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Off Shore
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Regie
Sven J. Matten
Drehbuch
Viola Siegemund, Sven J. Matten
Produzent
Sven J. Matten
Genre Drama (Gay) FSK 12 Filmlänge 89 min Land Deutschland, 2011 Kinostart 05.07.2012 DVD-Start 28.09.2012 Verleih Pro-Fun Media |
Story
Der frisch gebackene Absolvent eines BWL-Studiums, Andi, kommt frisch auf die traumhaft schöne Insel Fuerteventura, um hier Surfen zu lernen. Naja, eigentlich ist das nicht die ganze Wahrheit. Sein Vater, den er nie kennengelernt hat, lebt hier, und er will ihn endlich einmal sehen. Mit eigenen Augen. Ihn fragen, was ihn dazu getrieben hat, seine Familie im Stich zu lassen. Doch daneben kommen noch einige andere Gefühlsturbulenzen auf Andi zu, denn neben der Surflehrerin Tina, findet er auch den Surfer Pablo nicht unattraktiv...
Schauspieler
André Würde, Alexandra Sydow, Benjamin Martins, Marko Pustisek
Filmkritik von Thomas Ays
Regisseur und Co-Autor Sven J. Matten liefert nach einigen Kurzfilmen sein Selbstfindungsdrama "Off Shore" ab und kann vor allem mit tollen Bildern punkten. Die Kamera und die geglückten Aufnahmen sind aber bei weitem das einzige, was an "Off Shore" positiv auffällt - der Rest steckt noch in den Kinderschuhen.
Das Drehbuch wirkt nicht nur am Anfang, sondern durch den ganzen Film unausgereift und platt. Die Figuren, man kann es nicht anders ausdrücken, labern immer wieder die gleiche Leier herunter, pöbeln sich an, lassen sich stehen, fast so, wie in einer schlecht gemachten RTL-Soap, was dazu führt, dass man sich als Zuschauer wirklich im falschen Film fühlt. Die Dialoge wirken oft improvisiert, was vor allem den untalentierten Schauspielern in diesem Film das mimische Genick bricht. Es ist der erste Leinwandausflug für André Würde, der als Andi zu sehen ist, was man der Leistung auch durchaus anmerkt. Würde ist nicht in der Lage, die Hauptrolle zu stemmen, wirkt in vielen Szenen überfordert, laienhaft und alles andere als überzeugend. Unter anderem liegt es an ihm, dass "Off Shore" mit Pauken und Trompeten untergeht. Seine Emotionen wirken in wirklich jeder Szene (schlecht) gespielt, was oft auch zu unfreiwillig komischen Sequenzen führt, die dem Film insgesamt wenig gut tun.
Eine gute Grundidee reicht nicht aus, um einen tollen Film entstehen zu lassen. Sven J. Matten hatte kein gutes Drehbuch und noch schlechtere Schauspieler zur Verfügung, was aus "Off Shore" einen belanglosen und definitiv enttäuschenden Film werden lässt.
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Kommentare
Jan D. schreibt am 11.07.12, 11:00
Kann dem nur zustimmen. Drehbuch und schauspielerische Leistung sind auf oder unter dem Niveau eines schlechten Pornofilmes - ohne Pornografie!
Selbst die Bilder können meiner Meinung nach nicht Überzeugen. Die Musik klang am Anfang noch vielversprechend, wurde aber so überstrapaziert, dass sie nach einigen Szenen nur noch nervig war.
Rundum war Off Shore der schlechteste Film, den ich je gesehen habe (und hoffentlich sehen werde).


