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Facebook - Milliardengeschäft Freundschaft
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Regie
Svea Eckert, Anika Giese
Genre Dokumentation Filmlänge 45 min Land Deutschland, 2012 Verleih NDR |
Story
Wie funktioniert das Milliardengeschäft mit der Freundschaft? Eine Frage, die vor allem Datenschützer und Medienpsychologen in Deutschland interessiert. Die beiden Regisseurinnen Svea Eckert und Anika Giese blicken hinter die Kulissen - und sogar Mark Zuckerberg, Firmenchef von Facebook, gibt eines seiner seltenen Interviews...
Filmkritik von Thomas Ays
Es ist mit Sicherheit wichtig, aufmerksam das Phänomen FACEBOOK zu verfolgen und nicht einfach blind zu folgen. Wir haben erkannt, dass in der Zukunft unsere Daten die neue Währung sind, und auch diejenigen, die sich mit FACEBOOK auskennen, wissen, dass zwei Herzen in dem Unternehmen schlagen. Das von Mark Zuckerberg, der die Welt untereinander vernetzen will und das von anderen Chefs, die das Ganze finanzierbar machen. Eine Medienpsychologin bringt dann in dieser Dokumentation die Sache auf den Punkt: FACEBOOK verschleiert nichts - sollte man sich die Mühe machen, die Datenschutzrichtlinien durchzulesen. Wir geben freiwillig unsere Daten an FACEBOOK weiter und zwar so, dass das Unternehmen damit machen kann, was es will. Damit erklären wir uns einverstanden. Was genau soziale Netzwerke, wie FACEBOOK eines ist, damit tun, weiß man aber auch nach "Facebook - Milliardengeschäft Freundschaft" nicht so richtig. Provokanter Titel, wenig Information. Auch nach diesen 45 Minuten ist man nicht schlauer, was nun eigentlich richtig gut oder richtig schlecht an FACEBOOK sein soll. Im Gegenteil. Man hat eher den Eindruck, die Regisseurinnen Svea Eckert und Anika Giese wissen selbst nicht so richtig, wohin mit ihrer Dokumentation. Hier wäre unterm Strich weitaus mehr zu erwarten gewesen - schließlich ist auch das angepriesene Interview mit Mark Zuckerberg zwar vorhanden, aber nur hohle PR eines Unternehmens, das keiner so richtig versteht.
Wissenswertes
2010 wird Facebook-Firmenchef Mark Zuckerberg vom Time Magazine zum Mann des Jahres gewählt.
Auch Hollywood hat sich schon mit Zuckerberg beschäftigt und in "The Social Network" seine Geschichte erzählt.
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