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Breakfast of Champions - Frühstück für Helden
Breakfast of Champions
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Regie
Alan Rudolph
Drehbuch
Alan Rudolph
Produzenten
David Blocker, David Willis
Genre Komödie FSK 12 Filmlänge 101 min Land USA, 1999 Kinostart 18.02.1999 DVD-Start 13.11.2009 Verleih Universum Film |
Story
Dwayne Hoover ist der strahlende Autoverkäufer aus dem Fernsehen. Gerade sind Hawaii-Wochen in seinem großen Autohaus, und er hat vom Leben die Schnauze gestrichen voll. Seine Frau ist tabletten- und fernsehsüchtig, sein engster Mitarbeiter steht auf heiße Dessous und sein Sohn? Der hat nur Häschen im Kopf. Kein Wunder also, dass man in diesem Leben irgendwann mal durchknallen muss, oder? Bei Dwayne Hoover scheint dieser Zustand demnächst mit einem Knall einzutreten...
Schauspieler
Bruce Willis, Albert Finney, Nick Nolte, Barbara Hershey, Glenne Headly, Lukas Haas, Omar Epps, Vicki Lewis, Buck Henry, Ken Hudson Campbell, Jake Johannsen, Will Patton, Chip Zien, Owen Wilson, Alison Eastwood, Shawnee Smith, Michael Jai White, Keith Joe Dick, Diane Willson Dick, Michael Clarke Duncan, Lahmard J. Tate, Kurt Vonnegut Jr.
Filmkritik von Thomas Ays
Alan Rudolph adaptierte das Buch von Kurt Vonnegut Jr. für die große Leinwand und vereinte auf selbiger noch dazu ein eindrucksvolles Darstellerensemble, das sich wirklich sehen lassen kann. Bruce Willis spielt die Hauptrolle und in Nebenparts sind Albert Finney, Nick Nolte, Barbara Hershey und Michael Clarke Duncan zu sehen. Das alles rettet den Film jedoch nicht vor der Beschreibung, schrecklich nervig und knappbunt geworden zu sein. Das, was uns Rudolph da auftischt, will kreativ, frisch und energiegeladen sein, dabei verkommt jede einzelne Szene fast schon zu einer Geduldsprobe. Wäre ja nicht weiter tragisch, würden wenigstens überwiegend die Jokes zünden - doch auch dazu reicht es nicht. Die Schauspieler agieren übertrieben und nervig und tragen nicht eben dazu bei, dass man sich hier wohl fühlt oder gar zu heftigen Lachsalven animiert wird, ganz im Gegenteil. Die überwiegende Zeit will man eigentlich nur genervt abschalten und davonrennen.
"Breakfast of Champions - Frühstück für Helden" ist kein sonderlich eindrucksvolles Genrehighlight geworden. Dass Bruce Willis die Nase von den Actionrollen voll haben darf, steht außer Frage, aber dann solche Rollen anzunehmen, kann nur ein Akt der Verzweiflung gewesen sein.
Auf der Berlinale wurde Regisseur und Drehbuchautor Alan Rudolph für einen Goldenen Bären nominiert.