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Grand Champion
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Regie
Barry Tubb
Drehbuch
Barry Tubb
Produzent
Amanda Micallef
Genre Komödie FSK 12 Filmlänge 96 min Land USA, 2002 DVD-Start 16.05.2006 Verleih KSM GmbH |
Story
Gerade erst haben der aufgeweckte Buddy und seine Schwester Sis ein neues Haustier auf die Farm bekommen, auf der sie leben. Das neu geborene Kalb wird auch prompt auf den Namen Hokey getauft und in der elterlichen Küche untergebracht - seine Mutter ist bei der Geburt leider gestorben. Die Kinder freunden sich schnell mit dem Kälbchen an und füttern es, bis es groß und stark ist. Als aus dem süßen kleinen Tier ein mächtiger Stier geworden ist, meldet es Buddy auf einem Turnier an, wo Hokey auch gleich alle Preise abräumt. Als die Familie aber ihren Liebling verkauft und wenig später klar ist, dass er zu kulinarischen Zwecken weiterverarbeitet werden soll, nehmen Buddy und seine Familie den Kampf auf...
Schauspieler
Joey Lauren Adams, Jacob Fisher, Emma Roberts, Barry Tubb, Cache Williams, Candance Henry, Broderick Beaver, Steven Bland, Natalie Maines, Sue Molnar, Eloise DeJoria, Andy Buckley, Andy Smith Jr., Jo Carol Pierce, Casey Terry, Dubb Tubb, Chazz Rose, Mike Odom, Joe Ely, Marcus Best, Bruce Willis, Julia Roberts, Buck Taylor
Filmkritik von Thomas Ays
Filme, die die Welt nicht braucht. Unter diesem Motto startet auch "Grand Champion", ein Familienfilm, der weder sympathisch, noch wirklich kurzweilig geworden ist. Barry Tubb, der hier als Regisseur und Drehbuchautor in Erscheinung tritt, ist normalerweise eher Schauspieler, was erschwerend hinzu kommt. Der Film ist unsauber inszeniert und mit nerviger Musik untermalt. Hinzu kommen qualitativ minderwertige Bilder und eine mehr als miese Synchronisation, und schon ist der Kittel geflickt. Erneut legte man bei der deutschen Synchronisation wenig Wert auf aussagekräftige Stimmen und verließ sich lieber auf dilettantisch agierende Sprecher, die ihren Job nicht beherrschen. Man sieht an "Grand Champion" wieder einmal, wie wichtig die deutsche Stimme ist.
Schauspielerisch ist auch wenig los in "Grand Champion". Joey Lauren Adams bleibt hier genauso blass, wie Barry Tubb selbst. Auch die Kids, besetzt mit Jacob Fisher und Emma Roberts nerven eher, als dass sie den Zuschauer mitreißen. Gastauftritte gibt es überdies von Julia Roberts und Bruce Willis - aber wen interessiert das wirklich bei lahmer Geschichte und minderwertiger Inszenierung? Eben. Niemanden so wirklich.
Zu Recht brauchte es vier Jahre, bis "Grand Champion" bei uns auf DVD erschien. Es hätte auch gern länger dauern dürfen.
