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Who killed Marilyn?

Poupoupidou

Filmplakat Who killed Marilyn?
Regie Gérald Hustache-Mathieu  Drehbuch Gérald Hustache-Mathieu  Produzent Isabelle Madelaine 
Genre Krimikomödie  FSK 12  Filmlänge 102 min
Land Frankreich  Kinostart 02.08.2012  DVD-Start 07.12.2012  Blu-ray-Start 07.12.2012  Verleih Koch Media

Story

Der Krimi-Autor David Rousseau hat eine Schreibblockade. Eigentlich wäre sein neustes Buch längst fällig, doch es will ihm einfach nichts Vernünftiges einfallen. Da kommt die Nachricht, dass er von seinem verstorbenen Onkel etwas geerbt hat, gerade recht als Ablenkung. David macht sich auf ins Jura, ins französische Sibirien, nach Mouth, bekannt für seine Kälte und für seinen Käse. Als sich die Erbschaft als ausgestopfter Hund entpuppt, will der Autor eigentlich schon abreisen, doch dann hört er von dem Selbstmord der örtlichen Berühmtheit und Käsebotschafterin Candice Lecoeur. Schnell erkennt David Rousseau, dass sich hier eine gute Story abstauben lässt und er beginnt zum Tod der sexy Blondine zu recherchieren. Schon bald kommen ihm Zweifel an der Selbstmordtheorie, doch der örtliche Polizeichef will von Davids Mordtheorie nichts wissen. David lässt nicht locker und je tiefer er sich in Candice Lecoeurs Leben verstickt, desto faszinierter ist er von ihr und desto weniger glaubt er daran, dass sich selbst das Leben nahm…

Schauspieler

Who killed Marilyn? Jean-Paul Rouve, Sophie Quinton, Clara Ponsot, Guillaume Gouix, Olivier Rabourdin, Arsinée Khanjian, Eric Ruf, Lyès Salem, Joséphine de Meaux, Ken Samuels, Antoine Chappey

Filmkritik von Melanie Frommholz

Melli vergibt 3 von 5 Ms Who killed Marilyn? Dem französischen Drehbuchautoren und Filmemacher Gérald Hustache-Mathieu wird bei seiner dritten Regiearbeit „Who killed Marilyn?“ zum Verhängnis, woran viele Filme scheitern: der stimmigen Verschmelzung mehrerer Genres.
„Who killed Marilyn?“ ist angesiedelt zwischen Krimi, Drama und Komödie und ist letztlich nichts von alledem konsequent genug. Hustache-Mathieu erzählt eine durchaus ansprechende und auch abgedrehte Geschichte, die in ihrer Entwicklung dann aber zu gewöhnlich und vorhersehbar bleibt, um wirklich ein spannender und packender Krimi zu sein. Die humorvolle Seite des Films lebt vom leisen Witz und feiner Ironie. Aber auch hier wirkt Hustache-Mathieus Arbeit unentschlossen. Am überzeugendsten funktioniert „Who killed Marilyn?“ wenn es darum geht, das traurige Leben der Kleinstadtschönheit Candice Lecoeur zu erzählen. Daneben entwickelt der Film dank seiner interessant-verspielten Optik, der stimmungsvollen Bildern und einem guten Soundtrack durchaus Atmosphäre. Auch die beiden Hauptfiguren sind sympathisch und gut gezeichnete und interessante Charaktere. Gérald Hustache-Mathieu nutzt das Potential, was ihm sein Drehbuch bietet aber insgesamt nicht genügend aus, weil er sich zwischen komisch und ernst nicht entscheidet. Am Schluss bleibt der Eindruck zwar keinen schlechten Film gesehen zu haben, aber einen, bei dem der Filmemacher einfach nicht wusste welche Richtung er seiner Geschichte geben will. So bleibt „Who killed Marilyn?“ in einem durchschnittlichen „Dazwischen“ hängen.

Wissenswertes

Who killed Marilyn? "Who killed Marilyn?" ist der dritte Spielfilm, den Regisseur Gérald Hustache-Mathieu inszeniert.



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