenen Szenen, in denen ein dezenter Umbruch seiner Figur stattfindet: So wird aus Arthur, dem kindischen Schnösel, ganz allmählich ein Mann mit großem Herz und viel menschlichem Feingefühl. „Arthur“ triftet bei diesem Wandel jedoch nie ins Kitschige oder gar Übermoralische ab, sondern bleibt stets eine, in ihren Maßen, glaubhafte Geschichte von einem Mann, der trotz all den Millionen im Grunde nichts im Leben hat.
In Sachen Humor hat „Arthur“ seine Höhen, ebenso wie seine Tiefen. Dennoch hält die Komödie die ganze Zeit über gut bei Laune und lässt einige Male herzhaft auflachen. Mit Russell Brand an vorderster Schauspielfront, mit einer bezaubernden Helen Mirren als Nanny Hobson sowie einer schnell liebgewonnen Greta Gerwig als Noami in den Nebenrollen, braucht sich Regisseur Jason Winer nur wenig Sorgen um den Unterhaltungsfaktor seines Remakes zu machen. Auch wenn der Gang über den roten OSCAR-Teppich einige Meilen weit entfernt liegt, ist „Arthur“ ein gelungene Komödie, die für gute Stimmung im Kinosessel sorgt.
"Arthur" ist das Remake des 1981 produzierten Films "Arthur - Kein Kind von Traurigkeit" mit Dudley Moore, Liza Minnelli und John Gielgud. 

