Aktuell im Kino
Demnächst im Kino
- 30.5.
- Die wilde Zeit
- 30.5.
- Hangover 3
- 30.5.
- The Big Wedding
- 30.5.
- To The Wonder
- 6.6.
- After Earth
- 6.6.
- Before Midnight
- 6.6.
- Das wundersame Leben ...
- 6.6.
- Snitch - Ein riskanter Deal
- Zu den Kinostarts
Das verflixte 3. Jahr
L'amour dure trois ans
|
Regie
Frédéric Beigbeder
Drehbuch
Frédéric Beigbeder, Christophe Turpin, Gilles Verdiani
Produzenten
Michael Gentile, Alain Kruger
Genre Komödie FSK 12 Filmlänge 98 min Land Frankreich, Belgien Kinostart 19.07.2012 DVD-Start 29.11.2012 Verleih Prokino |
Story
„Im ersten Jahr kauft man die Möbel. Im zweiten Jahr stellt man sie um. Im dritten Jahr teilt man sie auf.“ (Marc Marronnier)
Der junge Literaturkritiker und Szenejournalisten Marc Marronnier hat den Seelenblues. Gerade hat er sich von seiner Frau Anne scheiden lassen und nun sitzt er da und bedauert sich und verachtet die Liebe. Wahre Liebe, so denkt er in diesem Moment, überdauert das dritte Jahr einer Beziehung sowieso nicht. Der scharfzüngige Journalist lässt seinen ganzen Frust über die gescheiterte Ehe in ein Manuskript fließen, dass eine bitterböse und sexistische Abrechnung wird. Er findet sogar einen Verlag, der das Machwerk kauft und unter einem Pseudonym herausbringt. Was Marc nicht ahnen kann: Das Buch wird ein absoluter Beststeller und alle Welt will nun wissen wer der wahre Autor ist. Zu dumm, dass Marc das nicht erzählen kann, denn er ist gerade bis über beide Ohren in die Frau seines Cousins verliebt und die schöne Alice stellt gerade seine Gefühlswelt, und alles was er bis dato zum Thema Liebe dachte, total auf den Kopf…
Schauspieler
Gaspard Proust, Louise Bourgoin, Joey Starr, Jonathan Lambert, Frédérique Bel, Nicolas Bedos, Elisa Sednaoui, Bernard Menez, Anny Duperey, Thomas Jouannet, Valérie Lemercier, Pom Klementieff
Filmkritik von Melanie Frommholz
Frech – frivol - frisch – französisch – Mit „Das verflixte 3. Jahr“ gibt der scharfzüngige französische Autor Frédéric Beigbeder sein Regiedebüt und verfilmte dafür kurzerhand einfach eines seiner eigenen Bücher. Säen alle Debütfilme so aus, dann müsste man sich um den Film in Frankreich nie wieder Sorgen machen: Absolut sicher und mit großer Leichtigkeit zaubert Beigbeder seine erfrischende und kurzweilige Komödie auf die Leinwand. „Das verflixte 3. Jahr“ ist ein raffinierter und unkonventioneller Beitrag zum doch abgegriffenen Genre der Beziehungskomödie geworden. Hier werden keine altbackenen Klischees wiedergekäut, sondern spritzig, zynisch und witzig das Leben und die Liebe betrachtet. Das ist durchweg gelungene und kurzweilige Unterhaltung mit Tiefgang. Auch dank einem herzerfrischenden Casts, der absolut treffend gewählt wurde. Gaspard Proust spielt hier als Marc erst in seinem zweiten Film und in seiner ersten Hauptrolle und kann voll überzeugen. Strahlend und bezaubernd wird allerdings Louise Bourgoin als Alice zum heimlichen Mittelpunkt des Films.
„Mission Film“ gelungen: der gerne als „enfant terrible der französischen Popliteratur“ betitelte Autor Frédéric Beigbeder hat mit „Das verflixte 3. Jahr“ eine rundum überzeugende Komödie abgeliefert. Mehr davon!
Wissenswertes
Frédéric Beigbeder verfilmte mit „Das verflixte 3. Jahr" seinen eigenen Roman „Die Liebe währt drei Jahre" (1997). Das Buch ist der letzte Band seiner "Marc Marronnier"-Trilogie, die außerdem die Bücher „Memoiren eines Sohnes aus schlechtem Hause" (1990) und „Ferien im Koma" (1994) umfasst. Seinen internationalen Durchbruch als Autor feierte Beigbeder mit seiner bitterböse Konsum-, Medien- und Selbstkritik „39,90“.
| Besucherbewertung |
|---|
