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Insider
The Insider
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Regie
Michael Mann
Drehbuch
Eric Roth, Michael Mann
Produzenten
Michael Mann, Pieter Jan Brugge
Genre Thriller FSK 6 Filmlänge 158 min Land USA Kinostart 27.04.2000 DVD-Start 01.02.2003 Verleih Constantin Film |
Story
Zwei Männer sind trotz aller Gefahren bereit, ihre Geschichte zu erzählen. Sie wollen sich Luft machen und dabei vielleicht sogar etwas bewegen. Doch beide Männer werden daran gehindert.
Dr. Jeffrey Wigand setzt alles daran, über seinen Ex-Arbeitgeber, den Zigaretten Konzert "Brown & Williamson" in der Fernsehsendung "60 Minutes" zu berichten. Alle illegalen Machenschaften, alle schwerwiegenden und für den Konzern nicht tragbaren Anschuldigungen vorbringen. Wigand will alles ans Tageslicht zerren. Dabei steht ihm der Journalist Lowell Bergman zur Seite, der für die TV-Station CBS arbeitet. Doch dessen Chef, Mike Wallace, beschließt kurzerhand das Interview nicht auszustrahlen. Das Eisen ist ihm eindeutig zu heiß. Die beiden Männer beschließen, den Kampf um Gerechtigkeit aufzunehmen – koste es, was es wolle...
Schauspieler
Al Pacino, Russell Crowe, Christopher Plummer, Diane Venora, Philip Baker Hall, Gina Gershon, Rip Torn, Michael Gambon, Bruce McGill, Colm Feore, Debi Mazar, Stephen Tobolowsky
Filmkritik von Thomas Ays
Die Journalistin Marie Brenner veröffentlichte ihre Artikel mit dem Titel "The Man Who Knew Too Much", aus dem schließlich durch Eric Roth und Regisseur Michael Mann das Drehbuch zu "Insider" entstand. Mann inszenierte jedoch das Skript mit einer unangenehmen Langatmigkeit, die fast nicht auszuhalten ist. 158 Filmminuten sind aber auch wirklich zu lang für diese Geschichte, die vielleicht gut recherchiert sein mag, aber nicht fesseln will.
Auf der Schauspielerseite ist jedoch alles im grünen Bereich. Die Hauptdarsteller Al Pacino, Russell Crowe und Christopher Plummer sind da schon eine sichere Bank, die mit Souveränität und Glaubwürdigkeit ihre Rollen spielen. Dennoch ist das Skript nicht so angelegt, als dass man den gezeigten Figuren alles glauben könnte. Im Gegenteil. Mann schafft es nicht, dass man sich mit diesen Charakteren identifizieren kann und auch das Schicksal, das sie ereilt oder ereilen könnte, lässt einen kalt.
Ein bester Film bei den OSCARs sieht anders aus. Sieben Nominierungen erhielt der Thriller von Michael Mann bei den Academy Awards. Ein Umstand, der fast nicht nachzuvollziehen ist.
Wissenswertes
Bei den Screen Actors Guild Awards wurde Russell Crowe als bester Schauspieler nominiert und auch bei den Satellite Awards sprang eine Nominierung für ihn heraus. Zudem erhielt der Film weitere drei Nominierungen und zwei Awards: Bester Film und beste Regie.
Auszeichnungen
Golden Globe-Nominierungen
Bester Film - Drama, Bester Schauspieler - Drama (Russell Crowe), Beste Regie, Bestes Drehbuch, Beste Musik
OSCAR-Nominierungen
Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller (Russel Crowe), Beste Kamera, Bester Schnitt, Bester Ton, Bestes Drehbuch (Adaption)
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