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Wer's glaubt, wird selig

Wer's glaubt wird selig

Filmplakat Wer's glaubt, wird selig
Regie Marcus H. Rosenmüller  Drehbuch Jeremy Leven  Produzenten Quirin Berg, Max Wiedemann 
Genre Komödie  FSK Filmlänge 96 min
Land Deutschland, 2012  Kinostart 16.08.2012  DVD-Start 17.01.2013  Blu-ray-Start 17.01.2013  Verleih Constantin Film

Story

Einst war der Skiort Hollerbach ein florierendes und süßes Örtchen im Schnee. Heute, wegen Klimawandel oder Gottes Wille sei dahingestellt, ist nur noch ein warmes Lüftchen und somit Ebbe zu finden. Ebbe herrscht somit nicht nur im wirtschaftlichen Bereich, sondern auch im Liebesleben von Wirt Georg, der nicht nur mit seiner hart arbeitenden Ehefrau Emilie, sondern vor allem mit seiner schwer religiösen Schwiegermutter Daisy zu kämpfen hat. Die verhindert nämlich, hinter der Schlafzimmerwand des Paares lebend, jeglichen Liebesakt. Als es dann doch endlich wieder zu Sex zwischen Georg und Emilie kommt, kracht das Bett so heftig gegen die Wand von Daisy, dass die von einem schweren Holzkreuz erschlagen wird. Um den letzten Willen der Verstorbenen zu ehren, tut Georg fortan alles, um vor allem seine Frau glücklich zu machen. Dabei hat er eine mehr als gute Idee: Schafft er es, seine Schwiegermutter in Rom heilig sprechen zu lassen, dürfte der Erfolg für das Örtchen wiederhergestellt sein. Und das Abenteuer beginnt…

Schauspieler

Wer's glaubt, wird selig Christian Ulmen, Marie Leuenberger, Nikolaus Paryla, Lisa Maria Potthoff, Fahri Yardim, Simon Schwarz, Maximilian Schafroth, Jürgen Tonkel, Johannes Herrschmann, Max von Thun, Hannelore Elsner

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 3 von 5 Ms Wer's glaubt, wird selig Regisseur Marcus H. Rosenmüller zählt zu den vielversprechenden Filmemachern in Deutschland und seine Filme erreichen ein begeistertes Publikum, das stetig mehr verlangt. Mit „Wer’s glaubt, wird selig“ verfilmte er eine Geschichte, die tatsächlich „typisch deutsch“ geworden ist. Dabei dürfen sich an dieser Stelle die Geister scheiden, ob dies nun positiv oder negativ zu deuten ist. Fakt ist, dass diese Handlung so derart absurde Züge annimmt, dass man als Zuschauer oft nicht weiß, ob man diese Komödie als Satire ansehen sollte. Aber eine Satire worauf? Sicherlich kann man diesem Drehbuch einige wirklich urkomische Momente nicht absprechen, die laut auflachen lassen, insgesamt gesehen überwiegen aber die Kritikpunkte. Neben einem abstrusen Handlungsverlauf und einigen sehr guten, aber auch vielen müden Gags, ist es vor allem wieder Christian Ulmen, der mit seiner ewig und immer gleichen Darstellung seiner Figuren an den Nerven des Zuschauers zerrt. Es bleibt auch nach „Wer’s glaubt, wird selig“ fraglich, was verschiedene Filmemacher in ihm sehen – Wandlungsfähigkeit kann es ja schlecht sein. Daneben sind Hannelore Elsner als Daisy, Marie Leuenberger als Emilie und Lisa Maria Potthoff als Evi sehr authentisch und gerade in Sachen Mimik und Gestik sehr gelungen unterwegs.
„Wer’s glaubt wird selig“ ist eine durchschnittliche, deutsche Komödie, die durchaus in Richtung Belanglosigkeit zielt. Ein wenig mehr Charme wäre wünschenswert gewesen.

Wissenswertes

Wer's glaubt, wird selig Der Durchbruch kam für Regisseur Marcus H. Rosenmüller mit dessen Film "Wer früher stirbt, ist länger tot" aus dem Jahre 2006, für den er zahlreiche Preise erhielt, unter anderem den Deutschen Filmpreis in gleich zwei Kategorien.



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