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Männer zum Knutschen
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Regie
Robert Hasfogel
Drehbuch
André Schneider, Frank Christian Marx
Produzenten
Udo Lutz, Frank Christian Marx
Genre Komödie (Gay) FSK 12 Filmlänge 84 min Land Deutschland, 2012 Kinostart 06.09.2012 DVD-Start 28.09.2012 Verleih Pro-Fun Media |
Story
Als Ernst dem Kleinstadtmief entfloh und nach Berlin zog, ahnte er noch nicht, was ihn erwarten würde. Kurze Zeit nach seiner Ankunft traf er auf den quirligen, wie bunten Vogel Tobias, der sein Leben gehörig durcheinander wirbelte. Gemeinsam mit Tobis besten Freunden erleben sie eine turbulente und abwechslungsreiche Zeit, die eines sicher nicht ist: langweilig. Doch nun steht Ärger ins Haus, denn Ernsts beste Freundin Uta hat sich angekündigt. Es dauert nicht lange und dieser Besuch scheint die Beziehung zwischen Ernst und Tobi auf eine harte Probe zu stellen...
Schauspieler
Frank Christian Marx, Udo Lutz, Alexandra Starnitzky, Sascia Haj, Marcel Schlutt, Marc Hodapp, Marcus Lachmann, Luise Schnittert, Dominik Djialieu, André Schneider, Ades Zabel, Marc Bluhm, Carolin Boltz, Hermann Eppert
Filmkritik von Thomas Ays
Das Genre des schwulen Films ist ein schwer bewertbares. Auf der einen Seite schaffen es immer wieder schwere Dramen mit authentischen Schauspielern und echter Botschaft auf unsere Leinwände und auf der anderen bauen große Produktionen schon mal ganz gern den "Quoten-Schwulen" in einer Komödie ein. In Deutschland versucht man immer wieder, schwule Komödien in den Lichtspielhäusern zu platzieren, was hie und da gelingt. So nun auch mit "Männer zum Knutschen", den Hauptdarsteller Frank Christian Marx gleich noch schrieb und produzierte. Wäre er hinter der Kamera geblieben, hätte es vermutlich eine nette Komödie werden können. Durch das fehlende, schauspielerische Talent des Deutschen bleibt dem genervten Zuschauer nichts anderes übrig, als sich Augen rollend abzuwenden, wenn Marx seine uninspirierten und bestenfalls talentfreien Sätze aufsagt - die er auch noch selbst (mit-)schrieb. Da fragt man sich schon, warum das während der Produktion niemand gemerkt hat oder besser: Warum niemand auf die Barrikaden ging, um dem "Schauspiel" ein Ende zu bereiten. Doch Marx' Spiel ist nicht das einzige, was an "Männer zum Knutschen" nervt. Die Figuren bleiben leere Hüllen, erfüllen jegliche Klischees und vollführen zudem unglaubwürdige Dinge, die a) an den Haaren herbeigezogen und b) vollkommen unnötig sind. Einzig Alexandra Starnitzky als Uta verhilft ihrer Figur zu einem einigermaßen bissigem Gesicht.
"Männer zum Knutschen" ist ein belangloses Stück schwuler deutscher Film. Durch einen in keinen Belangen glaubwürdigen und überzeugenden Hauptdarsteller und einen klischeebeladenen Plot läuft man wirklich Gefahr, die Hoffnung auf eine tolle Komödie in diesem Genre zu verlieren.
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Kommentare
Sandra Bernardi schreibt am 30.12.12, 02:17
Anders, witzig, bekloppt und sogar ein bißchen tiefsinnig. Hat mir gefallen.
Carolin schreibt am 29.11.12, 13:51
Was fürn cooler kleiner Film. Der macht ne Menge Spass und zieht so ziemlich jedes Klischee durch den Kakao.
Die Kommentare hier sind echt geil. Spannender als so mancher Film.
tobias schreibt am 29.11.12, 07:51
selten so gelangweilt. die diskussion hier ist tausendmal unterhaltsamer als der film. der hat nämlich wirklich nichts neues zu bieten.
