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Stadt, Land, Kuss
Town & Country
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Regie
Peter Chelsom
Drehbuch
Michael Laughlin, Buck Henry
Produzenten
Andrew S. Karsch, Simon Fields, Fred Roos
Genre Komödie FSK 12 Filmlänge 108 min Land USA Kinostart 12.07.2001 Verleih Kinowelt |
Story
Porter Stoddard hat eigentlich alles, um ein glückliches Leben zu führen: Eine reizende Frau, Ellie, die Innenarchitektin ist, zwei nette Kinder, zwei coole Hunde, eine große luxuriöse Stadtwohnung am Rande des Central Parks mitten in New York und ein kleines Häuschen auf dem Land. Doch Porter hat noch mehr: Eine Affäre mit der Cellistin Alex zum Beispiel. Seine Frau ahnt davon jedoch nichts. Doch eines Tages steht die Ehe von Mona und Griffin, der besten Freunde der Stoddards vor dem Aus. Das scheint alles zu ändern. Doch das Chaos der zwei Familien beginnt an diesem Punkt ihrer Geschichte erst richtig...
Schauspieler
Warren Beatty, Diane Keaton, Goldie Hawn, Garry Shandling, Andie MacDowell, Nastassja Kinski, Jenna Elfman, Josh Hartnett, Tricia Vessey, Charlton Heston
Filmkritik von Thomas Ays
Regisseur Peter Chelsom, der uns im gleichen Jahr, wie „Stadt, Land, Kuss“ auch „Weil es Dich gibt“ mit Kate Beckinsale und John Cusack in die Kinos brachte, hatte bei diesem Stoff kein glückliches Händchen bewiesen – obwohl die Zutaten, um einen gelungenen Film zu stemmen, vorhanden waren. Dabei ist eine Mischung entstanden, die weder witzig, noch fesselnd, noch zündend genannt werden kann. Die Schauspieler sind da noch das Beste an dieser Verfilmung, wobei selbst sie angesichts dieses uninspirierten Geschichte und der unbefriedigenden Inszenierung figurentechnisch ins Gras beißen. Das Ensemble, bestehend aus Diane Keaton, Goldie Hawn und Warren Beatty, hätte sich für eine witzige und unterhaltsame Komödie gelohnt, die zweifelsfrei tollen Schauspieler wurden nur leider auf Kosten des Drehbuchs verheizt.
„Stadt, Land, Kuss“ ist unlustige, belanglose und enttäuschende „Vergiss-mich-schnell-wieder“-Kost geworden, die keiner braucht.
Wissenswertes
Die Razzie Awards zeichneten Charlton Heston als schlechtesten Schauspieler für seine Rollen in "Stadt, Land, Kuss", "Cats & Dogs - Wie Hund und Katz'" und "Planet der Affen" (2001) aus.
"Stadt, Land, Kuss" gilt als einer der größten finanziellen Misserfolge der Filmgeschichte. Das 90 Millionen Dollar Budget wurde mit knapp 7 Millionen Dollar nicht einmal ansatzweise wieder eingespielt.
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