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The Cabin in the Woods
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Regie
Drew Goddard
Drehbuch
Drew Goddard, Joss Whedon
Produzent
Joss Whedon
Genre Horror FSK 16 Filmlänge 95 min Land USA Kinostart 06.09.2012 DVD-Start 01.02.2013 Blu-ray-Start 01.02.2013 Verleih Universum Film |
Story
Für die fünf Freunde Dana, Curt, Jules, Marty und Holden hätte es ein entspanntes Wochenende im Ferienhaus von Curts Cousin werden sollen. Bei der Ankunft sind sie auch alle begeistert von der Idylle, in der das kleine Holzhaus im Wald fernab von jeglicher Zivilisation liegt. Auch der bedrohlich wirkende Tankwart, dem die Freunde kurz vor ihrer Ankunft begegnet sind, kann an der allgemeinen Vorfreude auf ein tolles Wochenende nicht viel ändern. Als die fünf Freunde in dem Keller der Holzhütte einige merkwürdige Gegenstände entdecken und sich von den Geheimnissen fremder Menschen anziehen und verlocken lassen, stoßen sie damit eine grausame Welle an Ereignissen los…
Schauspieler
Kristen Connolly, Chris Hemsworth, Anna Hutchison, Fran Kranz, Jesse Williams, Richard Jenkins, Bradley Whitford, Brian White, Amy Acker, Tim De Zarn, Tom Lenk, Dan Payne, Jodelle Ferland, Dan Shea, Maya Massar
Filmkritik von Kathrin Lang
Fünf Freunde, die ein entspanntes Wochenende in einer Hütte mitten im Nirgendwo verbringen. Dies ist der in der Vergangenheit schon häufig bediente Anfang zahlreicher Horrorfilme, die in den Weg bis auf unsere Leinwände gefunden haben. Und tatsächlich führt Regisseur und Drehbuchautor Drew Goddard diesen Ausgangspunkt auch zu dem erwarteten Verlauf, denn kaum sind die fünf jungen Amerikaner mitten im Wald angekommen, rollt auch schon bald blutig der erste Kopf. Damit ist „The Cabin in the Woods“ jedoch noch lange nicht zu Ende erzählt, denn was Goddard um diese simple Geschichte an weiteren Erzählebenen herum bastelt, ist nicht nur ideenreich sondern auch absolut neuartig. Aus gutem Grund landete „The Cabin in the Woods“ nach Produktionsschluss erst mal für ein paar Jahre in einer Schublade. Dies jedoch nicht wie üblich weil man die Befürchtung hatte, der Film könnte es an den Kinokassen nicht weit bringen, sondern weil man von der Frage, wie man den Film am besten vermarkten solle, schlicht überfordert war. Und tatsächlich scheint die beste Voraussetzung für ein rundum spannendes und pralles Kinovergnügen auch zu sein, im Vorfeld möglichst wenig über den Film zu wissen. Drew Goddard spielt gekonnt mit den Erwartungshaltungen des Zuschauers: obwohl man schon früh darauf aufmerksam gemacht wird, dass man es bei „The Cabin in the Woods“ keinesfalls mit einem nach Schema-F gestrickten Horrorfilm zu tun hat, erwartet man als Kenner des Genres dennoch vor allem zu Beginn nichts allzu Außergewöhnliches. Nur ganz allmählich lüftet Goddard die Geheimnisse und Hintergründe seiner Geschichte und versetzt den Genrefans damit immer mehr ins Staunen.
Ohne zu viel verraten und zu tief in die außergewöhnliche Geschichte eintauchen zu wollen, ist das Besondere an „The Cabin in the Woods“ klar die Integration einer Metaebene, die das Geschehen im Wald beeinflusst. Immer wieder wechselt der Horrorfilm zwischen den beiden Ebenen, was spannend ist, zugleich an manchen Stellen aber auch verhindert, dass sich der Zuschauer in das Geschehen hineinfindet. Vor allem im Mittelteil, kurz bevor begreiflich gemacht wird welches Spiel eigentlich gespielt wird, erzeugen die Sprünge eine Verwirrung, die den Zuschauer vom Geschehen distanziert. Letztlich jedoch ein nur kleiner Schönheitsfehler, der an einer Tatsache sicherlich nichts verändert: Wer dachte, dass sich das Horrorgenre seit Anbeginn seiner Zeit bereits aller Ideen bedient hätte, wird sich von „The Cabin in the Woods“ eines Besseren belehren lassen müssen.
Wissenswertes
"The Cabin in the Woods" ist das Regiedebüt von Drew Goddard. Einen Namen hat er sich als Drehbuchautor zahlreicher Folgen der Erfolgsserie "Lost" gemacht.
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