andre hintze schreibt am 27.11.12, 19:10
Wenn man das hier alles liest, könnte man denken man hätte es mit einem "James Bond" oder "Twilight" Film zu tun. Soviel Kommentare über einen kleinen unbekannten Film? Nun, das hätte ich bis gestern auch gedacht, aber dieser Film ist etwas wie ich es noch nie zuvor gesehen habe. Viel zu einfach könnte man ihn als Klamotte a´la Klimbim abtun, aber das würde bedeuten dass man nur mit halbem Auge hinguckt. Die Bilder können es fast in jeder Szene mit dem Gros an deutschen Filmen aufnehmen. Die Darsteller sind recht unterschiedlich. Einige sind schlecht, einige sind ganz gut und einige sind echte Entdeckungen. Zu einer solchen Entdeckung zählt die Darstellerin der Uta, die eine wundervolle boshafte Antagonisten abgibt. In all ihren Szenen brilliert sie und spielt ihre Mitspieler an die Wand. Alle, bis auf den Hauptdarsteller, der den Ernst spielt, der nicht nur unglaublich sympathisch wirkt sondern auch noch eine Ungekünsteltheit bietet, die ich so schon lange nicht mehr gesehen habe. An ihm liegt es diesem Kasperletheater eine große Seele zu geben. Ich will damit nicht sagen dass das Kasperletheater nicht amüsant ist. Ganz im Gegenteil, die Story ist zwar vorhersehbar für jeden Filmfan, aber trotzdem sehr lustig. Hauptclown Tobias beherrscht die Szenerie mit viel Witz, Charisma und Timing. Obwohl er bei den gemeinsamen Szenen mit Uta regelmäßig unterliegt ist er doch sehr spassig anzuschauen. Mehr Leinwandzeit hätte ich mir für die köstliche Mutter/Vater gewünscht, die so derb auftritt dass ihre überdrehte Darstellung wie eine Hommage an die Trashfilme der 70er wirkt. Überhaupt ist der Film eine einzige Schnitzeljagd durch sämtliche Genres. Märchen, Agentenkomödie, Gruselfilm, Klamotte, Drama, Coming of Age Film sind nur einige Genres die der Film streift. Natürlich ergibt nicht immer alles Sinn, nicht alle Witze funktionieren, das Drehbuch wirkt manchmal wie aus einem Guss und die schon vorher erwähnte Unterschiedlichkeit der Darstellerleistungen könnten irritieren, aber nichts desto trotz ist "Männer zum knutschen" ein Film der dem Einheitsbrei mal etwas völlig Anderes vorsetzt. Weit entfernt davon perfekt zu sein ist der Film doch eine riesige Liebeserklärung an Berlin und an das schwule Leben. Ein Wort noch zu der obigen Filmrezension. Für mich ist das keine Rezension sondern ein persönlicher Angriff. Sowas ist schade, aber schadet dem Film nicht. Im Gegenteil, er bleibt im Gerede und ist schon jetzt in die Liste meiner Lieblingsfilme gerutscht. So unperfekt wie er nun mal ist.
winterkind schreibt am 25.11.12, 20:30
So jetzt kann ich auch meinen Senf dazugeben. Man kann es in einem Satz sagen: eine banale Geschichte, die mit tollen Gags und einer spielwütigen Darstellerriege trotzdem grandiosen Spass macht anzuschauen.
Esther schreibt am 25.10.12, 19:32
Mann hier geht es ja ab. Der Film macht Karriere in der Welt und in Deutschland liefern sich Feinde und Befürworter ein Duell sondergleichen. Ich fand den Film süsse. Sympathische, unverbrauchte Darsteller und mal abseits von dem was man so kennt. Für mich hat er funktioniert. Aber er muss ja nicht für jeden hier funktionieren. Und zum Thema Frank C. Marx: den würde ich glatt auf der Stelle wegheiraten.
Ingo schreibt am 23.10.12, 09:53
Frank Christian Marx überschätzt sich maßlos und sich hier so arrogant selbstverliebt ein Denkmal gesetzt, dass man von "liebenswert" nicht sprechen kann. Ok, er sieht gut aus, geschenkt. Schauspielerisch ist das, was er hier abliefert, unter aller Sau. Der Off-Kommentar ist so gestelzt, dass man ihn kaum anhören kann.
Udo Lutz kann man genauso vergessen, der spielt höchstens sich selbst, und das nicht einmal gut. (Und er sieht auch verdammt übel aus.)
Alexandra Starnitzkys Rolle ist viel zu überdreht angelegt und sprengt den Rahmen.
Marcel Schlutt sollte, bevor er das nächste Mal vor einer Kamera spricht, erst einmal zu einem guten Sprechtherapeuten gehen.
Und das sind nur die Darsteller. Von der schlechten Tonabmischung, dem amateurhaften Schnitt, der unsäglichen Musik und der billigen Kameraarbeit haben wir da noch gar nicht gesprochen. Wären noch das unausgegorene Drehbuch und die nicht vorhandende Regie.
