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Eine Sommernachts-Sexkomödie
A Midsummer Night's Sex Comedy
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Regie
Woody Allen
Drehbuch
Woody Allen
Produzent
Robert Greenhut
Genre Komödie FSK 12 Filmlänge 88 min Land USA Kinostart 16.10.1982 DVD-Start 24.03.2004 Verleih MGM |
Story
Der Wall Street-Banker Andrew tut in seiner Freizeit nichts lieber, als verrückte Dinge erfinden. Ein Fahrrad, mit dem man in die Lüfte abheben kann und eine magische Geisterkugel, die in eine andere Dimension blicken kann sind die Highlights seines Erfindertums. Dieses Wochenende haben sich bei Andrew und seiner Frau Adrian auf dem Land Freunde angesagt: Adrians ältlicher Cousin Leopold, ein angesehener Philosoph, will ihnen seine Verlobte Ariel vorstellen und auch Andrews bester Freund Maxwell hat sich angesagt. Der sexuell sehr aktive Mediziner bringt seine neuste Flamme, die Krankenschwester Dulcy mit. Wie sich gleich bei der Ankunft herausstellt ist Ariel eine alte Liebe von Andrew. Da mit Adrien im Bett nichts mehr läuft, träumt dieser schon seit geraumer Zeit wieder von Ariel. Als sich Maxwell dann ebenfalls noch Hals über Kopf in Ariel verliebt und Leopold für Dulcy entbrennt ist der chaotische Liebesreigen eröffnet. Den drei Paaren steht ein turbulentes Wochenende ins Haus…
Schauspieler
Woody Allen, Mia Farrow, José Ferrer, Julie Hagerty, Tony Roberts, Mary Steenburgen, Adam Redfield, Moishe Rosenfeld, Timothy Jenkins, Michael Higgins, Sol Frieder, Boris Zoubok, Thomas Barbour
Filmkritik von Melanie Frommholz
Wenn alle Darsteller voll bekleidet sind und sich dennoch alles nur um die Themen Sex und Liebe dreht, dann kann es nur ein Woody Allen-Film sein.
Liebe, Sex, Beziehungen und alles was dazwischenliegt sind seit jeher die Lieblingsthemen des Filmmachers und Schauspielers. Genau zehn Jahre nach dem durchgeknallten und recht albernen Beitrag „Was Sie schon immer über Sex wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten“ adaptiert der Amerikaner nun frei die literarische Vorlage „Ein Sommernachtstraum“ von William Shakespeare und legt seinen drei Pärchen wieder gewitzte, intelligente und geschliffene Dialoge in den Mund. Welchen Wert hat die Freizügigkeit? Gibt es Liebe und Sex auch getrennt? Woody Allen nimmt kein Blatt vor den Mund, bleibt bei aller Doppeldeutigkeit der Worte und scharf beobachteter Wahrheiten diesmal jedoch wesentlich charmanter und unangestrengter als auch schon und überfachtet seine Geschichte nicht mit Endlosdialogen. Ganz kann der Filmemacher dann aber doch nicht auf absurde Einlagen verzichten. Der mystische Einschlag des Films wirkt zum Ende hin doch recht albern. Nichts desto trotz bietet „Eine Sommernachts-Sexkomödie“ mit leichter Hand inszenierte kurzweilige Unterhaltung.
Wissenswertes
Ursprünglich schrieb Woody Allen den Part der Ariel für Diane Keaton, doch diese war mit der Promotion für einen anderen Film beschäftigt. So war der Weg frei für Mia Farrow, die ihren ersten Auftritt in einem Woody Allen Film hatte. Sie löste damit Diane Keaton als Allens Muse und Lieblingsschauspielerin ab.
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