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The Hunter
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Regie
Daniel Nettheim
Drehbuch
Alice Addison
Produzent
Vincent Sheehan
Genre Thriller FSK 12 Filmlänge 97 min Land Australien, 2011 DVD-Start 24.07.2012 Blu-ray-Start 24.07.2012 Verleih Ascot Elite |
Story
Martin David ist ein Jäger der speziellen Art. Als Söldner stellt er seine Fähigkeiten in den Dienst von Firmen, die auf besondere Dinge Jagd machen. Sein neuester Auftrag führt Martin nach Tasmanien. Hier soll ein Exemplar des längst für ausgestorben gehalten tasmanischen Tigers, oder Beutelwolfes, gesichtet worden sein. Die besondere toxische Wirkung seines Speichels ist für eine Bio-Tech Firma gutes Geld wert. Martin soll für sie das Genmaterial sicherstelle und das Tier töten, bevor die Konkurrenz auftaucht. Doch schon bald bemerkt der Jäger, dass er in den kargen tasmanischen Bergen nicht alleine ist…
Schauspieler
Willem Dafoe, Frances O'Connor, Sam Neill, Morgana Davies, Finn Woodlock, Sullivan Stapleton, Callan Mulvey, Dan Wyllie, Jacek Koman, Maia Thomas, Jamie Timony
Filmkritik von Melanie Frommholz
Wenn es um stille, aber doch aussagekräftige und überzeugende Präsenz geht, dann ist Schauspieler Willem Dafoe immer eine sichere Bank. Die Rolle in „The Hunter“ als eben jener Jäger, ist ihm daher wenig überraschend wie auf den Leib geschneidert. Er ist Mittelpunkt und Zentrum dieses Films und weiß diese Position sicher zu füllen. Wie seine Hauptfigur ist „The Hunter“ eine ruhige und stille Geschichte, die mit ihrer Mischung aus Umweltthriller und Abenteuerstory gute Ansätze hat. Neben Dafoe sind es besonders die beeindruckende Landschaftsaufnahmen von der wilden Schönheit Tasmaniens, die vollends überzeugen und über die Regisseur Daniel Nettheim zusammen mit seinem stimmige Soundtrack eine ansprechende Filmatmosphäre schafft. Die auch sonst insgesamt klassische Inszenierung ist durchaus ansprechend, kann jedoch nicht wett machen, dass die Story insgesamt zu dünn und streckenweise einfach zu langweilig geraten ist. Erst gegen Ende kommt wirkliche Spannung auf. Was für die Einführung der Figur des Jägers gut und passend war, wird „The Hunter“ am Ende zum Verhängnis, weil Daniel Nettheim den Umstieg nicht schafft. Die Geschichte bleibt auch dann weiter ruhig und ihr Aufbau zu wenig zwingend, wenn man hätte an der Spannungsschraube drehen müssen. So plätschert die Story vor sich hin. Der Film vergibt die Chance eine wirklich packende und eindringliche Geschichte über das Ende einer Tierart und die Wandlung eines Menschen zu erzählen.
Das Drehbuch basiert auf einem Roman von Julia Leigh. 