Und dann die ganzen von Marx und seinen Freunden selber ins Netz gestellten Selbstbeweihräucherungen: Was ist daran noch sympathisch?
Katja schreibt am 22.10.12, 17:34
Also hier bei den lesbisch schwulen Filmtagen war jeder begeistert. Mehr als Spass machen will der Film auch gar nicht und das macht er auf ganzer Linie. Für alle die mal wieder lachen wollen.
Sonja Kloster schreibt am 22.10.12, 15:12
Schlicht und einfach liebenswert. Die Darsteller Sind natürlich und endlich mal sieht man frische Gesichter. Schon erstaunlich was der Film erreicht hat. In meiner Videothek stehen drei Kopien, wo von schwul-lesbischen Filmen normalerweise nur eine steht. Frank Christian Marx ist ne Mischung aus Gary Grant und Til Schweiger. Irgendwie dumpf und doch ne Menge Leidenschaft dahinter. Udo Lutz ist irre komisch und bei Ades Zabel hab ich fast auf dem Boden gelegen. Irre, schräg und mal was anderes.
Norbert schreibt am 22.02.13, 13:53
wer herrn marx auf der berlinale erleben musste, kann erahnen, warum der ursprüngliche regisseur reißaus nahm. selten eine unangenehmere profilneurose erlebt, mensch gewordener narzissmus. männer zum knutschen entstand, und das sieht man ihm auch an, damit sein hauptdarsteller höhere (sex)chancen in der männerwelt kriegt. eine einzige liebeserklärung von ihm an sich selbst. leider ist das weder komisch noch berührend noch in irgendeiner weise wertvoll. ein überflüssiger film. da helfen auch all seine selbstverfassten rezensionen und diskussionen nichts.
Timo schreibt am 21.11.12, 11:58
der film ist so banal, dass er die diskussion hier auf keinen fall rechtfertigt. dass die inzwischen 34 amazon-rezensionen von freunden des hauptdarstellers kommen, dürfte jedem deppen klar sein. "männer zum knutschen" ist ein film, den man sehen und schnell wieder vergessen kann. sympathisch sind ein paar nebendarsteller, ein paar wortwitze, ades zabel und der demente taxifahrer. marx und lutz kann man beide gleichermaßen abhaken.
Claudia schreibt am 20.11.12, 21:12
Der Film ist komplett harmlos, aber zugegebenermaßen mit verdammt sympathischen Darstellern. also weitaus besser als er hier rezensiert wird. Vor allem Alexandra Starnitzky spielt als würde es um ihr Überleben geben. Harmlos, aber trotzdem ne Menge Spass.
Martina Frey schreibt am 18.10.12, 17:27
Was für ein geiler Film. Lange nicht mehr so gelacht. Ein Riesenkompliment den Machern. Wieso gibt es so etwas nicht öfter? Und wieso sind immer alle tollen Männer schwul?
Nico schreibt am 17.10.12, 20:39
Der Film ist nicht der Rede wert, weder so noch so. Schlimm sind allerdings die ganzen Fake-Rezensionen auf Amazon von Frank C. Marx, Teammitgliedern und Freunden. Wer eine negative Review schreibt, wird ohne Ende gedisst. Frank C. Marx hat diesen Film auf eine ganz schäbige Art und Weise zu "seinem Baby" gemacht, da kann man im Netz reichlich stöbern.
Der Film ist mittelprächtig witzig, aber leider schlecht gespielt und unsorgfältig geschnitten. Die Musik ist ebenso beliebig wie die gefällige Lovestory. In der zweiten Filmhälfte wird es pathetisch und langatmig, nur der Kurzauftritt von Ades Zabel reißt es raus.
Daniel Mantscheff schreibt am 16.08.12, 01:21
Schon seltsam dass der Film international so viele Preise abgeräumt hat, wenn der liebe Herr Ays ihn hier so unglaublich schlecht macht. Eines muss man dem Film lassen, er macht von sich reden und entwickelt gerade zu einen richtigen Hype. Auf der einen Seite die Leute, die Leute die den Film lieben, auf der anderen Seite die, die ihn hassen. Etwas besseres kann einem Film eigentlich nicht passieren. By the way, die Kollegen anderer Webseiten schreiben sehr positiv über den Film. Ich glaub ich muss mir den einfach mal angucken um mir selber ne Meinung zu bilden.
