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Teen Wolf
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Regie
Rod Daniel
Drehbuch
Jeph Loeb, Matthew Weisman
Produzenten
Mark Levinson, Scott M. Rosenfelt
Genre Horror Komödie FSK 6 Filmlänge 91 min Land USA Kinostart 19.12.1985 DVD-Start 21.06.2012 Verleih STUDIOCANAL |
Story
Scott Howard weiß, was es bedeutet, ein Loser zu sein. Der 17jährige hat weder mit seiner Basketball-Mannschaft, noch bei den Mädchen nennenswerte Erfolge zu verbuchen. Das Mädchen seiner Träume ist die blonde Pamela, die ihn allerdings keines Blickes würdigt. Kein Wunder, handelt sich Scotts Mannschaft doch regelmäßig ordentlich Prügel auf dem Spielfeld ein. Seine beste Freundin aus Kindertagen, Boof, himmelt Scott regelrecht an, doch der ist nur damit beschäftigt, Pamela rumzukriegen – ohne Erfolg.
Doch eines Tages geschieht das Unvorstellbare: Scott verwandelt sich in einen Werwolf! Zu Anfang noch völlig hilflos und mit der Situation überfordert, erkennt er bald die Nutzen dieser ungewöhnlichen Metamorphose: Von nun an gewinnt Scotts Mannschaft jedes Spiel. Scott, der Werwolf, ist plötzlich der beliebteste Schüler an seiner Schule – und offenbar ist nun auch endlich Pamela auf ihn aufmerksam geworden. Doch dann kommt der Moment, wo Scott sich entscheiden muss, wer er wirklich ist…
Schauspieler
Michael J. Fox, James Hampton, Susan Ursitti, Jerry Levine, Matt Adler, Lorie Griffin, Jim McKrell, Mark Arnold, Jay Tarses, Mark Holton, Scott Paulin, Elizabeth Gorcey, Melanie Manos, Doug Savant, Charles Zucker
Filmkritik von Stefanie Rufle
Zugegeben, aus heutiger Sicht wirkt diese Horrorkomödie aus dem Jahr 1985 mehr als überholt. Vor allem die Effekte, die im Vergleich zu den Möglichkeiten, die die Filmindustrie mittlerweile hat, mehr als lächerlich wirken, haben die Zeit nicht überdauert. Wenn Michael J. Fox vor dem Spiegel steht und zum ersten Mal seiner Verwandlung vom Mensch zum Werwolf zusieht, kann man sich das Lachen nicht verkneifen. Auch die Moral dieser Teenagergeschichte wird derart brachial mit dem Holzhammer vermittelt, dass man sich als Zuschauer fast schon veräppelt fühlt: Es sind die inneren Werte, die zählen! Nicht Erfolg macht glücklich, sondern die Menschen, die wirklich für einen da sind! Stehe zu dem, was du wirklich bist, dann wirst du Erfolg haben! Und last but noch least: Bleibe dir selber treu und versuche nicht zu dem zu werden, was andere von dir erwarten! Das ist dann doch zuviel des Guten, hier hätte eine Prise Subtilität ganz sicher nicht geschadet.
Dennoch ist „Teen Wolf“ eine Teenagerkomödie, die über weite Strecken ordentlich unterhält, was hautsächlich dem genialen Michael J. Fox als Scott Howard zu verdanken ist. Hier hat der ewig jung wirkende Mime wieder einmal eine Paraderolle, die er absolut überzeugend und authentisch ausfüllt. Auch wenn Drehbuch und Inszenierung hin und wieder zu wünschen lassen, transportiert Michael J. Fox die Suche eines Teenagers nach seiner Identität auf amüsante und zugleich anrührende Weise. Verbunden mit guter Musik und ansprechenden Gags lässt das so manche Schwachstelle verzeihen.
1986 kam „Teen Wolf II“ mit Jason Bateman in der Hauptrolle in die Kinos.