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Soldiers of Fortune
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Regie
Maxim Korostyshevsky
Drehbuch
Alexandre Coscas, Robert Crombie, Joe Kelbley
Produzenten
Robert Crombie, Jay Ellison, Jeff Most, Natalya Smirnova
Genre Action FSK 18 Filmlänge 95 min Land Ukraine, 2012 DVD-Start 07.08.2012 Blu-ray-Start 07.08.2012 Verleih Ascot Elite |
Story
Craig McKenzie war ein US-Elitesoldat, bis er bei einem Einsatz in Afghanistan alle Befehle missachtete, um seinen besten Freund zu retten. Nun ist er arbeitslos, haust in einem Wohnwagen und ist chronisch pleite. Da kommt der Auftrag eine Gruppe verwöhnter Millionäre als Söldner fit zu machen, damit sie echten Krieg spielen können, nicht ungelegen. Der Metall-Magnat Dimidov, der Computerspiel-Crack Sin, der Banker Vanderber, der Waffenhändler Grimaud und der Geschäftsmann Haussmann haben alles, was man sich für Geld kaufen kann, doch sie wollen mehr. McKenzie nimmt die Männer hart ran, doch dann endet die Mission in einer Katastrophe. Plötzlich müssen die Männer nicht nur als Team funktionieren, sondern tatschlich gegen den fiesen Diktator Lupo und dessen hintertriebenen Geheimdienstchef Mason kämpfen, wollen sie am Leben bleiben…
Schauspieler
Christian Slater, Sean Bean, James Cromwell, Dominic Monaghan, Ving Rhames, Charlie Bewley, Freddy Rodriguez, Oksana Korostyshevskaya, Colm Meaney, Gennadi Vengerov
Filmkritik von Melanie Frommholz
Seit dem Erfolg von „The Expendables“ ist rustikales 1980er Jahre Action-Kino wieder salonfähig, doch wenn es derart plump und unwitzig wie in diesem Fall daher kommt, möchte man bald abschalten. „Soldiers of Fortune“ ist das Regiedebüt von Maxim Korostyshevsky. Ein gelungener Einstand sieht anders aus. Das liegt zum einen an seiner Inszenierung, die zu langsam, plump und tempoarm geraten ist, zum anderen an der uninspirierten und platten Drehbuchvorlage. Es muss nicht immer die anspruchsvollste Story sein, auch Einfachgestricktes kann unterhaltsam und kurzweilig sein. „Soldiers of Fortune“ ist keins von beidem. Die Dialoge sind so stereotyp wie die Figurenzeichnung flach ist und nach der Logik fragt man besser auch nicht. Zwar haben sich Alexandre Coscas, Robert Crombie und Joe Kelbley bemüht der Handlung Witz und Ironie mitzugeben, dass funktioniert aber so gut wie nie. Lockmittel ist hier ganz klar die Riege von international bekannten und auch erfolgreichen Schauspielern. Die machen im Rahmen ihrer Möglichkeiten aus ihren Figuren das Beste und hatten an der passablen Action mit ordentlich Krawumm und Geballer sichtlich auch Spaß. Das reicht jedoch nicht, um diesen Film zumindest auf ein durchschnittliches Niveau zu bringen.
Der Film ist das Regiedebüt von Maxim Korostyshevsky.