Wolfgang R schreibt am 16.01.13, 21:37
Der Film wurde in der Hauptsache dadurch "bekannt", dass die Macher überall behaupteten, mit etlichen Preisen ausgezeichnet worden zu sein. Man sollte sich vielleicht mal die Mühe machen zu überprüfen, ob das nicht nur ein Trick ist. Das deutsche Feuilleton, wenn es überhaupt Notiz von dem Machwerk nahm, hat "Männer zum Knutschen" jedenfalls zu Recht in der Luft zerrissen, was Hauptselbstdarsteller Marx zu beleidigtem Gehabe veranlasste (im Ausland würde man "gute deutsche Wertarbeit" mehr schätzen). Soll er doch bitte ins Ausland gehen. Die deutsche Filmlandschaft wird ihn nicht vermissen. An "Männer zum Knutschen" wird sich in ein paar Monaten auch niemand mehr erinnern.
Kai Gessmann schreibt am 15.11.12, 17:58
Wow, der Rezensent des Artikels muss ja wirklich in einer komischen Stimmung gewesen sein als er diesen Film gesehen hat. Ich frage mich sogar ob wir den selben Film gesehen haben. Sowas überdrehtes, witziges, respektloses, kindisches, verspieltes, süsses habe ich schon wer weiß wie lange nicht mehr in Deutschland gesehen. Hab den Film gestern durch Zufall in meiner Videothek entdeckt als ein Mitarbeiter ihn mir als Geheimtip empfohlen hat. Ich bin hetero, über dreißig und verheiratet und sowohl ich als auch meine Frau haben uns prächtig amüsiert. Wie kann man diese Paradiesvögel bitte nicht ins Herz schließen? Mehr davon bitte.
Anja Görgen schreibt am 15.10.12, 15:48
Endlich habe ich diesen Film jetzt auch mal gesehen. Also er ist weder ein grandioses Meisterwerk noch ein Schmierentheater. Er ist ein Film mit einer durchschnittlichen Story, der von seinen wirklich guten Darstellern weitaus mehr veredelt wird, als er es eigentlich verdient. Das Hauptdarsteller Duo ist mit das sympathischste Gespann dass ich im deutschen Kino gesehen habe. Die böse Hexe ist herrlich überzogen. Also dank der Darstellerleistungen ein überzeugender Film, der uns Heteros mal den Spiegel vorhält. Amüsant.
Daniel schreibt am 15.09.12, 04:25
schlichtweg der beste deutsche lustig welt den ich je gesehen habe. uuuuunglaublich phantasievoll und voller spielfreude.
gabi hügel schreibt am 12.09.12, 00:00
Der Film bedient nicht die deutschen Seh- und Wahrnehmungsgewohnheiten. Wenige Kritiker in diesem Lande scheinen in der Lage, einen Film an dessen imanenten Kriterien zu messen. Um es an einem anderen Beispiel deutlich zu machen: Von einem Kritiker, der sich auf Abenteuerromane spezialisiert hat, wäre es vermessen, einen Comic zu verreißen, weil der nicht den Kriterien des Abenteuerromans entspricht.
Der Film hat neben seinen Schwächen ein ganz ungewöhnliches Potential. Während in Deutschland der Fokus weitgehend auf die Schwächen gesetzt wird, ist man im Ausland in der glücklichen Lage, sein Potential anzuerkennen.
Zum Vorwurf der Frauenfeindlichkeit: Die Charaktere sind so sehr ins Groteske überzeichnet, was Teil des Konzepts scheint. Wer daran Anstoß nimmt – es tut mir leid – aber wir sind im Jahr 2012 und nicht mehr in der Steinzeit der Emmanzipationsgeschichte.
Jasmin schreibt am 12.02.13, 09:35
Herrlich alberne Klamotte. Und bei weitem nicht nur für Männer. Das Trio aus den beiden Hauptdarstellern und der besten "Freundin" spielen ihre Rollen mit viel Spass und Energie wobei Marx und Starnitzky noch besser wegkommen als Lutz. Gefällt mir.
