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Wild Wild West
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Regie
Barry Sonnenfeld
Drehbuch
S.S. Wilson, Brent Maddock, Jeffrey Price, Peter S. Seaman
Produzenten
Jon Peters, Barry Sonnenfeld
Genre Science-Fiction-Komödie FSK 12 Filmlänge 106 min Land USA Kinostart 29.07.1999 DVD-Start 27.02.2003 Blu-ray-Start 27.05.2011 Verleih Warner Bros. Pictures Germany |
Story
Zwei Männer, die unterschiedlicher kaum sein könnten, kennen nur ein Ziel: Den US-Präsidenten zu retten, was auch sonst? Der soll nämlich einem Attentat zum Opfer fallen, ausgeführt von dem Schurken Loveless. Die zwei Agenten, die die Katastrophe verhindern sollen, sind der US-Special-Agent James West und der Erfinder und Special-Agent Artemus Gordan. Keine leichte Aufgabe, schon von vornherein nicht. Und dass sich die beiden überhaupt nicht grün sind, kommt noch erschwerend hinzu. Um diese Aufgabe zu bewältigen, müssen sie wohl erst einmal ihre Feindseligkeit gegeneinander ablegen, damit ihr Plan gelingen kann. Doch das scheint bei diesen Sturköpfen fast nicht möglich zu sein…
Schauspieler
Will Smith, Kevin Kline, Kenneth Branagh, Salma Hayek, M. Emmet Walsh, Ted Levine, Frederique Van Der Wal, Musetta Vander, Sofia Eng, Bai Ling, Garcelle Beauvais, Mike H. McGaughy, Jerry Wills, Rodney A. Grant, Buck Taylor
Filmkritik von Thomas Ays
Will Smith lehnte die Hauptrolle des Neo in „Matrix“ ab, um „Wild Wild West“ drehen zu können. Er sagte später dazu in Interviews, dass dies die schlechteste Entscheidung seiner Karriere bedeutete. Wie wahr. Beim Lesen des Drehbuchs hätte dem Hollywoodstar schon auffallen müssen, wie grottig der Film werden würde. Dabei ist Smith’ Darstellung noch die solideste des ganzen Ensembles.
„Wild Wild West“ ist insgesamt gesehen furchtbar abgedreht und gewöhnungsbedürftig geraten. Da helfen auch die sonst überzeugenden Schauspieler Kevin Kline und Kenneth Branagh nichts. Regisseur und Drehbuchautor Barry Sonnenfeld ist es jedoch zumindest zeitweise gelungen wenigstens ein paar witzige und originelle Szenen zu drehen, die den Film nicht ganz schlecht werden ließen. Dennoch kann man in diesem Fall von einem eindeutig belanglosen Endergebnis sprechen.
Wissenswertes
Bei den Razzie Awards war "Wild Wild West" sehr "erfolgreich" unterwegs. Der Film gewann gleich fünf Goldene Himbeeren, darunter Schlechtester Film, schlechteste Regie, schlechtestes Screen-Duo (Kevin Kline / Will Smith), schlechtestes Drehbuch und schlechtester Titelsong, gesungen von Will Smith. Zudem gab es weitere vier Nominierungen: Schlechtester Nebendarsteller (Kenneth Branagh) und schlechteste Nebendarstellerin (Salma Hayek). Kevin Kline durfte sich über gleich zwei Nominierungen "freuen": Schlechtester Schauspieler und schlechteste Nebendarstellerin (für seine Performance als eine Prostituierte).
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