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2 Tage New York
2 Days in New York
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Regie
Julie Delpy
Drehbuch
Julie Delpy
Produzenten
Scott Franklin, Ulf Israel, Christopher Mazodier, Jean-Jacques Neira, Hubert Toint
Genre Komödie FSK 12 Filmlänge 92 min Land Frankreich Kinostart 05.07.2012 DVD-Start 18.01.2013 Blu-ray-Start 18.01.2013 Verleih Senator Film |
Story
Fünf Jahre ist es her, seit Marion mit ihrem amerikanischen Freund in Paris bei ihrer Familie einfiel und zwei verrückte Tage dort verbrachte. Mittlerweile haben Marion und Jack einen Sohn und leben in New York, die gemeinsame Zeit ist jedoch Schnee von gestern und die Fotografin ist mittlerweile mit dem alleinerziehenden Vater Mingus zusammen. Kurz vor Marions erster Vernissage fällt ihre Familie ein. Der verschrobene Vater und die Nymphomanen-Schwester Rose haben zu allem Übel den nervigen Ex-Lover Manu im Gepäck. Die französische Verwandtschaft lässt keinen Fettnapf aus und die Sprachbarriere tut ihr Übriges. Schon bald ist Mingus genervt und würde am Liebesten alle aus seiner Wohnung werfen. Die Beziehung von ihm und Marion wird auf eine empfindliche Probe gestellt und zerkratzte Autos, eine freizügige Schwägerin und ein bekiffter Ex-Lover sind da nur der Anfang von zwei turbulenten Tagen…
Schauspieler
Julie Delpy, Chris Rock, Alexia Landeau, Albert Delpy, Dylan Baker, Vincent Gallo, Kate Burton, Brady Smith, Malinda Williams, Emily Wagner, Alex Manette, Alexia Landeau, Daniel Brühl
Filmkritik von Melanie Frommholz
2007 gelang der französischen Schauspielerin und Filmemacherin Julie Delphy mit „2 Tage Paris“ eine wunderbare, witzig-bissige und vor allem chaotisch-charmante Cultur-Clash-Komödie, die auf ganzer Linie überzeugte. Ein verrückter Film über zwei verrückte Tage, den man einfach lieben musste. Auch 2012 ist Hauptfigur Marion immer noch konfus und verrückt. Nun fällt die französische Familie in New York bei ihr ein und wer den ersten Teil gesehen hatte, erwartete zu Recht eine neue geniale Komödie über kulturelle Unterschiede, nervige Verwandte und nicht ganz jugendfreie Gespräche. Verrückt und nicht ganz jugendfrei ist auch „2 Tage New York“ geworden, doch wo sein Vorgänger witzig und wunderbar war, ist die Fortsetzung sonderbar und seltsam. Man findet nie richtig Zugang zu den Figuren und auch die ganze Handlung ist nicht amüsant sondern nur merkwürdig. Julie Delpy, erneut vor und hinter der Kamera in verantwortlicher Position, gelingen nur sehr wenige starke Momente. Die Mischung aus Cultur Clash, übersinnlichen Anwandlungen, Beziehungschaos und Sprachbarrieren ist zwar nicht schlecht in Szene gesetzt, inhaltlich bleibt der Film aber sehr weit hinter den Erwartungen zurück. Wo originelle und kluge Idee fehlten, setzte Delphy auf Gags zum aktiven Fremdschämen. Vergeblich wartet man auf den charmanten und entlarvenden Witz, welcher „2 Tage Paris“ auszeichnete. Die Mischung funktioniert diesmal einfach nicht und sorgt im Kinosessel für Befremden und nicht für Amüsement.
Wissenswertes
Die Reihe umfasst folgende Teile:
2 Tage Paris
2 Tage New York
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