Daniel S. schreibt am 11.01.13, 17:52
Oh je, was ist das denn für eine Kritik? Das klingt mir mehr nach persönlich als nach ausgewogener Kritik. Zumal sie für mich auch überhaupt nicht zutrifft. Der Film ist weder schlecht gespielt, noch ist es eine überflüssige Story. Vielmehr hat dieses kleine Ding mich ziemlich gefangen genommen. Klar ist es nicht perfekt, aber es ist charmant, schön gefilmt, hinreißend normal gespielt und stellenweise hyperwitzig. Und der Hauptdarsteller, über den der Rezensent hier so unglaublich herzieht ist ein absoluter Sympathieträger. Und dazu leider noch mordssexy. Die Chemie mit ihm und seinem Filmpartner ist auch da, obwohl man sich fragt ob solche eine Kombination in der Realität funktionieren würde. Aber dafür ist Film ja da. Um uns das eigentlich Unmögliche zu zeigen. Ich fand diese Komödie echt schön. Sogar überraschend schön.Könnte ein Kulthit werden.
Nora schreibt am 09.09.12, 12:07
Warum um Himmels Willen darf so ein Dreck auf die Leinwand? Es gibt so viele schöne schwule Filme aber das? Absolut U-N-T-E-R-S-T-E Schublade!!!
Hendrik schreibt am 08.02.13, 16:01
Für den Darsteller des Ernst braucht man einen Waffenschein. Der ist genau mein Fall. Der Film ist harmlos, aber extrem süss und Spass machend. Der wird in einigen Jahren mal Kult sein. Da bin ich mir sicher. Nina Queer in ihrem Kurzauftritt ist zum Schreien und Ades Zabel ist einfach nur Wahnsinn. Loriot lässt grüßen. Toll.
Andreas schreibt am 07.03.13, 19:08
Ach ich liebe das wenn irgendwelche selbsternannten Leutchen hier so dermaßen niveaulos reinhauen weil sie nicht besseres in ihrem Leben zu haben scheinen. Der Film ist süss, komplett harmlos, ziemlich hirnrissig und doch sympathisch. Die Darsteller machen allesamt ihre Sache ziemlich gut. Und lieber Norbert, auf der Berlinale lief der Film niemals. Wie kommst du denn darauf den Hauptdarsteller dem Hauptdarsteller sein Verhalten auf der Berlinale vorzuwerfen wenn er dort niemals lief. Informiern sollte man sich mal. Und mir ist es sowas von egal ob Rezensionen von Freunden oder Cousinen oder Onkeln der MAcher geschrieben werden oder nicht. Dass sich darüber manche mokieren ist ziemlich billig und dass Darsteller komplett beleidigt werden ist zeugt leider auch von fehlendem Niveau einiger Rezensenten. Also lasst uns doch einfach den Film als das sehen was er ist: Harmlos und doch liebenswert und eins muß man ihm lassen. So sehr wie dieser Film sich ins Gespräch gebracht hat. Wie auch immer. Da zolle ich Respekt.
Sarah Feldmann schreibt am 06.11.12, 15:10
So jetzt habe ich den Film auch endlich mal gesehen und will hier mal was dazu sagen. Ganz kurz noch was generelles: ist schon erstaunlich dass dieser kleine Independent Film hier mehr Reaktionen hervorruft als so mancher andere große deutsche Film. Wir haben den Film in einer Gruppe mit fünf Leuten gesehen. Dreien haben sich königlich amüsiert, zweie fanden ihn bescheuert. Wenn ich mir hier die anderen Kritiken durchlese scheint das auf alle zuzutreffen. Entweder man liebt den Film oder man hasst ihn. Ich zähle mich zur ersten Gruppe. Ich fand genau die Unperfektheit gepaart mit einer unglaublichen Liebenswürdigkeit und Spielfreude so anziehend. Und ich finde es auch komisch dass einzelne Person entweder das gesamte Lob oder die gesamte Kritik abkriegt. Hauptdarsteller Frank Christian Marx ist hier zugegebenermaßen hinreißend, egal ob er jetzt ein großer Schauspieler ist oder nicht. Was aber auffällt bei dem Film ist dass es ein Teamfilm ist. Und sowas seh ich, als jemand der auch im Filmbereich arbeitet, einfach gerne. Also Daumen hoch von mir.
Melanie Hartmann schreibt am 06.09.12, 16:29
Man weiß nicht, wo man anfangen soll. Der Film ist ein frauenfeindlicher Flachwitz mit einem Hauptdarstellertrio zum Gruseln. Frank C. Marx agiert so selbstverliebt und affektiert, dass man als Zuschauerin schon nach den ersten Minuten das Handtuch werfen möchte. Der "schrille Paradiesvogel" Tobi ist einfach nur nervtötend. Ein furchtbarer Film, bei dem nichts, aber auch gar nichts stimmt!
Ulle Menz schreibt am 06.09.12, 00:27
Dieses Machwerk ist eine reine Katastrophe. Holzschnittartiger, plumper und dümmer gehts nimmer. Eine wirkliche Beleidigung des guten Geschmacks.
Manuela Labudda schreibt am 06.08.12, 13:20
Seltsamerweise ist es meistens so, dass wenn geschrieben wird dass jemand schlecht spielt, er in Wahrheit ein ziemlich natürliches Spiel an den Tag legt und nicht so ein deutsches "künstliches". Mir wäre der Film wahrscheinlich nie aufgefallen, aber jetzt bin ich neugierig drauf. Hoffentlich läuft der auch in Köln.
Anja Kamman schreibt am 05.08.12, 08:28
Gehts noch? Das ist keine Kritik sondern eine völlig persönliche Meinung. Ich werd mir den Film jedenfalls anschauen, weil ich schon sehr viel Gutes darüber gehört habe.
Robert schreibt am 03.09.12, 12:08
Danke Thomas! Herr Marx spielt sich selbst, das möchte ich jetzt nicht grade als Schauspielerei bezeichnen. In der Berliner Premiere waren ausschliesslich die Freunde von Herrn Marx und der Crew, natürlich klatschen die! Das sagt rein garnichts über den Film aus!
Oliver Seddig schreibt am 03.09.12, 10:31
Der Tip schrieb: "Was zunächst wie eine Satire aussieht, die sich an homo- und heterosexuellen Klischees abarbeitet, entpuppt sich als hanebüchenes Schmierentheater jenseits der Schmerzgrenze."
Ich ging also mit einer entsprechenden Erwartung ins Kino. Abgesehen von einigen guten Dialogen, witzigen Einfällen und Ades Zabels Kurzauftritt bestätigte sich diese. Leider hat der miserabel vorgetragene Off-Kommentar des Hauptdarstellers viel kaputt gemacht, und dass es grob fahrlässig ist, Marcel Schlutt eine Sprechrolle zu geben, hat bereits "Alex und der Löwe" gezeigt. Einzig die Nebendarstellerinnen waren überzeugend und liebenswert.
Günther schreibt am 02.12.12, 19:29
Mir ist egal ob die Freunde des Films jetzt unbekannte Leute sind oder alles Freunde des Teams. Jedenfalls scheinen sie eine ganze Menge Freunde zu haben. Der Film ist seit über zwei Monaten an der Spitze der schwul-lesbischen Charts bei Amazon. So sagte der stolze Verleih gestern bei der Benefiz Veranstaltung der Aidshilfe wo ich ihn gestern gesehen habe und wo ich auch sehr angetan war. Warum werden nicht mehr solcher Filme gemacht? Der Hauptdarsteller ist absolut zum Knutschen. Und kommt so echt rüber.
Tom schreibt am 02.10.12, 16:22
ich hatte seinerzeit (oktober 2010) das glück, den rohschnitt der ersten version im fliegerclub im friedrichshain sehen dürfen. als ich jetzt die neue version des machwerks sah auf dvd, kamen mir die tränen. wie herr marx sich profiliert, ist schlicht ekelhaft - besonders wenn man weiß, wie er zu dem projekt gekommen ist und was er alles getan hat, um es zu "seinem" film zu machen. aber wie sagt der volksmund so schön? hochmut kommt vor dem fall.
Martin Zimmer schreibt am 02.09.12, 04:23
Wahnsinn. Wieder einmal eine Bestätigung dass man auf schlechte Kritiken einfach nicht mehr hören sollte. Habe gerade die Premiere des Films in Berlin gesehen. Ausverkauft, Leute die nicht mehr aufgehört haben zu klatschen und "Bravo" Rufe. Der Film ist einer der schönsten schwulen Filme, die ich je gesehen habe. Und Schauspieler Frank Christian Marx, den der Rezensent hier so unglaublich runtergemacht hat war unglaublich sympathisch und hinreißend. Ebenso wie Uta Lutz. Nur selten hat ein schwuler Film wirklich Kinoformat. Und der hier hat es. Unbedingt angucken.
Stefanie schreibt am 01.12.12, 11:52
Hab gestern den Film gesehen und schon bei der Bankszene mordsspass gehabt. Der Darsteller dieses verrückten Tobias ist echt geil. Sojemand würde ich gerne mal im wirklichen Leben kennenlernen. Besonders toll fand ich die beste Freundin von ihm, die mit einer ruhigen Art sehr viel ausdrückt. Gelungen.

