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ParaNorman
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Regie
Chris Butler, Sam Fell
Drehbuch
Chris Butler
Produzenten
Travis Knight, Arianne Sutner
Genre Animation FSK 12 Filmlänge 92 min Land USA, 2012 Kinostart 23.08.2012 DVD-Start 10.01.2013 Blu-ray-Start 10.01.2013 Verleih Universal Pictures |
Story
Norman Babcock ist nicht wie andere 11jährige Jungen. Er ist auch nicht wie andere Kinder. Norman Babcock kann Geister sehen, und das schon so lange er denken kann. Für ihn ist das völlig normal. Sein Umfeld sieht das ein wenig anders. Seine Familie hält ihr für seltsam, sein Vater eher sogar für verrückt und an der Schule hat er den Freak-Stempel auch schon abbekommen. Dass Norman am liebsten Zombiefilme schaut, passt da wunderbar ins Bild. Doch dann kommt der Tag, an dem Norman Babcock der ganzen Welt zeigen kann, was in ihm steckt. Vor dreihundert Jahren verfluchte eine böse Hexe sein kleines Heimatstädtchen Blithe Hollow. Pünktlich um Jahrestag fallen plötzlich Zombies in Blithe Hollow ein und nur einer kann die Bewohner vor ihnen retten: Norman…(Booksection.de)
Schauspieler
Synchronsprecher (Englisches Original):, Leslie Mann, Anna Kendrick, John Goodman, Casey Affleck, Jodelle Ferland, Christopher Mintz-Plasse, Bernard Hill, Kodi Smit-McPhee, Jeff Garlin, Jeremy Shada, Tempestt Bledsoe, Elaine Stritch, Tucker Albrizzi, Hannah Noyes
Filmkritik von Melanie Frommholz
Es ist eine abgedroschene Wahrheit, doch sie stimmt dennoch häufig: Buchverfilmungen sind selten so gut wie ihre geschriebenen Vorlagen. Auch „ParaNorman“ bildet da (leider) keine Ausnahme. Das Gespann aus Sam Fell („Flutsch und weg“) und Chris Bulter („Corlaine“, „Corpse Bride - Hochzeit mit einer Leiche“), die bereits bei anderen Projekten Erfahrungen in Sachen Ausstattungsarbeit und Drehbuch sammeln konnten, haben sich zusammengetan, um die gruselige Gesichte von Norman Babcock zum Leben zu erwecken. Visuell ist ihnen das wirklich auch grandios gelungen. Wer die aufwändige Stop-Motion-Technik liebt, wir hier reichlich mit detailverliebten Sets und kultig geformten Figuren belohnt. Es ist nicht die Optik, die bei „ParaNorman“ nicht so richtig zünden will, sondern die Handlung und das Erzähltiming. Wo die Buchvorlage von Beginn an witzig, frech und kurzweilig ist, setzt der Film anfangs nur auf die melancholisch-traurigen Töne und vergisst gerade dort den bissigen Humor. Hinzukommt eine schleppende Erzählweise, die gerade die erste Hälfte des Films sehr langatmig macht. Erst in der zweiten Hälfte dreht „ParaNorman“ auf, amüsieren Anspielungen auf Horror-Kultfilme gerade die älteren Kinogänger und die richtig Mischung aus Grusel, Action und trockenem Humor sorgt für ausgelassene Gänsehaut- Laune im Kinosessel. Wenn Zombies am Ende sympathisch werden und bigotte und heuchlerische Menschen ihre zivilisierten Masken fallen lassen, ist „ParaNorman“ sogar reichlich gesellschaftskritisch.
Die Altersfreigabe liegt hier diesmal nicht daneben: „ParaNorman“ ist nur etwas für ältere und gruselfeste Kids und kein Kinderfilm. „Es ist in Ordnung Angst zu haben. Du darfst Dich von ihr nur nicht verändern lassen.“, sagt Normans Oma in einer Szene. Eine schöne wie wahre Botschaft, die uns dieser Film mit auf den Nachhauseweg gibt. Letztlich sind Zombies eben auch nur Menschen.
Der Film ist das Regie- und Drehbuchdebüt von Chris Butler.
