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Hostel 2
Hostel: Part II
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Regie
Eli Roth
Drehbuch
Eli Roth
Produzenten
Chris Briggs, Mike Fleiss, Eli Roth
Genre Horror FSK 18 Filmlänge 93 min Land USA Kinostart 14.06.2007 DVD-Start 06.12.2007 Blu-ray-Start 24.01.2008 Verleih Sony Pictures |
Story
Die Amerikanerinnen Beth, Whitney und Lorna studieren in Rom Kunst und lernen dort das Aktmodell Axelle kennen. Als die drei zu einem Wochenendtrip nach Prag aufbrechen, treffen sie im Zug Axelle wieder, die sie dazu überredet, statt nach Prag mit ihr zu einem Badeort in der Nähe von Bratislava zu fahren. Dort quartieren sie sich in einem Hostel ein und ahnen nicht, dass ihre Fotos und Personendaten schon kurz nach dem Einchecken auf den Internetseiten der Firma „Elite Hunting“ eingestellt werden. Der amerikanische Geschäftsmann Todd ersteigert für sich und seinen schüchternen Freund Stuart bei „Elite Hunting“ die Ermordung von Beth und Whitney.
Währenddessen entspannen Whitney und Beth zusammen mit Axelle in einem Spa – ohne zu ahnen, dass ihre Freundin Lorna bereits an einem Fleischerhaken baumelt und von einer gut zahlenden Kundin von „Elite Hunting“ genüsslich aufgeschlitzt wird. Doch schon beginnt auch für Whitney und Beth der Horror, denn in einem abgelegenen Fabrikareal warten Todd und Stuart bereits auf ihre „Beute“…
Schauspieler
Lauren German, Roger Bart, Heather Matarazzo, Bijou Phillips, Richard Burgi, Vera Jordanova, Jay Hernandez, Jordan Ladd, Milan Knazko, Edwige Fenech, Stanislav Ianevski, Patrik Zigo, Zuzana Geislerová, Ivan Furak, Monika Malacova
Filmkritik von Stefanie Rufle
Eli Roths „Hostel 2“ schließt direkt an dessen Vorgänger „Hostel“ aus dem Jahr 2005 an. Bereits in der ersten Szene wird man Zeuge, wie an Paxton, dem Überlebenden aus dem ersten Teil, das grausige Werk doch noch vollendet wird. Doch ansonsten unterscheidet sich „Hostel 2“ auf angenehme Weise von seinem schwachen und äußerst blutrünstigen Vorgänger. Natürlich geht es auch hier, wie sich das für einen Slasher-Film gehört, blutig und brutal zu, doch bleiben einem das pure Gemetzel und die damit verbundenen Story-Schwächen weitestgehend erspart. Auch wenn hier von abgehackten Köpfen, mit denen Straßenkinder Fußball spielen, über abgeschnittene Geschlechtsteilen bis zu grausamen Folterszenen, alles vertreten ist, beschränkt sich der Film doch nicht auf das dumpfe Abgeschlachte.
Eli Roth lässt auch durchaus gesellschaftskritische Untertöne zu und spielt auf die Bigotterie und Verlogenheit der amerikanischen Gesellschaft an. Wenn brave Familienväter und angesehene Mitglieder der Gesellschaft per Handy um das Abschlachten zweier junger Frauen mitbieten, kann man das nur als äußerst gelungene Szene bezeichnen. Hätte Roth auf dieser Schiene weitergemacht, hätte aus „Hostel 2“ ein durchaus interessanter Slasher-Film mit guten Untertönen werden können. So aber kann nicht darüber hinweggesehen werden, dass viele der Gewaltdarstellungen in „Hostel 2“ menschenverachtend und verabscheuungswürdig sind. Von dem Moment an, als die Folterszenen beginnen, verliert der bisher packende Film auch zusehends an Spannung und Atmosphäre und kann sich am Ende deshalb nicht über das Mittelmaß hinaus retten.
Die Filmreihe umfasst folgende Teile:
