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Frisch gepresst
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Regie
Christine Hartmann
Drehbuch
Christine Hartmann, Dirk Ahner, Tommy Krappweis
Produzenten
Regina Ziegler, Yoko Higuchi-Zitzmann
Genre Komödie FSK 6 Filmlänge 95 min Land Deutschland, 2012 Kinostart 23.08.2012 DVD-Start 24.01.2013 Verleih Walt Disney Pictures |
Story
Andrea weiß ziemlich genau was sie will: eine ansehnliche Karriere als Designerin, ihren eigenen kleinen Laden in Köln so gut es geht über Wasser halten und ihre Freiheiten in Sachen Männer. Was sie auf keinen Fall will: Kinderkriegen, eine eigene Familie im schmucken Eigenheim mit Ehemann an ihrer Seite. Nach zwei One-Night-Stands geschieht jedoch das undenkbare – Andrea wird schwanger und hat nun den Salat. Nicht nur, dass sie sich nicht so ganz sicher ist, wer nun der Vater des Kindes ist, sie kann sich einfach so gar nicht vorstellen, in neun Monaten Mutter zu werden. Über die anfänglichen Schwierigkeiten hilft ihr jedoch Chris, einer der beiden One-Night-Stands, recht gut hinweg und unterstützt sie mit seiner Liebe wo er nur kann. Als Chris jedoch Ernst macht und Andrea einen Heiratsantrag macht und mit ihr zusammenziehen möchte, brennen bei Andrea die Sicherungen durch…
Schauspieler
Tom Wlaschiha, Diana Amft, Sylvester Groth, Alexander Beyer, Sunnyi Melles, Jule Ronstedt, Oliver Pocher, Yasmina Filali, Joram Voelklein, Thomas Balou Martin, Jürgen Haug, April Hailer, Giovanni Zarrella, Dagmar von Kurmin, Hanfried Schüttler
Filmkritik von Kathrin Lang
Susanne Fröhlich, ihres Zeichens erfolgreiche Romanautorin, die mit ihren Büchern regelmäßig für heiteres Lesevergnügen vorzugweise bei Frauen in den Mittdreißigern sorgt, feierte mit ihrem Roman „Frisch gepresst“ gute Erfolge und sicherte sich mit ihrer ironischen Abhandlung über die modernen Frauen und das Mutterdasein die Gunst zahlreicher Leserinnen. „Hanni und Nanni“-Regisseurin Christine Hartmanns nahm sich zusammen mit Drehbuchautor Dirk Ahner den amüsanten Lesestoff nun zur Brust, um uns daraus im Sommer 2012 eine leichte Komödie auf die Leinwand zu zaubern. Viel erwarten sollte man dabei natürlich nicht, denn beinahe selbstredend geht es bei „Frisch gepresst“ nicht gerade tiefgründig zur Sache. Der Film wendet sich dem Thema viel zu oberflächlich und komödiantisch zu, als dass man zwischen all den pointierten und meistens weniger lebensnahen Aussprüchen der Figuren eine wirkliche Essenz entdecken könnte. Offensichtlich war dies jedoch weder Ansporn noch Ziel der Filmemacher, die uns mit „Frisch gepresst“ wohl nicht mehr, aber sicherlich auch nicht weniger als ein kurzweiliges und zu Teilen immer wieder amüsantes „Sommerkomödchen“ aus deutschem Hause in die Kinos bringen wollten. Wirkliche Kinoqualität hat „Frisch gepresst“ letztlich jedoch nicht. Bis zum Schluss bleibt die Vermutung, dass die Komödie als Fernsehfilm vermutlich besser funktioniert hätte.
"Frisch gepresst" basiert auf dem gleichnamigen Erfolgsroman von Susanne Fröhlich.