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Sleep Tight
Mientras Duermes
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Regie
Jaume Balaguero
Drehbuch
Alberto Marini
Produzenten
Julio Fernández, Carlos Fernández, Alberto Marini
Genre Horror-Thriller FSK 16 Filmlänge 101 min Land Spanien, 2011 Kinostart 05.07.2012 DVD-Start 30.11.2012 Blu-ray-Start 30.11.2012 Verleih Senator Film |
Story
César ist Portier in einem Wohnhaus in Barcelona. Während er von den Bewohnern kaum wahrgenommen wird, weiß er im Gegenzug über jeden Einzelnen fast alles. Während seiner Arbeit bieten ihm sich zahlreiche Gelegenheiten gut zu beobachten, genau hinzuhören und sich dadurch, nicht immer auf illegale Weise, viele private Informationen zu beschaffen. Besonders glückliche und unbeschwerte Menschen sind ihm ein Dorn im Auge, weshalb er es auch in besonderem Maße auf Clara abgesehen hat. Ihre Ausgelassenheit lässt ihm keine Ruhe mehr…
Schauspieler
Luis Tosar, Marta Etura, Alberto San Juan, Petra Martínez, Pep Tosar, Carlos Lasarte, Iris Almeida, Tony Corvillo, Manel Dueso, Oriol Genís
Filmkritik von Kathrin Lang
Schon seit geraumer Zeit etabliert sich Spanien zunehmend als international ernstzunehmende Filmnation. Dabei bildete sich vor allem das Horrorgenre als Steckenpferd spanischer Filmemacher heraus, mit dem sie mit international erfolgreichen Gruselschockern wie „Das Waisenhaus“ oder „[REC]“ und dessen Fortsetzung „[REC]²“ von dem Regieduo Jaume Balagueró und Paco Plaza Eindruck hinterließen. 2012 ist es nun auch kein Geringerer als „[REC]“-Regisseur Jaume Balagueró, der uns mit „Sleep Tight“ einen weiteren Horrorfilm aus Spanien auf die Leinwände bringt.
Mit „Sleep Tight“ macht sich Balagueró als Horrorregisseur auch erneut alle Ehre und bringt diesen Sommer einen Film in die Kinos, der Genrefans glücklich stimmen wird. Eine bitterböse Story wird in dem spanischen Horrorfilm mit einer Hauptfigur vereint, die gemeiner im Drehbuch nicht hätte angelegt sein könnte. Obwohl César zweifellos der Böse in diesem Film ist, konstruiert Jaume Balagueró immer wieder Szenen, in denen man emotional mit César mitfühlt und gar Mitleid für ihn empfindet. Dieses gemeine Spiel mit der Empathie des Zuschauers gesellt sich in „Sleep Tight“ auf bitterböse Weise zu einer Horrorgeschichte, die zwar nicht auf Zombies oder radikale Schockmomente setzt, dafür auf subtil erzählten Horror, der den Zuschauer schon bald das Fürchten lehren wird.
Am Schluss sind es ein paar kleine Erzählschwächen, die den Gesamteindruck mindern. Jaume Balagueró fokussiert sich zu sehr auf seine Hauptfigur und vergisst dabei diverse Nebenhandlungen weiter auszubauen oder mit dem Potential von einigen durchaus interessanten Nebenfiguren zu agieren, was „Sleep Tight“ teilweise erzählerisch etwas zu dünn wirken lässt und für ein paar Längen sorgt. Am Schluss bleibt jedoch der Eindruck eines sehr souverän inszenierten Horrorfilms nach dem die ein oder andere schlaflose Minute mit Sicherheit garantiert ist.
Wissenswertes
Jaume Balaguero ist ein Teil des Regisseur-Duos von "[REC]".
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